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Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC00807929_1
Titel:
Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
Gerlach & Wiedling
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Art Nouveau Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1905
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Kapitel

Titel:
II Teil Ingenieurbauten
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
H Wasserbauten
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Index
  • Inhalt des I. Bandes
  • Verzeichnis der Tafelbeilagen
  • I Teil Charakteristik und Entwicklung der Stadt
  • Topographie, Orographie
  • Hydrographie
  • Meteorologie
  • Geologische Beschaffenheit des Bodens
  • Baumaterialien
  • Statistik und Verwaltung
  • Organisation der technischen Ämter
  • Stadtentwicklung
  • II Teil Ingenieurbauten
  • A Verkehrswesen
  • B Post-, Telegraphen- und Telephonwesen
  • C Strassenwesen
  • D Die Entwässerung
  • E Die Wasserversorgung
  • F Beleuchtungswesen
  • G Brücken
  • H Wasserbauten
  • I Gärten und Friedhöfe
  • K Approvisionierungswesen
  • Der XXI Bezirk, Floridsdorf
  • Namenverzeichnis
  • Verzeichnis der Textabbildungen
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

Die WienfluUregulierung. 
341 
über 288.000 m 2 im Besitze des k. u. k. Hofärars standen. Die Bauarbeiten gelangten in zwei 
Losen zur Vergebung, wovon das erste das Vorbecken am Wienfluß, den Umlaufgraben und 
alle in diese Strecke fallenden Bauwerke (Verteilungswerk, Sohlenabstürze, Brücken u. s. w.) 
sowie die gesamten Anlagen am Mauerbache umfaßte. Die Arbeiten wurden anfangs April 1895 
in Angriff genommen und in zwei Jahren beendet. Da an Erdaushub etwa 650.000 m 3 , an 
Erdtransport rund 520.000 m :i und an Mauerwerk rund 54.000 m :! zu leisten waren, so stellte 
die Gemeinde Wien drei große Lübecker Trockenbagger mit je 40 PS. auf, von denen jeder 
bei zehnstündiger Arbeitszeit 1000 bis 1500m :i zu bewältigen vermochte; weiter standen 5 Loko 
motiven und 135 Lowries von je 3 m 3 Fassungsraum auf 8500 m Rollbahngleisen in Betrieb. 
Die aus dem Wienflusse und den Becken gewonnene Aushubmenge wurde mit Erlaubnis des 
k. u. k. Hofärars in den Tiergarten geschafft und dort abgelagert. Da sich aber an der Ab 
lagerungsstelle in einem alten Wienflußlaufe Sand und Schotter vorfanden, so entschloß sich 
die Gemeinde Wien, vorerst dieses Material für Bauzwecke zu gewinnen und dann erst die 
Anschüttung durchzuführen. Ein Trockenbagger besorgte den Aushub des Sandes und Schotters, 
die auf einer im Wienflußbette errichteten großen maschinellen Anlage sortiert und gewaschen 
wurden und sodann zur Verwendung gelangten. Die Schotter- und Sandwäsche hatte vier Ab 
teilungen, deren jede bei zehnstündigem Betrieb rund 200 m 3 zu erzeugen vermochte. Die 
übrigen Becken bildeten ein zweites Baulos mit ähnlichen Aushub- und Verführungsmengen 
wie im ersten Lose, aber mehr als doppelter Mauerwerksmasse; die Arbeiten wurden Ende 1897 
begonnen und Ende 1899 fertiggestellt. 
Die Regelung der anschließenden Flußstrecke von Hütteldorf-Bad bis zur Badhausbrücke 
konnte einem späteren Zeitpunkte Vorbehalten bleiben; es erfolgte die Versicherung der Ufer 
in dieser Strecke und die Auspflasterung der Sohle von der Verbindungsbahnbrücke abwärts 
bis zur Badhausbrücke erst in der Zeit vom März 1900 bis Mai 1901, während die Sohlen 
pflasterung von der Verbindungsbahnbrücke aufwärts bis Hütteldorf-Bad erst im Mai 1902 in 
Angriff genommen und im Oktober desselben Jahres fertiggestellt wurde. 
In der flußabwärts weiter folgenden Strecke konnte die Ausführung der Regulierung des 
Flußgerinnes nicht in regelrechter Weise von der Ausmündung in den Donaukanal her nach 
aufwärts vorgenommen werden, sondern es mußte in erster Linie, den Bedürfnissen der Stadt 
bahn entsprechend, die rechtsseitige Widerlagsmauer von Hietzing bis zum Schikariedersteg 
Abb. 343. Typen der Terrassen- und der Kaimauern. 1:300. 
durchgeführt werden. Dies hatte eine wesentliche Erschwernis zur Folge, indem es notwendig 
war, den Abfluß der Höchstwassermenge bei Belassung der alten höheren Wienflußsohle 
zu ermöglichen. Auch die Regulierung der eben bezeichneten Flußstrecke ist geteilt zur Ver 
gebung gelangt, wobei als erstes Los die Durchführung der Herstellung der neuen Sohle 
und der rechtsuferigen Widerlagsmauer von der Badhausbrücke bis zum Schikanedersteg 
vergeben wurde; ein Teil der Brückenringherstellungen in dieser Teilstrecke bildete ein anderes 
Baulos, die Ausführung der linken Widerlagsmauer ein drittes. Die Arbeiten sind Mitte August 
1895 begonnen worden. Da auch im ersten dieser Lose gewaltige Massen zu bewältigen waren, 
indem der Aushub etwa 700.000 m :i , der Erdtransport ebensoviel, das Mauerwerk etwa 350.000 m 3 
betrugen und überdies 530.000 m 3 Sand und Schotter von Weidlingau nach Wien zu befördern 
waren, so wurde durch die Gemeinde Wien eine doppelgleisige Rollbahn von 90 cm Spur-
	        

Hinweis

Dieses Service wurde aus den Mitteln der Europäischen Union (ERDF, IPA II), INTERREG Danube Transnational Programme, im Rahmen des Projekts ARTNOUVEAU2 (2020–2022) gefördert.

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Wien Am Anfang Des XX. Jahrhunderts : Ein Führer in Technischer Und Künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik Und Entwicklung Der Stadt, Ingenieurbauten. Wien: Gerlach & Wiedling, 1905. Print.
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