MAK Hauspublikationen Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 11)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
1351679243468
Title:
Kunst und Kunsthandwerk
Publisher:
Artaria & Co.
Document type:
Periodical
Collection:
Kunst und Kunsthandwerk

Periodical volume

Persistent identifier:
1355923475589_0001
Title:
Monatszeitschrift XIV
Volume No:
1911 / Heft 11
Document type:
Periodical volume
Collection:
Kunst und Kunsthandwerk
Year of publication:
1911

Article

Title:
DIE GOLDSCHLÄGERKUNST IM ALTERTUM UND MITTELALTER
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Kunst und Kunsthandwerk
  • Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 11)
  • Cover
  • DIE GOLDSCHLÄGERKUNST IM ALTERTUM UND MITTELALTER
  • MEXIKANISCHE MAJOLIKEN
  • KOPENHAGENER PORZELLAN
  • AUS DEM WIENER KUNSTLEBEN
  • KLEINE NACHRICHTEN
  • MITTEILUNGEN AUS DEM K. K. ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
  • LITERATUR DES KUNSTGEWERBES
  • Advertising
  • Cover

Full text

DVD 
DIE GOLDSCHLÄGERKUN ST IM ALTERTUM 
UND MITTELALTERßo VON WILHELM THEO- 
BALD- GROSS LICHTERFELDE BEI BERLIN Sh 
EINLEITUNG. 
NTER Goldschlägerei versteht man die eigen- 
artige Technik, welche die Herstellung des Blatt- 
goldes (echtes „Feingoldä unechtes „Schaum- 
gold") bezweckt. Goldplättchen, die man durch 
Ausschmieden des aus dem Büssigen Gold ge- 
gossenen Flachstabs, des „Zain", auf dem Amboß 
zu einer Schiene und durch darauffolgendes mehr- 
maliges Walzen dieser Schiene zu einem Goldband 
von etwa 75„ Millimeter Dicke gewonnen hat, 
werden als „Quartiere" abwechselnd mit vielen 
hundert Goldschlägerhäutchen von etwa 13x13 Zentimeter Größe zur „Form" 
von ungefähr zwei Finger Höhe gestapelt und durch Hämmern in mehreren 
Arbeitsstufen bis zu 7mm, ja Vum Millimeter verdünnt. Man bedient sich 
dazu bis zu 18, ja 20 Pfund schwerer Hämmer. Abbildung 1 gibt in vor- 
trefllicher Naturtreue die Werkstatt und Geräte des Goldschlägers um 1783 
wieder und hat in vielem noch heute Gültigkeit. 
Eine Geschichte der Goldschlägerei besteht bis jetzt nicht. Aus der sehr 
spärlichen monographischen Literatur auf diesem Gebiete behandelt das 
vortrefflicheWerk von Dr. Friedrich Morgenstern „Die Fürther Metall- 
schlägereiw" seinem Titel gemäß die Entwicklung der Blattmetallindustrie 
auf einem lokalen Gebiet, kann daher erst etwa 1700 nach Christi einsetzen 
und räumt wirtschaftlichen und zünftigen Fragen die erste Stelle ein. 
Ein Buch von Ludwig Edgar Andes, „Blattmetalle, Bronzen und Metall- 
papiere, deren Herstellung und Anwendungäw" zitiert, soweit es Geschicht- 
liches nach 1700 nach Christi bringt, das vorgenannte Werk und streift die 
vor jenem Zeitpunkt liegende Geschichte mit wenigen Andeutungen, für die 
Belege nicht erbracht werden. 
Es war deshalb eine Aufgabe von hohem Reiz, die Jahrhunderte, ja wie 
sich alsbald als notwendig erwies, Jahrtausende abzuleuchten, um ein 
möglichst vollständiges Bild von der Entwicklung der Blattgoldherstellung 
zu erhalten. Von dem Gefundenen sei im folgenden die Geschichte der 
Epochen mitgeteilt, welche den Archäologen interessieren dürften. 
ENTSTEHUNG DES BLATTGOLDES. 
Infolge seines oft völlig reinen Vorkommens, seiner großen Weichheit 
und Dehnbarkeit wurde das Gold vermutlich als eines der ersten Metalle 
" DerAufsatz enthält die für den vorliegenden Fall teilweise umgearbeiteten ersten Abschnitte einer im Winter 
zu erwartenden umfassenden Veröffentlichung des Verfassers über die Geschichte der Blattmetallherstellung. 
4'" Tübingen xßgo. 
m" Wien, Pest, Leipzig rgoz. 

	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer

Article

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

“Monatszeitschrift XIV.” N.p., 1911. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment