MAK Hauspublikationen Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VIII (1873 / 91)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1355387758001
Titel:
Mittheilungen des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie
Herausgeber:
Selbstverlag des k. k. Österr. Museum (später Carl Gerold's Sohn)
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Mittheilungen des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
1359034565242_0001
Titel:
Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VIII
Bandzählung:
1873 / 91
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Mittheilungen des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie
Erscheinungsjahr:
1873

Artikel

Titel:
Baierisches Gewerbemuseum zu Nürnberg.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Mittheilungen des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie
  • Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VIII (1873 / 91)
  • Die Anfänge der Industrie.
  • Die Frauenarbeit Oesterreichs auf der Weltausstellung.
  • Das herzogliche Museum in Braunschweig.
  • Baierisches Gewerbemuseum zu Nürnberg.
  • Die Reorganisation der sächsischen Baugewerkenschulen.

Volltext

etwa eintretender F euersgefahr. Die Beschränkung des Locals, welche verlangte, dass Bi- 
bliothek, Lesezimmer, Auskunftsbureau und Casse in einem Raum untergebracht werden 
mussten, liess eine ausgiebi e Benützung der Bibliothek seitens des Publicums nicht ein- 
treten. Bucher und Zeitsc riften werden nicht oder doch nur ausnahmsweise verliehen, 
dagegen sollen im neuen Local alle Bequemlichkeiten zur leichten und angenehmen Be- 
nutzung geschaffen werden. 
Das Auskunftsbureau kann erst nach mehrjahrigem Bestehen, welches das Ansam- 
meln des nöthigen Materiales ermöglicht, eine fruchtbare Thatigkeit entfalten. Immerhin 
erfreute sich dasselbe jetzt schon. namentlich seit Anfang des Winters, einer ziemlich 
starken Benützung Seitens des Publicums, wozu noch der Umstand kam, dass es einen 
Theil des persönlichen Verkehrs mit den für Wien angemeldeten Ausstellern übernahm. 
Mit der Bibliothek und dern Auskunftsbureau ist die Sammlung technischer Zeich- 
nungen verbunden, welche ebenfalls collectanisch geordnet wird. 
Die Vorbildersammlung, das ist die Sammlung von Abbildungen der kunstgewerb- 
lichen Arbeiten und Kunstsachen, konnte sich nicht so rasch entwickeln. weil bedeutende 
Anschaffungen aus dem Kunst- und Buchhandel ndthig waren und auch die, zur beabsich- 
tigten Anordnung erforderlichen, Mobiliar-Gegenstände beschafft werden mussten. Sammt- 
liche für die Vorbildersamrnlung erworbenen Abbildungen werden auf Cartons aufgesetzt 
und nach der Gruppeneintheilung der Mustersammlung in Kastenmappen geordnet, welch" 
letzte wiederum in leicht übersichtlicher Anordnung in Schränken untergebracht sind. Als 
Custos dieser Sammlung fungirt der konigl. Professor der Kunstgewerbschule Herr Ort- 
wein. Das Material an Abbildungen, welches zur Benützung für das Publicum jetzt schon 
bereit ist, füllt 49 Mappen mit 1545 Cartons, die mehr als io.ooo Gegenstände darstellen. 
welche nach Art und Zeit geordnet sind. Ausserdem sind bereits 337 Cartons belegt und 
284 sind in Arbeit. Entnommen sind die Abbildungen 4.5 Werken deutscher, französischer, 
englischer, italienischer und russischer Autoren. 
Mit der Vorbildersammlung ist der Zeichensaal verbunden, welcher gestattet unter 
sachverstandiger Leitung nach dem Material der Vorbildersammlung zu zeichnen. Hier ist 
namentlich Herr Hammer, als Assistent des Custos der Vorbildersammlung, thatig. 
