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Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 1)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
1351679243468
Title:
Kunst und Kunsthandwerk
Publisher:
Artaria & Co.
Document type:
Periodical
Collection:
Kunst und Kunsthandwerk

Periodical volume

Persistent identifier:
1353565416125_0001
Title:
Monatszeitschrift VI
Volume No:
1903 / Heft 1
Document type:
Periodical volume
Collection:
Kunst und Kunsthandwerk
Year of publication:
1903

Article

Title:
ENGLISCHE BUCHEINBÄNDE
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Kunst und Kunsthandwerk
  • Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 1)
  • Cover
  • DIE WINTERAUSSTELLUNG IM ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
  • Endpaper
  • ENGLISCHE BUCHEINBÄNDE
  • AUS DEM WIENER KUNSTLEBEN
  • KLEINE NACHRICHTEN
  • MITTHEILUNGEN AUS DEM K. K. ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
  • LITERATUR DES KUNSTGEWERBES
  • Advertising
  • Cover

Full text

1'] 
ENGLISCHE BUCHEINBÄNDE Sie VON GRAF 
VINCENZ LATOUR Sie 
IE mittelalterlichen englischen Bucheinbände sind 
Mönchsbände. Schöne Holzdeckel mit starkem 
braunen Leder überzogen, das in Blinddruck mit 
kleinen symmetrisch angeordneten Ornamenten 
gepresst ist. Figurale Darstellungen, phanta- 
stische Tiergestalten, erinnern an angelsäch- 
sische und normannische Vorbilder, Technik 
und Stil sind vorzüglich. Es waren durchwegs 
Klosterarbeiten, die Mönche von Durham galten 
als die ersten Meister der Buchbinderei. Im 
XV. Jahrhundert beginnen die leichteren Bände 
ohne Holzdeckel, das braune Leder mit Blinddruck bleibt bis zur Mitte des 
XVI. Jahrhunderts in ausschliesslichem Gebrauch. Die Dekoration wird 
breiter und grösser, heraldische Darstellungen bedecken die ganze Fläche 
des Buchdeckels. Neben der Tudor-Rose, dem Wappen des jeweiligen 
Königs, dem Schilde der City von London erscheinen in gotischen Lettern 
die Namenszeichen der Verfertiger, Richard Pynson, Julian Notary. Die 
Goldpressung, vorläufig noch auf braunem Leder, beginnt um 1540 mit 
Thomas Berthelet. Um dieselbe Zeit kamen die gestickten Einbände auf, 
durchwegs Frauenarbeiten aus Schlössern und Klöstern. Das Frauenkloster 
von Little Gidding in Huntingdonshire ist zum Gattungsnamen für diese 
Technik geworden. Mit Heinrich VIII. hat die Bücherliebhaberei der 
englischen Monarchen begonnen. Alle, ohne Ausnahme, sind Bücher- 
sammler und Liebhaber schöner Einbände gewesen. Die meisten hatten ihre 
eigenen Hofbuchbinder in ständigem Amt und Sold und verwendeten grosse 
Summen auf die Ausstattung ihrer Bücher. Königin Elisabeth hat mit 
ihren Damen eigenhändig Bucheinbände gestickt. Jakob I., der königliche 
Pedant, war leidenschaftlicher Biblio- 
phile. Als Jakob VI. von Schottland 
war John Gibson sein Binder, von wel- 
chem leider nur Rechnungen aber 
keine nachweisbaren Arbeiten erhalten 
sind. Dagegen besitzt das britische 
Museum zahlreiche Bände von der 
Hand seiner englischen Binder, John 
und Abraham Bateman. Es sind braune 
Lederbände , mit dem königlichen 
Wappen und heraldischen Ornamenten, 
meist der Fleur de Lys und der schotti- 
schen Distel, in Gold gepresst. Unter 
 
 
_ _ l-lalssghmuck, entworfen und ausgeführt von 
Karl I. beginnt die von den Franzosen A_D_H3upn11ann aco.
	        

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“Monatszeitschrift VI.” N.p., 1903. Print.
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