MAK Hauspublikationen Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 62 und 63)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1367827623198
Titel:
Alte und Moderne Kunst
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Alte und Moderne Kunst

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
1368274851800_0001
Titel:
Alte und Moderne Kunst VII
Bandzählung:
1962 / Heft 62 und 63
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Alte und Moderne Kunst
Erscheinungsjahr:
1962

Artikel

Titel:
Metallarbeiten von Angela Varga
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Alte und Moderne Kunst
  • Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 62 und 63)
  • Einband
  • Werbung
  • INHALT
  • Zu einem unbekannten Selbstbildnis von Van Gogh
  • Tafel
  • Apotheose der Sinne Gustav Klimt zum 100. Geburtstag
  • Erwerbungen des Museums des 20. Jahrhunderts (1959-1962)
  • Das Palais Lobkowitz als Französische Botschaft und das neue Gebäude auf dem Schwarzenbergplatz
  • Der verschollene Schatz der Erzbischöfe von Salzburg II. Neue Entdeckungen in den Sammlungen des Palazzo Pitti in Florenz Die Prunkgeschirre von Erzbischof Wolf Dietrichs Hoftafel
  • Tafel
  • Das Familienzimmer in Schloß Ebenthal bei Klagenfurt
  • Tiroler Tafelgeschirr aus Faenza
  • Arnulf Neuwirth zum 50. Geburtstag
  • Metallarbeiten von Angela Varga
  • WIR STELLEN VOR: Johanna Schönburg-Hartenstein WIR STELLEN VOR: Jürgen Messensee
  • Zum Werk des Bildhauers Fritz Hartlauer
  • Notizen aus dem Kunstleben und Kunsthandel Buchbesprechungen
  • Werbung

Volltext

WILHELM MRAZEK 
Metallarbeiten von Angela Varga 
 
Die Wende zum 20. Jahrhundert brachte auch in Wien für alle Künste eine neue Situation. Eine von der Jugend aus- 
gehende Besinnung auf das Wesen jedes künstlerischen Schaffens ließ ein neues Verantwortungsbewußtsein und eine 
veränderte Auffassungsweise über die Bestimmung der Kunst und des Künstlers entstehen. Im Manifest der Wiener 
Secessionisten wurden diese Gedanken schriftlich festgelegt. in den ersten Schöpfungen, wie z. B. ihrem Haus am Nasch- 
markt. zum Entsetzen der Wiener realisiert. Diese Erneuerungsbewegung kulminierte dann in der Gründung einer 
Werkstöttengemeinschaft junger Künstler. der sogenannten "Wiener Werkstätte", die im Jahre 1903 mit Hilfe von 
privaten Geldgebern zustande kam. JosefHoffmann. der die Anregung hierzu gegeben hatte. war auch der erste künstle- 
rische Leiter des Unternehmens, das sein Vorbild in englischen Bestrebungen des späten 19. Jahrhunderts hatte und 
der jungen Bewegung und ihren Tendenzen schließlich die Weltgeltung einbringen sollte. 
Alle Arbeiten. die in dem ersten Jahrzehnt der Wiener Werkstätte entstanden, waren Gebilde von bekenntnishafter 
Prägung. Alle Schöpfungen, die die Werkstätte verließen, waren ein Bekenntnis zu Form und Material. wobei die Form 
sich weitgehend als Ergebnis des Materials darstellte, d. h. das Material als eine lnspirationsquelle der Farm wirksam 
gewesen war. Dieses Bekenntnis zum Werkstoff resultierte aus einer echten Werksgesinnung. für die die Rückführung 
auf die vollkommene Beherrschung der handwerklichen und technischen Grundlage das Um und Auf bedeutete. Die 
Maierialgerechtigkeit sah weniger ihre Aufgabe in der "Verschönerung" und "Veredlung" der Gebilde, sondern 
vielmehr in der Wiedergabe aller sinnlichen Oberflöchenreize. im Ausschöpfen aller stofflichen Möglichkeiten. Als 
Mittel zur Ausdruckssteigerung der formalen Qualitäten waren dieser Einsatz der materiellen Gegebenheiten, ihre 
Differenzierung und bewußte Anwendung gleichzeitig auch ein neuer Zugang. eine neue und völlig unmaterialistische 
Auffassung der Materie selbst. 
Die Künstler dieser Generation waren selten Spezialisten und nur aufein Kunstgebiet allein beschränkt. Die bedeutendsten 
unter ihnen. wie Löffler. Olbrich. Kolo Moser und Hoffmann. betätigten sich auf allen Gebieten, insbesondere aber auf 
dem Felde des Kunsthandwerkes. das ja als gleichberechtigte Schwester in den Kreis der ..freien" Künste aufgenommen 
worden war. 
Diese für die Kunst des 20. Jahrhunderts bedeutsamen Anfange haben in Wien nicht nur ihre sichtbaren Spuren hinter- 
lassen. sie wurden auch nie vergessen. Obwohl zwei Kriege entscheidende Zösuren setzten. gab es immer wieder 
Künstler. die bewußt oder unbewußt die Verbindung über die Zeiten hinweg darstellen und die den Zugang finden 
zu der mit dem Genius der Stadt Wien immer verbundenen Wirksamkeit schöpferischer. künstlerischer Kräfte. 

	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Zeitschriftenband

METS METS (Gesamtwerk) MARCXML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer

Artikel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Zeitschriftenband

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Artikel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

“Alte Und Moderne Kunst VII.” N.p., 1962. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment