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Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 8 und 9)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1351679243468
Titel:
Kunst und Kunsthandwerk
Herausgeber:
Artaria & Co.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Kunst und Kunsthandwerk

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
1356685300138_0001
Titel:
Monatszeitschrift XVI
Bandzählung:
1913 / Heft 8 und 9
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Kunst und Kunsthandwerk
Erscheinungsjahr:
1913

Artikel

Titel:
NEUE BEITRÄGE ZUR LÖSUNG DER HIRSCHVOGEL-FRAGE
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kunst und Kunsthandwerk
  • Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 8 und 9)
  • Einband
  • HANS HEIDER UND DIE SALZBURGER MARMORPLASTIK IN DER ERSTEN HÄLFTE DES XV. JAHRHUNDERTS
  • NEUE BEITRÄGE ZUR LÖSUNG DER HIRSCHVOGEL-FRAGE
  • KLEINE NACHRICHTEN
  • MITTEILUNGEN AUS DEM K. K. ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
  • LITERATUR DES KUNSTGEWERBES
  • Werbung
  • Einband

Volltext

46b 
 
der I-Iirschvogelschen Wappenradierungen (man vergleiche unsere Abbil- 
dungen 17, 27, 28 und 31) eine merkwürdige Ähnlichkeit mit dem Rankenwerk 
der Ringflaschen (Abb. 26) zu Finden. Diese Damaszierung aber stammt 
zweifellos aus der Glasmalerei, an die man schon durch die Radierung 
B. 112 (Abb. 27, Wappen des Wiener Bürgermeisters I-Iutstocker) erinnert 
wird. Gleichzeitige Nürnberger Scheiben, zum Beispiel eine Serie von 
großen runden Wappen im Germanischen Museum (Abb. 29, 30) zeigen 
andrerseits Motive, die in Hirschvogels Wappenradierung B. 125 (in der 
Bischofsmütze) ihre Analogie haben (Abb. 31) und sich in einer mit den 
Ringflaschen eng zusam- 
mengehörigen Fayence- 
schale in meinem Besitz 
wiederholen (Abb. 32), 
von einem Mittelkreise 
ausstrahlende Flammen- 
strahlen, diefächerförmig 
abgeteilt sind und nach 
außen von einem Flecht- 
band und einer Häkchen- 
borte eingerahmt wer- 
den. Die drei Punkte 
über der letzteren be- 
merkt man auch an dem 
Ulmer Albarello (Abb. 22 
und 23). 
Diebesonderekunst- 
geschichtlicheBedeutung 
des Tellers vom Jahre 
1536 finden wir (die Ab- 
bildung läßt das leider 
nicht erkennen) in der 
eigentümlichen blauen 
Untermalung, beziehungsweise Schattierung des Randes, die in derselben 
Weise an der gleichzeitig entstandenen ältesten Kuriürsteneule auftritt und 
mehr als andere Kennzeichen der Gruppe deren Herkunft aus der Eulen- 
Werkstatt dartut, die - wie Hirschvogel-für den habsburgischen Hof und 
seinen Kreis gearbeitet hat. 
Beziehungen zwischen der Eulenwerkstatt und der späteren L. S.-Werk- 
statt sind nicht unwahrscheinlich, und es mehren sich die Momente, die für 
eine mitteldeutsche, genauer thüringische Heimat der letzteren sprechen. So 
besitzt, wie ich nachträglich bemerke, das Museum für Ortsgeschichte in 
Jena aus einem in der Nähe bei Lichtenhain gemachten Scherbenfund ein 
hierher gehöriges Fragment mit der a. a. O., Abb. 80, wiedergegebenen Blume. 
Die gleiche Sammlung bewahrt ein Tintenfaß (Inv. 3336) mit dem jüngsten 
Abb. 32. Deutsch: Fayenceschale. um 1540
	        

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“Monatszeitschrift XVI.” N.p., 1913. Print.
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