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Alte und Moderne Kunst XXIX (1984 / Heft 192 und 193)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1367827623198
Titel:
Alte und Moderne Kunst
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Alte und Moderne Kunst

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
1370603566248_0001
Titel:
Alte und Moderne Kunst XXIX
Bandzählung:
1984 / Heft 192 und 193
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Alte und Moderne Kunst
Erscheinungsjahr:
1984

Artikel

Titel:
Künstlerprofile
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Alte und Moderne Kunst
  • Alte und Moderne Kunst XXIX (1984 / Heft 192 und 193)
  • Einband
  • Werbung
  • INHALT
  • Die Hofgoldschmiede des Salzburger Erzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau
  • Zur Restaurierung und Wiederherstellung der Salzburger Domorgeln Orgeln, Musik und Liturgie im Salzburger Dom 1628 - 1859
  • Steinbockhornarbeiten der Barockzeit aus Salzburg
  • Die Kathedrale von Weils: Die Bedeutung von Fläche und Bauplastik in der englischen Frühgotik
  • Fragen zur Ulmer Kleinplastik im 17./18. Jahrhundert - II. Zu Johann Ulrich Hurdter (1631/32-1716?)
  • Kokoschka und Schiele Eine Streitfrage
  • Bemerkungen zur neuen österreichischen Malerei
  • Künstlerprofile
  • Für Wasser, Wein und Weihrauch - Charakteristische Geräte der katholischen Kirche
  • Für den Kunstsammler
  • Salzburger Kunst- und Antiquitätenmesse
  • Aktuelles Kunstgeschehen/Österreich
  • Österreichisches Museum für angewandte Kunst
  • Werbung

