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Blühender Jugendstil Österreich, 2: Firmen und Marken

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC01823921
Titel:
Blühender Jugendstil Österreich, 2: Firmen und Marken
Signatur:
ORNAM I 626
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
Selbstverlag Dr. Waltraud Neuwirth
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
MAK-Hauskataloge
Erscheinungsjahr:
1991
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch, Englisch

Kapitel

Titel:
Firmen und Marken
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Argentor-Werke Rut & Hetzel / Wien
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Blühender Jugendstil Österreich, 2: Firmen und Marken
  • Einband
  • Deckblatt
  • Detail einer Vase
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt / Contents
  • Ausstellung "Blühender Jugendstil"
  • Vase
  • Vorwort
  • Jugendstilkeramik im Technischen Museum Wien
  • Die Keramiken der Fachschule Teplitz-Schönau
  • Vase
  • Vase
  • Fliese
  • Detail des Fliesenbildes
  • Fliesenbild / Fliesen
  • Fliesen der Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft, Wien
  • Detail einer Fliese
  • Keramiken aus dem k. k. Lehrmittelbureau für gewerbliche Unterrichtsanstalten
  • Detail einer Fliese
  • Fliesenbild aus zwei Fliesen
  • Keramiken von P. A. Wranitzky, Frainersdorf (Mähren)
  • Foreword
  • Teile eines Services, Form "Modern"
  • Fliese
  • Vase
  • Art Nouveau ceramics in the Technical Museum Vienna
  • Vase / Krug
  • Vase
  • Tiles from the Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft, Vienna
  • Ceramics from the Imperial Teaching Materials Office for Trade Schools
  • Vase: P. A. Wranitzky
  • Ceramics from P. A. Wranitzky, Frainersdorf (Moravia)
  • Abbildung
  • Firmen und Marken
  • Companies and company marks
  • Abgekürzt zitierte Literatur - Literature quoted in abbreviation
  • Amphora / Turn-Teplitz
  • Argentor-Werke Rut & Hetzel / Wien
  • Joh. Backhausen & Söhne / Wien
  • Berndorfer Metallwarenverkauf / Berndorf
  • B. Bloch / Eichwald und Hohenstein
  • Paul Dachsel / Turn-Teplitz
  • Julius Dressler / Biela
  • Carl Geyling´s Erben / Wien
  • Moritz Hacker / Wien
  • Harrach / Neuwelt
  • Namensregister
  • Index of names
  • Errata
  • Selbstverlag Dr. Waltraud Neuwirth - Lieferbare Bücher
  • Einband

