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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 4

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC00963581
Titel:
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 4
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
Druck und Verlag der kaiserlich-königlichen Hof- und Staatsdruckerei
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Art Nouveau Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1896
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Jenseits der Donau
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Die Wenden im Zalaer und Eisenburger Comitat
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Abbildung

Titel:
Wendische Mädchen
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Abbildung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 4
  • Einband
  • Vorsatz
  • Titelseite
  • Inhalt
  • Verzeichniß der Illustrationen
  • Leerseite
  • Jenseits der Donau
  • Das Land Jenseits der Donau
  • Partie aus dem Bakonyerwald
  • Kemenesalja und der Berg Ság
  • Fischfang auf dem Plattensee
  • Der Somlyóberg
  • Die ungarische Donau
  • Die Donau bei Preßburg
  • Die Franz Josephs-Brücke in Preßburg
  • Sperrdamm zu Bagomér
  • Die Donau bei Komorn und die Waagmündung
  • Die Donau bei Visegrád
  • Winterhafen und Schiffswerfte in Neupest
  • Mündung des Franzenskanals bei Bezdán
  • Mündung der Drau in die Donau
  • Mündung der Save in die Donau
  • Baziás
  • Der Beginn der Unteren Donau bei Galambócz
  • Drenkova
  • Die Donau bei Greben
  • Die Trikule
  • Der Beginn des Kasanpasses
  • Der untere Theil des Kasanpasses
  • Orsova
  • Das Eiserne Thor
  • Die Trajanstafel
  • Die Széchenyi-Gedenktafel
  • Der Dampfer „Orient"
  • Denkmäler der Urzeit, Römerzeit und Völkerwanderungszeit jenseitz der Donau
  • Der Grabstein Bato's
  • Römische Alterthümer in Ungarischen Nationalmuseum: Bacchische Gruppe und Gefäße aus Bronze, Herkules-Statuette aus Elfenbein
  • Römische Glasgefäße im Ungarischen Nationalmuseum
  • Altchristliche Grabkammer zu Fünfkirchen
  • Gegenstände der Völkerwanderungszeit aus den Keßthelyer Gräbern
  • Baudenkmäler Jenseits der Donau
  • Land= und Schmalseite eines christlichen Steinsarkophags aus der Völkerwanderungszeit, im Ungarischen Nationalmuseum
  • Inneres der Unterkirche zu Tihany
  • Detail von den Reliefdarstellungen an der Stiegenwand der Unterkirche zu Fünfkirchen
  • Die Kirche zu Lébéuy; Portal und Chorabschluß
  • Portal der Kirche zu Horpács
  • Die Kirche zu Ják
  • Portal der Kirche zu Ják
  • Sanctuarium der Kirche zu Ják
  • Pfarrkirche zu St. Michael in Ödenburg
  • Inneres der Pfarrkirche zu St. Michael in Ödenburg
  • Die Benediktinerkirche in Ödenburg
  • Inneres der Bakocs-Kapelle in Gran
  • Renaissance-Altar in der Corpus Domini-Domini-Kapelle des Domes zu Fünfkirchen
  • Burg Forchtenstein
  • Burg Léka und der Kapitelsaal der Hospitaliter in der Burg
  • Burg Schlaining
  • Burg Sárvár
  • Burg Simontornya
  • Zwei türkische Moscheen in Fünfkirchen: die Pfarrkirche der inneren Stadt und die Krankenhauskapelle
  • Das neuerbaute Innere der Benediktinerkirche zu Martinsberg
  • Der neuerbaute Dom zu Fünfkirchen
  • Aus dem Innern des neuerbauten Domes zu Fünfkirchen
  • Schloß Esterháza. - Die vordere Front des Hofes und das Thor
  • Bänke aus dem XVIII. Jahrhundert in der Benediktinerkirche zu Pápa
  • Das Veßprémer Comitat
  • Die Zirezer Abtei
  • Pápa: Die Hochschule der Reformirten. Am Ufer der Tapoleza. Die große Kirche. Das Theater
  • Veßprém: Der Feuerthurm. Das Comitatshaus. Die Ostseite der Stadt
  • Der St. Benediktberg in Veßprém
  • Aus dem Innern der Veßprémer Gisella-Kapelle
  • Das Kloster der englischen Fräulein in Veßprém
