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Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC03295348
Titel:
Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
Erscheinungsort:
Leipzig
Herausgeber:
Seemann
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Wiener Weltausstellung 1873
Erscheinungsjahr:
1875
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Das Kunstgewerbe
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
I. Wohnungs-Ausstattung
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • VORWORT
  • Anmerkungen
  • Inhaltsverzeichniss
  • Systematisches Verzeichniss der Abbildungen
  • Die Eröffnungsfeier
  • Der Ausstellungsplatz
  • Die Ausstellungsbauten
  • Aeussere und innere Decoration der Ausstellungsbauten
  • Das Kunstgewerbe
  • I. Wohnungs-Ausstattung
  • II. Die Länder und ihre Kunstarbeiten
  • Die Frauenarbeit
  • Oeffentliche Kunstpflege
  • Plastik und Malerei
  • I. Einleitung und Uebersicht
  • II. Die Kataloge
  • III. Frankreich
  • IV. Deutschland, Oesterreich und Ungarn
  • V. Die Schweiz, Belgien, Holland, Skandinavien, Russland, Spanien, Italien und England
  • Die vervielfältigenden Künste
  • I. Frankreich
  • II. Deutsches Reich
  • III. Oesterreich und die übrigen Staaten
  • Der Farbendruck
  • Die Photographie
  • Architektonische Zeichnungen und Modelle
  • Zeichen- und Kunstunterricht
  • Die Exposition des Amateurs
  • Alphabetisches Namens- und Ortsregister
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

I 
I. WOHNUNGSAUSSTATTUNG. 
99 
den Blick einwärts verfpcrren. Die übrige Ausftattung ift unbedeutend, wir finden 
nur einen Karten und ein niedriges, mit Perlmutter eingelegtes Tifchchen, eben 
hoch genug um bequem von den Liegenden benutzt zu werden, und daneben 
ein Meffinggefäfs, das als Kohlenbecken zur Heizung dient. 
Das alles ift aber acht orientalifch oder türkifch. Minder gilt dies von dem 
Herrenfalon, der, faft reicher noch ausgeftattet als der des Harems, bereits eine 
bedenkliche Conceffion an europäifche Form und europäifche Sitte zeigt. Er 
hat fogar einen Marmorkamin ftatt des Kohlenbeckens, und in der Mitte fteht 
ein Tifch von der Höhe des unfrigen. Das Sitzmobiliar ift allerdings mit koft- 
barem orientalifchen Goldftoff überzogen, aber ftatt des weichen, holzverachtenden 
Divans hat es ganz die Form unterer Sophas und Seffel angenommen, mit höl 
zernem Geftell, mit Rücken- und Armlehnen, nur ift es, wie das die Sitte der 
Divans ift, ringsum an den Wänden aufgeftellt, und nicht nach unterer Weife 
Silbernes Theefervice, von Chriftefen in Kopenhagen. 
gruppirt. Man fieht, der vornehme Türke civilifirt fich europäifch, aber das Be- 
dürfnifs falongemäfser Converfation und geiftreicher Cauferie fcheint dem fchweig- 
famen Manne noch nicht gekommen zu fein. Auch das moderne Aegypten 
kennt bereits folche europäifirende Möbel, folche von Holz conftruirte Sophas 
und anderes Geräth, wobei das Holzwerk, nur um etwas nationale Art zu bewahren, 
fich wohl mit eingelegter Arbeit, insbefondere auch mit Perlmutter fchmückt. 
Ein koftbares Stück diefer Art, mit burnusartigem Goldftoff überzogen, fieht man 
in der egyptifchen Ausftellung. 
Weit mehr noch entfernt fich vom alten und ächten Orient das perfifche 
Haus oder der perfifche Pavillon, wie wir den Bau nennen wollen — in Wirklichkeit 
ift er weder das Eine noch das Andere. Das Fremde im türkifchen Haus war 
wenigftens Conceffion an europäifche Art, wie der Türke fich nach und nach 
europäifcher Sitte bequemt. Diefer fonderbare Bau aber ift reine Phantafie, grade 
phantaftifch und bunt genug, um eben für orientalifch gelten zu können, aber 
weder von Perfern gebaut noch nach perfifchem Mufter. Man erzählt uns, dafs 
der jetzige Schah von Perfien grofse Vorliebe für Spiegeldecoration gefafst und 
13*
	        

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Zitierempfehlung

Lützow, Carl Emil von. Kunst Und Kunstgewerbe Auf Der Wiener Weltausstellung 1873. Leipzig: Seemann, 1875. Print.
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