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Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC07139874
Titel:
Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
K. K. Hof- und Staatsdruckerei
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Wiener Weltausstellung 1873
Erscheinungsjahr:
1874
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Weitere Titel:
Militär-Unterrichtswesen (Gruppe XVI, Section 5)

Kapitel

Titel:
DAS PIONNIERWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Wasserbau-Objecte
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Genie- und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), officieller Ausstellungs-Bericht
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • GENIEWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
  • Einleitung
  • SPRENGTECHNIK
  • FORTIFICATION (Gruppe XVI, Section 3.)
  • DAS PIONNIERWESEN (Gruppe XVI, Section 3)
  • Das Brückenwesen
  • Einleitung
  • Das Land-Communicationswesen
  • Telegraphenleitungen
  • Wasserbau-Objecte
  • Lagerbau-Objecte
  • Diverses
  • MILITÄR-UNTERRICHTSWESEN (Gruppe XVI, Section 5)
  • Leerseite
  • Von dem „OFFICIELLEN AUSSTELLUNG-BERICHT"
  • Einband

Volltext

46 
Emerich Zinner. 
welche mit derlei Arbeiten vertraut find, was aber thatfächlich faft nie der Fall ift. 
Auch bringt diefe Mufterfammlung von Modellen proviforifcher Wafferbauten den 
technifchen Militär, der wenig in die Gelegenheit kommt, fich in diefem unter 
geordneten Zweige zu üben, unwillkürlich auf die Idee, dafs es gewifs lohnend 
wäre, wenn jährlich einzelne Individuen (Officiere und intelligente Unterofficiere, 
welch’ letztere der Zimmermanns-Profeffion kundig find) der technifchen Truppen 
folchen Forftverwaltungen auf einige Zeit zugewiefen würden, bei welchen eben 
mehrere Arbeiten diefer Art im Zuge find, weil, wie hier nochmals wiederholt 
werden mufs, kein Dienfl fchwieriger in feiner Ausführung ift, als jener des 
Wafferbaü-Technikers, da derfelbe die meiften praktifchen Erfahrungen erfordert. 
Denn da man es hier mit der Bezähmung oder gar Bekämpfung eines oft fehr 
tückifchen Elementes zu thun hat, fo müffen die Mittel und auch jene praktifchen 
Handgriffe und verfchiedenen Verfahrungsweifen forgfältig ftudirt fein, durch 
welche wirkfame, dauerhafte und nur nützliche Werke gefchaffen 
werden können. 
Eine fehlerhafte Bauanordnung kann gerade hier das Gegentheil jener 
Wirkung hervorbringen, die man eigentlich beabfichtigt. 
Darum alfo, weil diefer Zweig mehr wie jeder andere wenigftens 
eines praktifchen A n fch au u n gs-Un t e r r i c h t e s bedarf, meint der Verfaffer 
diefer Zeilen, dafs die fchöne Gelegenheit, welche untere Länder dazu bieten, 
auf die fchon angedeutete Weife fruchtbringend ausgenützt werden könnte. Ebenfo 
füllten einzelne Angehörige unteres Standes bei Befuchen unterer Gebirgsländer 
es nicht leicht verabfäumen, da man ohnediefs meift den Flufsläufen in den herr 
lichen Thälern folgen mufs, beftehende oder im Bau begriffene Wafferbauten 
näher zu befehen und fich bei den leitenden Perfönlichkeiten die nöthigen Auf 
klärungen einzuholen. 
Lagerbau-Objefle. 
Sehr ärmlich war es mit dem ganzen hier noch zu erwähnenden Gebiete 
auf der Ausftellung beftellt. Es mag diefs darin feinen Grund haben, dafs man 
heut zu Tage den lagernden Truppen nur mehr in den feltenften Fällen Noth- 
unterkünfte fammt den dazu gehörigen Einrichtungen für Wafferverforgung, Koch-, 
Back-, Wafch- und fonftigen Reinlichkeitsanftalten eigens erbaut; da man in 
cultivirten Ländern überall, wo nur möglich enge Cantonirungen zu beziehen fucht. 
Gröfsere Lagerbauten dürften in der Zukunft nur mehr in Ruheftellungen, 
wahrfcheinlich aber nur mehr für Cernirungstruppen vorgenommen werden. Diefs ift 
die Urfache, warum der früher fo viel gepflegte Lagerdienft in neuerer Zeit fo an 
Umfang verloren hat. 
Ausgeftellt war nur ein einziges Feldlager-Zelt in Miniatur, und zwar 
in der ruffifchen Mil i t ärab t he i lu ng, dann wirkliche Zelte und 
Mufter von Feldlazareth-Baraken im allgemeinen Militär-Sani- 
tätspavillon, welche aber alle vermöge ihrer Einrichtung blofs für Sanitäts 
zwecke beftimmt und in die Sedlion 4 (Sanitätswefen) eingetheilt find, daher 
aufser dem Bereiche diefer Berichterftattung liegen. 
Auch die anderwärts auf dem Ausftellungsplatze zu verfchiedenen Zwecken 
aufgeftellten Zelte vermochten uns kein befonderes Intereffe abzugewinnen. 
Ueber die weiters im Sanitätspavillon in Naturgröfse exponirten ambu- 
anten Back- und Kochanftalten neuefter Conftrutftion u f. w. berichtet 
der Berichterftatter der Gruppe XVI, Sedlion 1, und wir erwähnen derfelben 
hier nur der Vollftändigkeit halber und um von Haus aus allenfalls jenen zu 
begegnen, welche, wenn fie die officielle Eintheilung der einzelnen Gruppen 
nicht kennen, glauben könnten, dafs diefe ObjecTe eigentlich hieher zur Befpre- 
chung gehören.
	        

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Zitierempfehlung

Brunner, Moriz. Genie- Und Pionnierwesen (Gruppe XVI, Section 3), Officieller Ausstellungs-Bericht. Wien: K. K. Hof- und Staatsdruckerei, 1874. Print.
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