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Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC07139874
Titel:
Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
K. K. Hof- und Staatsdruckerei
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Wiener Weltausstellung 1873
Erscheinungsjahr:
1874
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Weitere Titel:
Militär-Unterrichtswesen (Gruppe XVI, Section 5)

Kapitel

Titel:
DAS PIONNIERWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Telegraphenleitungen
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • GENIEWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
  • Einleitung
  • SPRENGTECHNIK
  • FORTIFICATION (Gruppe XVI, Section 3.)
  • DAS PIONNIERWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
  • Das Brückenwesen
  • Einleitung
  • Das Land-Communicationswesen
  • Telegraphenleitungen
  • Wasserbau-Objecte
  • Lagerbau-Objecte
  • Diverses
  • MILITÄR-UNTERRICHTSWESEN (Gruppe XVI, Section 5)
  • Leerseite
  • Von dem „OFFICIELLEN AUSSTELLUNG-BERICHT"
  • Einband

Volltext

44 
Emerich Zinner. 
während der andere Hann den Draht durch die Hand gleiten läfst, um wenigftens 
beim Aufwickeln die nöthige Führung zu geben. 
Es wäre nunmehr auch der noch übrigen exponirten fchwedifchen 
Telegraphen-Materialien in Kürze zu gedenken. 
Da find vorerft zwei aus vorzüglichem Leder erzeugte und fehr praktifch 
eingerichtete Tafchen zu nennen. Die eine davon ift wie ein Gurt um die 
Mitte des Leibes zu tragen und enthält verfchiedene Werkzeuge, wie: 
eine Handhacke, ein Tafchennieffer, eine Scheere, eine Feile, mehrere Bohrer 
und Drahtzangen etc; die andere, viel gröfsere und nach Art der Jagdtafchen 
erzeugt und zu tragen, enthält , zwei Hauptfächer und dient zur Aufnahme der 
Ifolatoren und fonftigen Gegenftände und Werkzeuge für die Errichtung der Tele 
graphenleitung. 
Weiters bemerkt man eine Batterie von zehn Elementen, eingefehloffen in 
einem Holzkäflchen von 16 Zoll Länge, 7 Zoll Breite und 6 Zoll Höhe, welche 
nicht nur wegen diefer compendiöfen Form, fondern darum unfer InterefiTe in 
Anfpruch nimmt, weil die Füllmaffe keine flüffige, fondern eine feite ift und diefe 
fogenannte trockene Batterie daher für den F eidgebrauch ohne viel Umftände 
transportabel ift. 
Diefe in Anwendung gebrachte Batterie ift die bereits im Jahre 1859 von 
Marie Davy angegebene. Sie ift im Grunde eine Bunfen’fche Säule, in welcher 
das mit Schwefelfäure angefäuerte Waffer durch reines Waffer und die Salpeter- 
fäure, durch ein Gemifch von fchwefelfaurem Queckfilber-Oxydul mit Waffer 
erfetzt ift. 
Die Adtion in den einzelnen Elementen befteht wie bei anderen Säulen 
in der Zerfetzung des Waffers; das Zink oxydirt und der frei gewordene Waffer- 
ftoff reducirt das fchwefelfaure Queckfilber; es entlieht fomit fchwefelfaures Zink 
und metallifches Queckfilber. 
Die hier in Rede flehenden Elemente find fo angeordnet, dafs ein hohler 
Kohlencylinder das poröfe Diaphragma und diefes den Zinkcylinder aufnimmt. 
Der Zwifchenraum, den die Kohle und das Diaphragma bildet, ift mit einem Teige 
aus dem genannten Queckfilberfatze und Waffer, jener zwifchen dem Zink und 
der poröfen Zelle mit Sägemehl ausgefüllt, welches man hinreichend mit reinem 
Waffer befeuchtet. 
Eine derart zufammengefetzte Batterie liefert wohl einen fchwachen, aber 
fehr conftanten Strom, welcher die Telegraphenapparate durch fechs Monate 
ununterbrochen in regelmäfsigem Gange zu erhalten vermag, wenn man nur das 
durch Verdunftung verlorene Waffer von Zeit zu Zeit wieder erfetzt. 
Nach den gegebenen Verficherungen der Vertreter haben fich die nach 
dem eben erörterten Princip zufammengefetzten Batterien der fchwedifchen Feld 
telegraphen bei allen Verfuchen und bei Leitungen bis zu drei Meilen Länge ftets 
wirklam und gut erwiefen. 
Wafferbau-Objefte. 
Alle in diefes, nebenbei gefagt, fchwierigfte Gebiet des Technikers ein- 
fchlagenden Gegenftände, feien fie nun in Modellen, Bildern oder Zeichnungen 
dem Befucher der Ausftellung vor Augen gebracht (und diefs ift in reichhaltigen 
Mengen und Varietäten gefchehen), waren in anderen Gruppen als der XVI., fo 
vornehmlich in der Gruppe XVIII (Bau- und CivilTngenieur-Wefen) und 
Gruppe II (Land- und Forftwirthfchaft), wie diefs auch wohl in der Natur der 
Sache begründet ift, eingereiht worden. 
lieber die hier ausgeftellten Objecfle fei nur fo viel erwähnt, dafs der 
gröfsere Theil davon permanente, folide, theils felbftftändige Waffer- 
bautenwie: Quai-Anlagen, Hafenbauten, Uferdoffirungen aller Art, Bauten in
	        

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Brunner, Moriz. Genie- Und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), Officieller Ausstellungs-Bericht. Wien: K. K. Hof- und Staatsdruckerei, 1874. Print.
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