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Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XIX (1884 / 229)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1355387758001
Titel:
Mittheilungen des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie
Herausgeber:
Selbstverlag des k. k. Österr. Museum (später Carl Gerold's Sohn)
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Mittheilungen des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
1358597208237_0001
Titel:
Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XIX
Bandzählung:
1884 / 229
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Mittheilungen des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie
Erscheinungsjahr:
1884

Artikel

Titel:
Der Handfertigkeitsunterricht in Leipzig.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Mittheilungen des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie
  • Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XIX (1884 / 229)
  • Ueber die vorgeschichtlichen Bronzen.
  • Der Handfertigkeitsunterricht in Leipzig.
  • Regional-Ausstellung in Budweis.
  • Die Exportmuseen.
  • ,,Mittheilungen des k. k. Oesterreich. Museums."
  • Das Leipziger graphische Museum und die Zukunft des Buchgewerbes.
  • Das mährische Gewerbemuseum.
  • KLEINERE MITTHEILUNGEN.

Volltext

kern gibt, die auf einer viel tieferen Culturstufe stehen und doch in Be- 
ziehung auf handwerksm��ige Erzeugung Besseres und Sch�neres leisten 
als wir. Wenn wir nach Indien oder -- um nicht so weit zu greifen - 
nach Bosnien gehen, so finden wir noch immer Schmiede, welche auf 
sehr primitiven Herden, blos mit Hammer und Zange, im Stande sind, 
aus einem St�cke Silberdraht oder aus einer M�nze in sehr kurzer Zeit 
eine sehr sch�ne Filigrannadel zu fertigen. Die Schmiede bildeten eine 
eigene Zunft, sie besa�en Zauberkr�fte und wurden selbst in den Kreis 
der G�tter erhoben. Die eigenth�mliche Geschicklichkeit solcher Hancla 
werker, welche sich in ihr Gewerbe eingelebt, soll nicht verachtet werden, 
und ich glaube, dass trotz aller unserer Erfindungen und Fortschritte, 
die wir in der letzten Zeit gemacht, unsere technischen Handwerker 
und Industriellen noch au�erordentlich viel von der Mechanik jener Leute 
zu lernen haben und mit Achtung und Bewunderung die Werke iener 
ersten Culturperiode betrachten sollten. 
Der Handfertigkeitsunterricht in Leipzig. 
Von R. v. Eitelberger. 
Bei meiner Anwesenheit in'Leipzig habe ich Anlass genommen, mich 
�ber den Stand des dortigen Handfertigkeitsunterrichtes zu informiren, 
und theile hier meine Wahrnehmungen kurz mit. Man geht in dieser 
Angelegenheit in Sachsen sehr verst�ndig vor. Die Leipziger Sch�ler- 
werkstatt befindet sich in den Localen der alten Thomasschule, welche 
ihr von dem Stadtrathe zur Verf�gung gestellt wurden. Die Sch�ler- 
werkstatt wurde von der vgemeinn�tzigen Gesellschaftu in's Leben 
gerufen. Diese Gesellschaft, die nach dem Vorbilde der gleichnamigen 
Baseler Gesellschaft organisirt ist, geh�rt zu den n�tzlichsten Institu- 
tionen Sachsens. Sie hat keinen ausgesprochenen politischen Charakter, 
greift aber �berall ein, wo ihr Eingreifen n�thig ist. Die Localit�ten sind, 
wie alle alten Schullocalit�ten, winkelig, aber sie sind recht ger�umig. 
Die Jungen, die ich in der Schule traf, waren sehr vergn�gt und mit der 
Arbeit beim Modelliren, mit Tischler-, Schlosser- und Papparbeiten eifrig 
besch�ftigt. Die Schule bewegt sich ganz auf dem Boden des Volksschul- 
gesetzes und wird innerhalb der Zeit ertheilt, in welcher kein Schulunter- 
richt stattfindet. Der Eintritt in die Schule ist kein obligatorischer. Die 
Anmeldung geschieht durch die Eltern. Die Zahl der Anmeldungen ist 
im Winter gr��er als im Sommer, und steigt von Jahr zu Jahr. Das 
Programm der Schule ist folgendes: 
ln den von Lehrern geleiteten Sch�lercursen wird Unterricht in Papier- und 
Papparbeiten, Tischlerei, leichten Metallarbeiten, im Holzschnitzen 
und ModelLiren ertheilr. Dieselben finden an den Mittwochs- und sonnabends-Nach- 
mittagen, und nach Bed�rfniss auch an den �brigen Wochentagen in der Zeit von 5 bis 
Uhr Abends statt. ln jedem Cursus werden w�chentlich zwei unmittelbar aufeinander 
folgende Unterrichtsstunden ertheilt. Bei der Anmeldung eines Sch�lers wolle man die 
f�r ihn geeignetste Unterrichtszeit gef�llig bemerken.
	        

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