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Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC00807929_1
Titel:
Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
Gerlach & Wiedling
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Art Nouveau Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1905
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Kapitel

Titel:
II Teil Ingenieurbauten
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
H Wasserbauten
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Index
  • Inhalt des I. Bandes
  • Verzeichnis der Tafelbeilagen
  • I Teil Charakteristik und Entwicklung der Stadt
  • Topographie, Orographie
  • Hydrographie
  • Meteorologie
  • Geologische Beschaffenheit des Bodens
  • Baumaterialien
  • Statistik und Verwaltung
  • Organisation der technischen Ämter
  • Stadtentwicklung
  • II Teil Ingenieurbauten
  • A Verkehrswesen
  • B Post-, Telegraphen- und Telephonwesen
  • C Strassenwesen
  • D Die Entwässerung
  • E Die Wasserversorgung
  • F Beleuchtungswesen
  • G Brücken
  • H Wasserbauten
  • I Gärten und Friedhöfe
  • K Approvisionierungswesen
  • Der XXI Bezirk, Floridsdorf
  • Namenverzeichnis
  • Verzeichnis der Textabbildungen
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

H. WASSERBAUTEN. 
DIE DON AU REGULIERUNG UND HAFENBAUTEN. 
Die Donauregulierung. 
Die Arbeiten zum Zwecke der Regulierung der Donau in Niederösterreich wurden bis 
zum Jahre 1869 von der Staatsverwaltung ausgeführt, wobei hauptsächlich die Verbesseruug 
der Schiffbarkeit dieser bedeutendsten Wasserstraße der Monarchie im Auge behalten wurde. 
Vielfache, verheerende Überschwemmungen in der Mitte des verflossenen Jahrhunderts, 
insbesondere diejenige vom Jahre 1862, wiesen jedoch gebieterisch auf die Notwendigkeit hin. 
die Donau im Bereiche der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien nach einem einheit 
lichen Plane derart zu regulieren, daß nicht nur Überschwemmungen dauernd verhütet, sondern 
auch die Bedingungen für die Einrichtung eines gesicherten Lade- und Umschlagsverkehres 
und für die Anlage stabiler Brücken über die Donau, behufs besserer Verbindung des Nordens 
und des Südens der Monarchie, geschaffen würden. Demgemäß wurde die Regulierung der 
Donau bei Wien in der Strecke von Nußdorf bis Fischamend mit dem Reichsgesetze vom 
8. Februar 1869 beschlossen. 
Das Bauprogramm hierfür umfaßte hauptsächlich die Anlage zweier großer Durchstiche 
bei Wien, den Schutz der Reichshauptstadt gegen Überschwemmungen, die Anlage stabiler 
Landungsplätze und die Absperrung des Wiener Donaukanales gegen Flochwässer und Eis 
massen. 1 ) An dem ursprünglich mit 49,200.000 K veranschlagten, im Jahre 1877 jedoch auf 
61.200.000 K erhöhten Kostenerfordernisse beteiligten sich der Staat, das Land Niederösterreich 
und die Stadtgemeinde Wien zu je einem Drittel der Kosten. 
Für die Durchführung dieser Arbeiten wurde die Donauregulierungskommission ein 
gesetzt, welche unter dem Vorsitze des Ministers des Innern beziehungsweise seines Stellver 
treters steht und aus Vertretern der Regierung, des Landes Niederösterreich und der Gemeinde 
Wien besteht. 
a) Der Donaudurchstich bei Wien. 
Mit den großen Arbeiten am Strome' 2 ) wurde noch im Jahre 1869 begonnen, und ge 
langte der obere eigentliche Durchstich, welcher in voller Breite ausgehoben wurde, schon 
im "jahre 1875 zur Eröffnung, während sich die restlichen Arbeiten an dem Werke bis anfangs 
der Achtzigerjahre hinzogen. So entstand denn das Donaustrombett bei Wien, wie wii es auf 
den heutigen Plänen von Wien und Umgebung finden (siehe Tafel XVII). Dieses neue Strom 
bett ist aus zwei Teilen gebildet, nämlich dem eigenen Bette für gewöhnliche Wasserstände 
in der Breite von 284 5 m und dem linksseitigen Inundationsgebiete mit der Breite von 
474’56m (siehe Abb. 309). 
In der 13'27 km langen Strecke von Nußdorf bis Albern wurden von der Donauregulierungs 
kommission zwei große Durchstiche ausgeführt, und zwar der obere Durchstich vom soge 
nannten Roller bis zur Stadlauer Eisenbahnbrücke in der Länge von 6638 m und der untere 
Durchstich vom Steinspornhaufen bis Albern in der Länge von 2548 m. Der obere Durchstich 
wurde nach seiner ganzen Länge und in der ganzen Breite von 284'5 m in der vollen mittleren 
Stromtiefe von 3'16m unter dem Nullwasserspiegel ausgehoben und ergab eine Erdbewegung 
von 12-3 Millionen Kubikmeter. Für den unteren Durchstich wurde nur eine Künette längs 
n Die Arbeiten am Donaukanale werden in dem nächsten Abschnitte besprochen. 
2 ) Diese Bauten waren der französischen Bauunternehmung Castor, Couvreux & Hersent übertragen.
	        

Hinweis

Dieses Service wurde aus den Mitteln der Europäischen Union (ERDF, IPA II), INTERREG Danube Transnational Programme, im Rahmen des Projekts ARTNOUVEAU2 (2020–2022) gefördert.

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Wien Am Anfang Des XX. Jahrhunderts : Ein Führer in Technischer Und Künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik Und Entwicklung Der Stadt, Ingenieurbauten. Wien: Gerlach & Wiedling, 1905. Print.
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