Volltext

tet und auf elektrolytischem Wege in Gold- und Silberbädern mit jenem soliden Ueberzuge von 
Edelmetallniederschlägen versehen, welcher einen anerkannten Vorzug der Münchmeyer’schen 
Chinasilberobjecte bedeutet. Ausser der galvanischen Vergoldung und Versilberung gelangen je 
doch auch noch die Vernickelung, sowie die Oxydirung und überhaupt alle einschlägigen moder 
nen Techniken zur Anwendung. 
Sind diese beendet, so kommen die Metallkörper zur Politur und endgiltigen Fertigstellung und 
verlassen nunmehr zur Montirung mit Glas- und Porzellanobjecten das erste Stockwerk. 
Ihre Beförderung in die eigentlichen, in der dritten Etage gelegenen Montirungsräume geschieht 
durch einen grossen Waaren- und Personenaufzug, welcher sämmtliche fünf Stockwerke der Fa 
brik befährt. Die Montirungslocale der dritten Etage sind angefüllt mit grossen Vorräthen von 
Glas- und Porzellanwaaren, Schalen, Vasen, Platten u. dgl. m., wie man sie eben zur geschmack 
vollen Adjustirung der einzelnen Gebrauchsgegenstände benöthigt. . . Die Fabrik erzeugt Ge 
brauchs- und Luxusgegenstände aus Chinasilber in allen erdenklichen Genres, Stilarten und 
Werthabstufungen, von den kleinsten und billigsten Galanterieartikeln, wie Butterdosen, Zuk- 
kerkörben, Brotkörben, Aufsätzen, Schreibzeugen, Rauchgarnituren, bis zu den schwerst versil 
berten Bestecken, Girandoien, Tafelaufsätzen, Jardinieren, ferner Hotel-, Restaurant- und Kaffee 
hauseinrichtungen, welche vermöge vollendeter künstlerischer Durchbildung und ihrer unabnütz- 
baren, wie gehämmerten Silberdecke vollen Ersatz für massiv silberne Objecte gewähren . . . Der 
Absatz der Wiener Fabrikserzeugnisse vollzieht sich in erster Linie nach den österreichischen 
und ungarischen Krontändern und den bosnisch-hercegovinischen Reichslanden, doch auch in 
bedeutendem Maasse nach dem Auslande, und zwar ganz besonders nach den Balkanstaaten, 
Griechenland, der Türkei und Aegypten. Der Export nach den übrigen europäischen Staaten und 
überseeischen Handelsplätzen hingegen ist wieder grösstentheils der in Berlin errichteten Fabrik 
(S. O. Wrangelstrasse Nr. 4) und auch dem vor einigen Jahren in Paris aufgeführten Etablisse 
ment der Firma C. A. Münchmeyer & Co. (52, Rue Bichat) überlassen. 
Die Firma befasst sich speciell mit der Lieferung completer Einrichtungen in allen Ausführungen 
für Hotels, Restaurants, Cafes, Pensionen, Curanstalten, Dampfschiffe, Spitalverwaltungen, Offi- 
ciersmessen u. s. w., und ihre Chinasilberproducte haben sich in allen Bevölkerungskreisen vor 
züglich eingebürgert. 
(Großindustrie Österreichs, lli/1898, S. 380, 381) 
1899 
Lieferungen an Hotels: 
Im Jahre 1899 ist die erste große Hotellieferung in Alpakkasilberwaren für das Beamtenheim in 
Budapest aus den Werkstätten der Firma hervorgegangen. Bald darauf wurde eine derartige Ein 
richtung für den Kursalon in Marienbad geliefert. 
Es folgte der Reihe nach die Fertigstellung von Hotel- Lieferungen: für das Savoy-Hotel in Berlin, 
für das Hotel Franz Volpich und Carlo Volpich in Triest, sowie Luigi Colopic in Triest, Fast & Co. in 
Jerusalem, Berettini & Cottanco in Triest, für das Savoy-Kaffee in Berlin und für das Hotel im 
neuen Schauspielhaus daselbst, für die Theater- und Saalbau- Aktiengesellschaft, dann für das 
Grand Hotel Excelsior ebendort, für das Hotel Esplanade in Hamburg, für den Champagnerpavil 
lon Ehrlich in Lemberg, für das Hotel Esplanade in Berlin, für den Wintergarten der Hansi Führer 
in Wien, für das Mohrenkaffee in Berlin und endlich für das Etablissement Axmann in Krakau. 
(Argentor 1912, S. 37, 38) 
1900 
Eintragung im Handelsregister Wien (A 15/125): 
14. 7. 1900: Unter vorstehender Firma wird nunmehr auch die fabriksmäßige Erzeugung der Sil 
berwaren betrieben 
Eintragung im Reichs-Industrie Adreßbuch 1900: 
Wien. C. A. Münchmeyer & Co. 
Betrieb: Fabrik für versilberte und vergoldete Metallwaaren, Wien, VII./3, Kaiserstrasse 83, Berlin 
S O. Wrangelstrasse 4, Paris, 52 Rue Bichat. 
Niederlagen: Wien, VI., Mariahilferstrasse 1 c, Budapest, IV., Waitznergasse 14. 
Inhaber: Georg Ferdinand Ernst Rust und Adolf Wilhelm Hetzet. 
Arbeiter: 380, 50 Angestellte. 
Betriebsm.: 3 Dampfmaschinen, 9 Dampfpressen, 50 Druckbänke und viele Hilfsmaschinen. 
Erzeugg.: Versilberte und vergoldete Metallwaaren aller Art. (Chinasilber und Alpaccawaaren.) 
Export: Nach allen Welttheilen. 
Auszeichnung: 9 Auszeichnungen. 
(Adreßbuch Österreich 1900, S. 204) 
121
	        

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Neuwirth, Waltraud. Blühender Jugendstil Österreich, 2: Firmen Und Marken. Wien: Selbstverlag Dr. Waltraud Neuwirth, 1991. Print.
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