  • Römische Straße am Kikeri-See
  • Schweinehirten im Bakony
  • Holzindustrie im Bakony
  • Die Moschee in Öskü
  • Das Zalaer Comitat
  • Weizenweihe in Göcsej
  • I. Von der Ostgrenze bis zum Zalafluß
  • II. Der .ittlere Theil des Comitats bis Göcsej und Letenye
  • III. Göcsej nebst Umgebung und das Muraköz
  • Die Wenden im Zalaer und Eisenburger Comitat
  • Wendischer Ökonom
  • Wendische Braut
  • Wendischer Gästelader
  • Wendische Mädchen
  • Die Mecsek-Gegend
  • Draumühle
  • Das Tolnaer Comitat
  • Das Somogyer Comitat
  • Das Baranyaer Comitat
  • Das Eisenburger Comitat
  • Die Domkirche in Steinamanger
  • Das Schloß zu Bogát
  • Prunksaal im Schloß zu Sárvár
  • Das Schloß zu Ikervár
  • Das Schloß zu Mikosd
  • Das Schloß zu Körmend (unten die nordöstliche Seite)
  • Güns
  • Güns: Die Militär-Unterrealschule - Wappen des Nikolaus Jurisich - Der „Magyare" und dahinter die St. Jakobskirche
  • Bernstein
  • Die Hienzen
  • Das Ödenburger Comitat
  • Der Neusiedler See von Ödenburg aus gesehen
  • Fischende Knaben an der Kleinen Raab
  • Heimkehrende junge Fischerfrau
  • Ödenburg: Die Stadt - Das Theater - Der Stadtpark
  • Stadtthurm zu Ödenburg
  • Burgthor zu Forchtenstein
  • Deckelbecher auf Burg Forchtenstein
  • Eisenstadt: Das Schloß - Kirche zu Maria Heimsuchung
  • Statue der Fürstin Leopoldine Esterházy (von Canova) und der Leopoldinentempel zu Eisenstadt
  • Das Schloß zu Zinkendorf: Familiengruft des Grafen Széchenyi zu Klein-Zinkendorf - Die Särge des Grafen Stefan Széchni und seiner Gattin - Grabdenkmal der Gräfin Béla Széchenyi
  • Die Residenz der Propstei Csorna
  • Das Wieselburger Comitat
  • Der Deákplatz und die Hauptstraße zu Ungarisch-Altenburg - Das Comitatshaus
  • Das Schloß zu Karlburg
  • Das Schloß zu Halbthurn
  • Fuchs in den Sümpfen des Neusiedlersees
  • Mattenflechten in Wüst-Sommerein
  • Die Mündung der Leitha bei Ungarisch-Altenburg
  • Das Raaber Comitat
  • Pannonhalma (Martinsberg)
  • Das Schloß zu Hédervár
  • Raab: Thor der bischöflichen Burg - Der bischöfliche Palast (Burg) von der Donauseite - Die städtische Redoute und die Benediktinerkirche
  • Die Oberrealschule zu Raab
  • Das Gebäude der königlichen Tafel zu Raab
  • Karl Kisfaludy's Denkmal zu Raab
  • Totis und Umgebung
  • Tóváriser Villa am großen See
  • Totis: Das Esterházy'sche Schloß - Der große See mit der Burg - Die Pfarrkirche
  • Der Cseka-See im Park zu Totis
  • Überreste des Klosters in Majk aus dem XVIII. Jahrhundert
  • Kisbér und Bábolna
  • Gran und Umgebung
  • Gran von der Donauseite
  • Gran vom Festungsberg gesehen
  • Die St. István-Kapelle und der Festungsberg
  • Johann Vitéz' Grabdenkmal in der Graner Erzkathedrale
  • Aus der Schatzkammer der Graner Erzkathebrale: Calvarienberg des Königs Matthias, Votiv-Monstranz, Horn für Salböl Reliquiarien, Kreuze, Kelche u. s. w.
  • Casel des Thomas Bakócz
  • Rathhaus zu Gran und das kleine Stadtsiegel vom Jahre 1389
  • Das Weißenburger Comitat
  • Stuhlweißenburg
  • Stuhlweißenburg: Die Cistercienserkirche - Der bischöfliche Palast - Motiv aus dem Schützengarten - Der Dom - Das Vörösmarty-Denkmaal
  • Das Rathhaus zu Stuhlweißenburg
  • Burg Csókakö
  • Am Fuße des Vértes bei Moór
  • Alesúth und Umgebung, vom Csaplárer Wald gesehen
  • Hauptfaçade des Alcsúther Schlosses
  • Aus dem Alcsúther Park: Motiv aus dem Hortensienhain
  • Das Schloß zu Martonvásár
  • Minaret zu Erd
  • Der Plattensee
  • Der Sió-Kanal
  • Yachtregatta auf dem Plattensee
  • Balaton-Füred - Tihany - Ureskö oder Mönchsklause in der Flanke der Halbinsel Tihany
  • Der Héviz-See - Badeanstalt Héviz
  • Badeanstalt zu Siófok
  • Szigliget
  • Der Plattensee bei Aliga
  • Der Plattensee bei der Pußta Világos
  • Postscript
  • Einband

