MAK Hauspublikationen Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Alte und Moderne Kunst II (1957 / Heft 4 und 5)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1367827623198
Titel:
Alte und Moderne Kunst
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Alte und Moderne Kunst

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
1367911447062_0001
Titel:
Alte und Moderne Kunst II
Bandzählung:
1957 / Heft 4 und 5
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Alte und Moderne Kunst
Erscheinungsjahr:
1957

Artikel

Titel:
KOSTBARES GLAS AUS MURANO
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Alte und Moderne Kunst
  • Alte und Moderne Kunst II (1957 / Heft 4 und 5)
  • Einband
  • Werbung
  • Inhaltsverzeichnis
  • MASS, GESTALT UND AUSDRUCK IN STEIN ZU FRITZ WOTRUBAS 50. GEBURTSTAG
  • ÖSTERREICHISCHE MALER IN DREI KONTINENTEN AUSSTELLUNGEN NEUER KUNST IN BERN, TOKIO, SAO PAULO, TURIN
  • DER MALER FRANZ LERCH
  • PERSISCHE JAGDMOTIVE IN SEIDE GEKNÜPFT ZUR RESTAURIERUNG DES WIENER JAGDTEPPICHS
  • MITTELALTERLICHE MOSCHEELAMPEN AUS DER MAMELUKENZEIT
  • CARLO FONTANAS ENTWURF FÜR DAS LIECHTENSTEINPALAIS
  • ANTON RAPHAEL MENGS, EIN MEISTER DER MINIATUR ZWEI INEDIERTE BILDNISMINIATUREN DES EHEPAARES MARON
  • MUT ZUR PHANTASIE: ORIGINELLE EINFÄLLE FÜR DIE INNENDEKORATION EINE DAME GESTALTET IHRE WOHNUNG
  • KOSTBARES GLAS AUS MURANO
  • HAUSGERÄTE AUS JENAER GLAS
  • EINFAMILIENHAUS IN EINEM VILLENGARTEN
  • ERINNERT EUCH DIESER STUNDE
  • EINE WERTVOLLE PUBLIKATION INVENTAR DER ILLUMINIERTEN HANDSCHRIFTEN, INKUNABELN UND FRÜHDRUCKE DER ÖSTERREICHISCHEN NATIONALBIBLIOTHEK
  • NEUE ITALIENISCHE GALERIEKATALOGE
  • BREGENZER FESTSPIELE 1957
  • Werbung

Volltext

KOSTBARES 
GLAS 
AUS 
MURANO 
Von WILHELM MRAZEK 
Die Glasmacherkunst ist seit alter Zeit in Venedig beheimatet. 
Der Anfang und die Frühzeit liegen im Dunkel. Seit dem 13. 
Jahrhundert aber berichten die archivulischen Quellen von einer 
Konzentrierung der Glasmacher aul der Insel Murano. Hier, 
außerhalb des Bannkreises der Stadt, konnten die (Ilttsbliiscr 
ihrem feuergelährlichen Handwerk nachgehen, ohne die Stadt 
zu gefährden. Ist doch die Glasmacherkunst, wie Antonio Neri, 
ihr erster Monogrnph zu Anfang des 17. Jahrhunderts berichtet, 
eine Erfindung der Feuer- und Schmelzkunst. „Denn es (das Glas- 
material) zerschmelzet im Feuer und bleibe! in demselben be- 
ständig. ja, es wird, gleich dem Golde, als ein vollkommenes 
und leuchtendes Metall, im Feuer vollkommen, gereinigel und 
glänzend." 
Wer von Venezianer Gläsern spricht, denkt zunächst an jene 
köstlichen Wunderwerke unbekannter Gltishläser, die während 
der Renaissaneezeit erzeugt wurden. Diese Produkte der Muraner 
Glashütten aus einem leichten und dünnen Natronglns, meist 
 
Abb. 3. Vase und Schale mit ge- 
schnittener Oberfläche und in zart! 
getönte!" Farbigkeit. Im Verein mit 
der einfachsten Furmgebung unt- 
sprechcn diese Erzeugnisse am be- 
sten dem modernen Formemp- 
finden. 
Abh. 1. Vasen aus sogenanntem 
Mosaikglas. Buntfarbige Glasflüsse 
wurden auf die Gefäßwand aufge- 
schmolzen. 
Abb. 2. 
Vasen aus lcichtgelönlem und 
zartwandigem Glas. Von 
links nach rechts: topasfar- 
bene Holbeinvase, amethyst- 
iarbene Baluslervase, topas- 
farbcne Rubensvnse. Die For- 
men sind im Anschluß an die 
Tradition, an die Erzeugnisse 
der Renaissancezeit, gestaltet. 
 
 
farbloses „Christallin"-Glas, oder weißes, seltener auch farbiges 
Glas, sind ganz und gar vom Material her gebildet. In ihren 
einfachen und zweckmäßigen Gestaltungen ist die Form nahezu 
allein vom Herstellungsprozel! mit Hilfe der Glasmaeherpfeife 
bedingt. Durch die virtuose Beherrschung dieses einfachen Werk- 
zcuges, die innige Vertrautheit mit der Qualität des Materials 
und durch die Freude an dem belebenden Spiel mit den Formen 
sind jene köstlichen Wunderwerkc ungenannter Kunsthand- 
werker entstanden. . - 
Diesen einmaligen Erzeugnissen setzte der im 17. Jahrhundert 
aufkommende und im 18. Jahrhundert so beliebte Glasschnitt 
- er stammt von der Kristallbearbeitung her - ein Ende. Da- 
mit verlagert sich auch das Schwergewicht der Glasproduktion 
nach dem Norden, in die Länder jenseits der Alpen. Venedig, 
23
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Zeitschriftenband

METS METS (Gesamtwerk) MARCXML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer

Artikel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Zeitschriftenband

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Artikel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

“Alte Und Moderne Kunst II.” N.p., 1957. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment