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Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC00807929_1
Titel:
Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
Gerlach & Wiedling
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Art Nouveau Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1905
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Kapitel

Titel:
I Teil Charakteristik und Entwicklung der Stadt
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Meteorologie
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Index
  • Inhalt des I. Bandes
  • Verzeichnis der Tafelbeilagen
  • I Teil Charakteristik und Entwicklung der Stadt
  • Topographie, Orographie
  • Hydrographie
  • Meteorologie
  • Geologische Beschaffenheit des Bodens
  • Baumaterialien
  • Statistik und Verwaltung
  • Organisation der technischen Ämter
  • Stadtentwicklung
  • II Teil Ingenieurbauten
  • A Verkehrswesen
  • B Post-, Telegraphen- und Telephonwesen
  • C Strassenwesen
  • D Die Entwässerung
  • E Die Wasserversorgung
  • F Beleuchtungswesen
  • G Brücken
  • H Wasserbauten
  • I Gärten und Friedhöfe
  • K Approvisionierungswesen
  • Der XXI Bezirk, Floridsdorf
  • Namenverzeichnis
  • Verzeichnis der Textabbildungen
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

METEOROLOGIE. 
Über die meteorologischen beziehungsweise klimatischen Verhältnisse Wiens hat die im 
Jahre 1851 staatlicherseits gegründete Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus ein 
sehr eingehendes und zuverlässiges Beobachtungsmaterial geliefert, welches durch Herrn Hofrat 
J. Hann 1 ) eine so mustergültige Bearbeitung gefunden hat, daß nur wenige Großstädte der 
Welt über eine gleich gründliche klimatische Beschreibung verfügen. Es ist natürlich, daß 
sich die folgenden Ausführungen im wesentlichen auf diese Arbeit stützen, und ebenso 
natürlich, wenn hier aus der Fülle des Materials vorzugsweise der Teil behandelt wird, 
welcher für technische Zwecke bedeutungsvoll ist. Dazu gehören vor allem die Niederschlags 
und Temperaturverhältnisse. 
Ombrometrische Messungen sind in Wien seit dem Jahre 1845 regelmäßig vorgenommen 
worden, zuerst an der alten Sternwarte, dann von 1852—1872 im Garten des Theresianums 
und seit dem letzteren Jahre an der Meteorologischen Zentralanstalt auf der Hohen Warte. 
Ferner sind an der alten Hochschule für Bodenkultur, VIII., Skodagasse, an der neuen Stern 
warte in Währing und im Botanischen Garten am Rennweg Regenmessungen durchgeführt worden 
und endlich hat das Stadtbauamt im Jahre 1884 ein Beobachtungsnetz eingerichtet, dem unter 
anderen die Stationen Breitensee, Schmelz, Schafberg bei Pötzleinsdorf, Neues Rathaus, Lager 
haus, Rosenhügel, Laaerberg, Zentralfriedhof und Freudenau angehören. An der Westbahn 
sind im Wiener Gemeindegebiete in Hütteldorf und am Westbahnhof Ombrometer aufgestellt 
und am Kahlenberg hat der hydrographische Dienst eine Station errichtet. In Breitensee, beim 
Wasserhebewerk in Favoriten und im Rathauspark sind seitens des Stadtbauamtes auch Ombro- 
graphen aufgestellt, über deren Registrierungen eine vom Stadtbauamte herausgegebene jähr 
liche Veröffentlichung 2 ) Aufschluß erteilt. Die einzelnen, im Wiener Gemeindegebiete ver 
teilten Stationen besitzen verschieden lange Beobachtungsreihen, welche der Vergleichbarkeit 
halber auf die Periode 1876—1900 reduziert sind. Die durchschnittlichen Jahresniederschlags 
höhen sind folgende: Kahlenberg 693, Hohe Warte 667, Sternwarte Währing 728 und Schaf 
berg bei Pötzleinsdorf 721 mm; Hütteldorf 715, Breitensee 693, Schmelz 610, Westbahnhof 
542 (?), VIII., Skodagasse 698, Neues Rathaus 546, Universitätsplatz 572 und Lagerhaus 548 mm; 
Rosenhügel 754, Laaerberg 539 (?), Zentralfriedhof 734, Botanischer Garten am Rennweg 643 
und Freudenau 561 mm. Diesen Zahlen entsprechend läßt sich das Gemeindegebiet in drei 
Niederschlagszonen teilen, von welchen die feuchteste mit etwa 700 mm Jahresregenhöhe die 
nördlichen Berghänge, den äußersten Westen der Gemeinde und deren südliche Anhöhen 
umfaßt. An diese gliedert sich eine Übergangszone mit etwa 650 mm Jahresniederschlag, der 
mit Ausnahme des II. und XX. Bezirkes sowie eines Teiles der Innern Stadt in dem über 
wiegend großen Teile des eigentlichen Weichbildes der Gemeinde Wien angetroffen wird. Die 
vorgenannten Ausnahmspartien gehören bereits der trockenen Zone mit etwa 550 mm Jahres 
regenhöhe an, die jenseits der Donau im Marchfelde ein großes Areal einnimmt. Wien liegt 
also an der Grenzscheide zwischen dem feuchten Wienerwald und dem trockenen Marchfeld 
boden. 
Die einzelnen Monate besitzen verschieden große Niederschlagshöhen, über deren Größe 
nebenstehende Tabelle Auskunft erteilt. 
’) Julius Hann, Die Meteorologie von Wien nach den Beobachtungen an der k. k. Meteorologischen Zentralanstalt 
1852—1900. Denkschrift der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse. Wien 1901, 
Bd. LXXIII. 
2 ) Resultate der Beobachtungen über die Niederschlagsmengen etc. in Wien. Erhoben und zusammengestellt vom Stadtbauamte 
der Stadt Wien.
	        

Hinweis

Dieses Service wurde aus den Mitteln der Europäischen Union (ERDF, IPA II), INTERREG Danube Transnational Programme, im Rahmen des Projekts ARTNOUVEAU2 (2020–2022) gefördert.

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Wien Am Anfang Des XX. Jahrhunderts : Ein Führer in Technischer Und Künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik Und Entwicklung Der Stadt, Ingenieurbauten. Wien: Gerlach & Wiedling, 1905. Print.
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