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Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC07139874
Titel:
Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
K. K. Hof- und Staatsdruckerei
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Wiener Weltausstellung 1873
Erscheinungsjahr:
1874
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Weitere Titel:
Militär-Unterrichtswesen (Gruppe XVI, Section 5)

Kapitel

Titel:
GENIEWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
SPRENGTECHNIK
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • GENIEWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
  • Einleitung
  • SPRENGTECHNIK
  • FORTIFICATION (Gruppe XVI, Section 3.)
  • DAS PIONNIERWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
  • Das Brückenwesen
  • Einleitung
  • Das Land-Communicationswesen
  • Telegraphenleitungen
  • Wasserbau-Objecte
  • Lagerbau-Objecte
  • Diverses
  • MILITÄR-UNTERRICHTSWESEN (Gruppe XVI, Section 5)
  • Leerseite
  • Von dem „OFFICIELLEN AUSSTELLUNG-BERICHT"
  • Einband

Volltext

Sprengtechnik. 
25 
Die weiteren vier Caffetten enthielten elektrifche Pulver-, Dynamit- 
und Schiefswoll-Zünder nach den Syftemen von Ebner, Trawniczek, Schmidt, 
Geitner, Bornhardt und Abel. 
In den anderen Caffetten waren die Verbindungen der rafch brennenden 
Zündfchnüre, der elektrifchen Drahtleitungen, dann der Drahtleitungen mit 
den verfchiedenen elektrifchen Zündern und endlich letztere mit den Auffatz- 
patronen für Sprengungen im Trockenen oder unter Waffer von weichem 
oder gefrorenem Dynamit überfichtlich geordnet ausgeftellt. 
Die Anordnung der Drahtleitungen für elektrifche Zündungen in Stein 
brüchen und Stollen war auf vier Wandtafeln dargeftellt. 
Solche und Photographien über vom k. k. technifchen Militärcomife aus 
geführte Holz-, Eifen- und Mauerwerks-Sprengungen, dann gefprengte Holz 
balken und Eifenplatten zeigten die immenfe Kraft diefes Präparates. 
In der italienifchen Abtheilung brachte eine Wandtafel die wenigen von 
italienifchenMilitäringenieuren vorgenommenen Dy namitfprengungenzurKenntnifs. 
Zur Vervollftändigung der Lehrmittel-Ausftellung hat Lehmann’s und 
Wentzel’s Buchhandlung für Technik und Kunft in Wien die über Bergbau, 
Hüttenkunde und Salinenbetrieb handelnden neueren Werke ausgeftellt. 
Bei der grofsen Verbreitung des Dynamits und bei dem Beftreben, der 
elektrifchen Zündung in der Civil-Sprengtechnik eine Zukunft zu fichern, mufs 
der gänzliche Mangel an Schriften, welche die Verwendung des Dynamits zu 
Sprengungen in Steinbrüchen, Stollen, Tunnels, unter Waffer etc. behandeln, dann 
folcher, welche über das Wefen der elektrifchen Zündung und den Forderungen, 
die ihre richtige Benützung bedingen, Auffchlufs geben, hervorgehoben werden. 
Schliefslich fei noch der Rettungsapparate erwähnt, welche im Pavillon 
der modernen Sprengtechnik in vier Exemplaren vertreten, waren, und zwar die 
beiden öfterreichifchen Apparate von Martony und Ebner, dann der fran* 
zöfifche von Rouquayrol-Denayrouze und der englifche vonLaad. 
Bei erfteren drei Apparaten wird dem in mit fchädlicher Luft gefüllten 
Stollen etc. befchäftigten Arbeiter frifche Luft aus eifernen Flafchen zugeleitet, 
wo diefelbe comprimirt ift. 
Bei dem englifchen Apparate wird die fchlechte Luft beim Athmen durch 
ein vor dem Munde des Arbeiters in einem kleinen Blechcylinder verwahrtes 
Kohlenpulver gefaugt und gereinigt, refpedtive athembar gemacht. 
Ueberblickt man die im Vorftehenden gefchilderten Errungenfchaften im 
Gebiete der Sprengtechnik, fo kommt man zu dem erfreulichen Refultate, dafs 
in den letzten 20 Jahren bedeutende Fortfehritte gemacht wurden und das gröfste 
Verdient! in der Verbefferung der Spreng- und Zündmittel Oefterreich für fich in 
Anfpruch nehmen kann. Insbefondere find es die hervorragenden Leiftungen 
der öfterreichifchen Genie- und Artillerieoffiziere, welche eine würdige Ver 
tretung der Sprengtechnik auf der Weltausftellung im Jahre 1873 geftatteten. 
FORTIFICATION. 
(Gruppe XVI, Section 3.) 
Bericht von 
Moriz Brunner, 
k. k. Hauptmann im Genießabe. 
Die wenigen dem Gebiete der Fortification angehörigen Ausftellungs- 
objedte fallen auf Spanien, welches Land durch das Ingenieurcomite die von 
fpanifchen Genieofficieren in neuerer Zeit herausgegebenen Werke und nach 
ihren Angaben mit grofsem Koftenaufwande, feltener Schönheit und Genauigkeit
	        

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Zitierempfehlung

Brunner, Moriz. Genie- Und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), Officieller Ausstellungs-Bericht. Wien: K. K. Hof- und Staatsdruckerei, 1874. Print.
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