Da die Mustersammlung ein Bild der ganzen Entwickelung aller kunstgewerblichen 
Industrie geben soll, so muss dieselbe kunstgewerbliche Arbeiten in Originalien und Nach- 
bildungen von allen Völkern und von allen Zeiten umfassen, welche Mustergiltiges ge- 
liefert haben, wobei soweit irgend thunlich die Rohstoffe, die Halbfabricate, die Werk- 
zeuge und Verfahrungsarten heranzuziehen _sind. Die Erwerbungen für diese Sammlung 
werden sich auf eine Reihe von Jahren erstrecken, ehe es möglich wird, eine nur einiger- 
massen übersichtliche Darstellung der Entwickelung der einzelnen Industriezweige zu geben. 
Es sind diese Erwerbungen nicht leicht, da neben der Zweckmassigkeit auch die dispo- 
niblen Mittel in Frage kommen. Im Ganzen kann das bisher Erreichte als von glücklichen 
Umstanden begünstigt bezeichnet werden; denn mit verhaltnissmassig geringen Mitteln 
sind bereits über 10.000, meist altere werthvolle Gegenstände, in das Eigenthum des 
Museums übergegangen, die unter 1065 Nummern verzeichnet sind. Zur Erwerbung mo- 
derner ltunstgewerblicher Arbeiten wird die diesjährige Wiener Weltausstellung sehr gün- 
stige Gelegenheit bieten. 
Die Sammlung wird in zwölf Gruppen zerfallen und vertheilen sich die jetzt vor- 
handenen Gegenstände in denselben wie folgt: l. Gruppe, Textile Arbeiten x95; ll. Gruppe, 
Nachahmungen von Textilarbeiten 3; III. Gruppe, Leder-, Papp- und Papierarbeiten 37; 
IV. Gruppe, Schrift, Druck und graphische Künste 12; V. Gruppe, Decorative Malerei 12; 
Vl. Gruppe, Kleinere Arbeiten von Holz, Stein, Bernstein u. s. w. 17; Vll. Gruppe, Ar- 
beiten von Glas 64; Vlll. Gruppe, Keramische Arbeiten 54.0; IX. Gruppe, Arbeiten aus 
Stein z; X. Gruppe, Arbeiten aus Metall 147; Xl. Gruppe, Arbeiten aus Holz 34; Xll. Gruppe, 
Costümliches 2. Ein System bei der Aufstellung zu befolgen war, wie schon gesagt, bis 
jetzt nicht möglich. Erst im eigenen Bau kann das geschehen; die Anordnung erfolgt so- 
dann für je eine Gruppe in getrennten Räumen. D_ie technologische Abtheilung der Samm- 
lung hat bis jetzt wenig Berücksichtigung erfahren. Anl-taufe sind nur einzeln gemacht, 
dagegen sind aus der Sammlung des Gewerbevereines eine grossere Zahl werthvzoller Werk- 
zeuge aufgenommen und reiche Geschenke brachte die Pfalzer Industrieausstellung. Die 
Abtheilung umfasst 150 Nummern mit circa 400 Gegenständen 
. Die im Programm vorgesehene permanente Ausstellung, deren Einrichtung in den 
beiden letzten Monaten des abgelaufenen Jahres begonnen wurde, ist bestimmt, die her- 
vorragenderen modernen Arbeiten vorzuführen. Verwaltet wird dieselbe vom Cassier des 
Gewerbemuseums Hen-n E n g le r. 
Bis jetzt waren es aus Nürnberg 11. und von auswärts 15 grössere Sortimente, die 
in den letzten Wochen zur Ausstellung kamen. Mehrere Collectionen aus angesehenen 
industriellen Etablissements wie aus kleineren Werkstätten sind bereits angemeldet und 
werden nach und nach zur Ausstellung gelangen. Die Wiener Weltausstellung wird Ge- 
legenheit geben zur Vorführung der dort zur Ausstellung kommenden Neuheiten, und es
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Zeitschriftenband

METS METS (Gesamtwerk) MARCXML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer

Artikel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Zeitschriftenband

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Artikel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

“Monatsschrift Für Kunst Und Gewerbe VIII.” N.p., 1873. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment