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Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 8 und 9)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1351679243468
Titel:
Kunst und Kunsthandwerk
Herausgeber:
Artaria & Co.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Kunst und Kunsthandwerk

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
1356359885751_0001
Titel:
Monatszeitschrift XV
Bandzählung:
1912 / Heft 8 und 9
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Kunst und Kunsthandwerk
Erscheinungsjahr:
1912

Artikel

Titel:
ALTE PUPPEN
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kunst und Kunsthandwerk
  • Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 8 und 9)
  • Einband
  • ALTE PUPPEN
  • DIE WAPPEN DER ORDENSSTIFTE UND ABTEIEN IN STEIERMARK, KÄRNTEN UND KRAIN
  • DAS NIEDERÖSTERREICHISCHE LANDESMUSEUM IN WIEN
  • KLEINE NACHRICHTEN
  • MITTEILUNGEN AUS DEM K. K. ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
  • LITERATUR DES KUNSTGEWERBES
  • Werbung
  • Einband

Volltext

den Hals offen lassenden Leinenkragen und dem mächtigen Zweimaster 
(Abb. 30). Reizend ist auch die Reihe von Empirepuppen, die ein Spielzeug- 
fabrikant der damaligen Zeit in seinem Musterheft abbildet, in ihren weit aus- 
geschnittenen, hellen Ballkleidern von kurzer, durch eine große Schleife 
gegürteter Taille und mit der von großen Straußenfedern gekrönten turban- 
ähnlichen Coiffure (Abb. 31), oder eine andere Serie gleicher Provenienz, 
deren Charaktere teilweise dem Napoleonischen Kreis entnommen sind 
(Abb. 32). Und ihnen gibt die Zeit der Restauration, Louis Philippes, des 
Bürgerkönigs (Abb. 33), und des zweiten Kaiserreiches, an Chic und distin- 
giertem Geschmack in allem Kostümlichen nichts nach. Aus der ersten Epoche 
sei hier ein niedliches Gedicht mitgeteilt, das sich im „Journal des Dames et 
des Modes" von 1821 befindet und uns einen Begriff geben kann, aus was 
die Ausstattung einer nach damaligem Pariser Modebegriff elegant gekleideten 
Puppe zu bestehen hatte: 
Adele a peine avait six ans: 
Age d'or de la vie oü l'on n'est occupee, 
i Que du soin d'orner sa poupee; 
Adeline en faisait ses plus doux passe-temps. 
Il faut pour sa poupee une robe, des gants, 
Souliers mignons, large ceinture, 
Schall, collier et ce qui s'ensuit, 
Plume de coq, dont on fait un esprit; 
En un mot cornplete parure, 
Tout ce qu'il faut au bal pour attirer les yeux, 
Bref, ce qui fait qu'en voyant une belle, 
Que parent ses attraits et la mode nouvelle, 
Chacun s'ecrie: elle est aux mieux! 
Pourquoi, lui dit un jour un g_rave personnage, 
Parer votre poupee avec de tels habits? 
Il serait rnieux, a mon avis, 
De lui donner celui des enfants de votre äge: 
Petit robe et pantalon, 
Chapeau noue sous le menton, 
Cheveux boucle's ajustements commodes, 
Tels qu' on les a depeints dans le Journal des modes. 
Die städtischen Modepuppen sind nicht die einzigen Kostümüguren: 
Bekannt sind die T rachtenpuppen, wie sie seit Ende des XVIII. Jahrhunderts 
in allen Teilen Deutschlands, aber auch den verschiedenen Landschaften 
der Alpenländer, Frankreichs und hauptsächlich Italiens vorkommen und an 
die die moderne künstlerische Reformbewegung im Puppengewerbe, zuerst 
in München, dann auch in Berlin, Dresden, Karlsruhe, anknüpfte. Ihnen 
gesellen sich die verschiedenen Berufstypen, Schornsteinfeger, Jäger, 
Soldaten aller Waffengattungen und Dienstgrade zu. Zwei kulturhistorisch 
wichtige Puppenkategorien bilden die für die Krippen und für das 
E5
	        

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“Monatszeitschrift XV.” N.p., 1912. Print.
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