Volltext

t Künstlerprofile 
Erich Steininger 
 
r Graphiker, 1939 in Oberrabenthan, N_Ö., geboren, erfuhr 
11963 bis 1970 eine grundliche und erfolgreich abgeschlos- 
1e Ausbildung bei Prof. M MelcheraufderWienerAkademie 
hon hiergalt sein besonderes lnteresse dem Holzschnitt in 
ser Technik entstanden auch seine wichtigsten Werke Ob- 
hl schon lange in Wien lebend, ist sern Werk nach wie vor von 
w treten Eindrucken seiner Kindheit und Jugend auf dem Lan- 
geprägt. Da isteinmatdieWaldviertler Landschaft, sie ist ihm 
ichtbarkeit. Einssein mitdem AlLSie hataber, und damitkom- 
-n wir sogleich zu Steinirigers Holzschnitten, auch etwas Da- 
inisches, sie ist bedrohlich. Das erste Mappenwerk Steinin- 
rs heißt auch r-Waldvieriet-Landschaft, Dort, Lebenri (1977) 
sind 1 7 sehrbewegte, expressive Blatter. Hier ist schon alles, 
s den Bildaufbau dieses Kunstlers kennzeichnet, vorhanden. 
aufgektappte Perspektive, der hohe Horizont, der bei man- 
an Landschaften überhauptnicht mehr im Bildeist, das Dunk- 
1er Wälder, die wie iastend über den menschlichen Behau- 
igen stehen, die Straßen in die Bilder hinein und die Gerat- 
iatten bäuerlicher Arbeit. Immer wieder sehen wir den Wa- 
i Oft schwebt erwie bei Chagall uberden Dächern, oft ist er 
einem Menschen beladen. Der Wagen über dem Dach erin- 
't einerseits ari den alten Maibrauch der Burschen, dem Bau- 
I den Wagen auf das Dach zu stellen. andererseits, beson- 
's durch die Betonung der Fiäder, an den Ablauf, Ablauf des 
ires, der Zeit, an Vergänglichkeit 
r Kunstler liebt die großen Flächen So hat er einen riesigen 
lzschnitt. rOber-Flabenthan macht eine Wallfanrtri, in dem 
smaß von 120 cmx600 cm geschaffen Es ist das wahr- 
ieinlich der größte, der hierzulande auf diese Art gemacht 
rde. Grobe, balkenartige Stege kennzeichnen alle Schnitte, 
nerwiederwerden dieStrukturendes Materials sichtbar Die 
ndung des Stichels rst noch im Abzug erkennbar. Der 
wwung der Hand, der die Latten des Daches, des Zaunes be- 
ite, lebte im Schwung des Messers des Holzschneiders 
ne Mappe wHiobir ist bis jetzt sein wichtigstes Werk 15 Blat- 
70cm x 100cm. 1980. Hier ist es ganzderMensch, mit des- 
iSeinsich Steiningerauseinandersetzt Es sind nicht Illustra- 
ien zumbiblischen Hiob. wie auch Steiningers Landschaften 
ne Abbildungen bestimmter Waldviertler Landstriche dar- 
llen, sondern Konzentrate von Geschautem und Gefühltem 
d, Der Mensch als solcher ist aufgezeigt. eingespannt zwi- 
ien den Dunkelheiten, wie in einem Nußknacker zusammen- 
friickt, angebunden, angenagelt, in das Schicksal - dre Lei- 
, die irgendwohin führt - verflochten. unter dem Fallbeil 
es Ftechens, also eines Ordners, auf einen Sagebock ge- 
innt, zerstückelt Erbiidet sich ein. ein König zu sein undwird 
i seinen eigenen Gerätschaften, Erfindungen bedroht, Erst 
s letzte Blatt laßt ihn vom Schragen der Schlachtbank ent- 
iweben. Es ist ein sowohl vom Gedanklichen als auch vom 
npositorischen packender Zyklus 
äßlich der Kuenringer-Ausstellung schuf der Graphiker eine 
ppe mit 30 Blättern. Hier wird eher ein erzählerrscher Tori an- 
schlagen Erzähleriscnsind auchdieRadierungendes Kunst- 
s. 1970 machte er eine Anzahl, die sich hauptsächlich mit 
n Leben im Dort beschäftrgteri. Später, zu Beginn der 80er 
ire. werden diese großflächiger, einfacher und symboli- 
18T 
ter ersten Halfte der 70er Jahre entstehen eine Anzahl von 
iographlen, viele auch in mehreren Farben, wobei beson- 
s die verschiedenen Wertigkeiten bestechen In dieser 
zhnik finden wir keine Landschaftswiedergaben Hier ist es 
-der der Mensch, der im Mittelpunkt der Betrachtung steht. 
finden auch bereits die Gliederpuppe, die wir noch häufig in 
iningers Werk antreffen werden. Oft sehen wir. wie auch bei 
nen zwischen 1980 und 1983 entstandenen großen Zeich- 
igen, die Frau. hingestreckt auf einem Tisch, über einen 
hl gebogen, umgeben von schemenhaften Kinderfiguren. 
- Gestalt der Frau finden wir in Steiningers Werken immer 
-der Sie ist dieVerkörperung der Fruchtbarkeit, des Offenen, 
;Bergenden, aber immer wiederauch des Gequalten, ist hilf- 
zappelnde Puppe, ist auf den Wagen geladen. auf das Ftad 
tochten. Es ist das gequalte Fleisch. die hilflos an unsichtba- 
Faden Zappeinde, ist dre dem ewig rollenden Rad der Zeit 
sgelieferte. 
ininger gestaltet hauptsächlich flachenhaft, selbst noch in 
Bleistiftzeichnung werden fast durchwegs die H iritergrunde 
dem dunklen Graphit angelegt Die Figuren werden ausge- 
irt oder in diesem Grund rieingeritztri Auch hier sind die The- 
ridie Landschaft undder Mensch Wirstehen mitten indieser 
idschaft, sie fallt auf uns, schließt uns tormlich ein, wie uns 
rningers Bilder mit menschlichen Figuren rniteinschließen 
wmen wir sie ernstl Dann nehmen wir uns ernst. 
e vor kurzem erschienene bibliophile Veröffentlichung mit 
ginalholzschnitten behandett die Themen Marionette. Tisch 
tWaldviertler Landschaft. Sie ist eine Zusammenschau von 
lningers Aussagen. Das schön gebundene Buch ist außer- 
entlich billrg und kann beim Autor erstanden werden 
Alois Vogel 
lleines Monnteio, ÜQ77J-1DIZSCUHIII 
fion v. 1980. Holzschnitt 
iei Ftibels. 1975 Zeichnung 
rtarke Haken, 1981 Zeichnung 
iscn v. 1952 Radierung 
 
 

	        

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“Alte Und Moderne Kunst XXIX.” N.p., 1984. Print.
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