Volltext

270 
Butter und Brot. Zum Handel haben die Wenden überhaupt große Neigung. Es gibt 
unter ihnen viele Vieh- und Geflügelhändler; den Sammelkäfig auf den Rücken gebunden, 
durchwandern sie weite Landstriche. 
Der Industrie widmen sie sich weniger, zeichnen sich aber dann auch in dieser durch 
Fleiß und Geschicklichkeit aus. Längs der Mur sind sie Fischer oder Fährleute. Die 
lutherischen Gebirgs-Wenden, die ihrem kargen Boden nicht genug abgewinnen, lassen oft 
ihre Dörfer ganz leer stehen und ziehen unter der Führung eines reicheren Landsmannes 
als Schnitter in die Comitate Zala, Eisenburg, Somogy, auch nach Kroatien. Im Herbst 
wimmeln die Zalaer und Eisenbnrger Landstraßen von den karawanenweise Heimziehenden; 
sie sind abgemagert und sonnverbrannt, mit schwieliger Hand, aber frohen Gemüths, unter 
Scherz und Lied ziehen sie ihres Weges. 
Bei schwerer Arbeit ist der Wende sehr genügsam. Seine Nahrung ist die denkbar 
einfachste und bietet nicht die geringste Abwechslung. Mais, Kartoffeln, Hirsebrei und Buch 
weizengrütze, nebst Milch, sind ihre Hauptnahrungsmittel. In der armen Gebirgsgegend, 
aber selbst in der wohlhabenderen Ebene werden auch die Maisstrünke (üooer^a) zerstoßen 
und ins Brod gemengt. Eigenthümliche Mehlspeisen sind ihre pibaniea und üraxeu. 
Als Ackerbauer, wie als Kaufmann und Gewerbetreibender ist der Wende gleich 
lernbegierig. Seine Schulen läßt er sich gern etwas kosten und schickt seine Kinder bereit 
willig und regelmäßig hinein. Sein Lehrer steht bei ihm in voller Achtung. Lernt der 
wendische Knabe länger, so wird er entweder Geistlicher oder Lehrer. Alles in Allen: 
sind die Wenden, die, ungefähr 70.000 Köpfe stark, als Überbleibsel der slovenischen 
Bevölkerung des alten Pannoniens in den Comitaten Eisenburg und Zala leben, ein 
tüchtiges, fleißiges, patriotisches Volk.
	        

Hinweis

Dieses Service wurde aus den Mitteln der Europäischen Union (ERDF, IPA II), INTERREG Danube Transnational Programme, im Rahmen des Projekts ARTNOUVEAU2 (2020–2022) gefördert.

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