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Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 12)

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC07141121
Titel:
Deutschland auf der Wiener Weltausstellung 1873, Wiener Weltausstellung Heft 17
Erscheinungsort:
Braunschweig
Herausgeber:
Friedrich Vieweg und Sohn
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Wiener Weltausstellung 1873
Erscheinungsjahr:
1875
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Deckblatt

Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Deckblatt

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kunst und Kunsthandwerk
  • Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 12)
  • Einband
  • ÄLTERE OSTASIATISCHE GEWEBE IM K.K. ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM FÜR KUNST UND INDUSTRIE
  • KLAUSURARBEITEN AN KUNSTGEWERBLICHEN LEHRANSTALTEN IN ÖSTERREICH
  • KLEINE NACHRICHTEN
  • MITTEILUNGEN AUS DEM K. K. ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM
  • LITERATUR DES KUNSTGEWERBES
  • Werbung
  • Einband
    Einband

Volltext

625 
ALTERE OSTASIATISCHE GEWEBE _I_M 
K. K. OSTERREICHISCHEN MUSEUM FUR 
KUNST UND INDUSTRIE 50 VON MORIZ 
DREGER-WIEN 54b 
IE Ausstellung älterer japanischer Kunstwerke, die zu 
Beginn dieses Jahres im k. k. Österreichischen 
Museum für Kunst und Industrie stattgefunden 
hat, gab dem Museum Gelegenheit, eine Reihe 
hervorragender alter japanischer Farbenholz- 
schnitte und alter ostasiatischer Stoffmuster zu 
erwerben; es soll hier nur auf diese in Kürze 
hingewiesen werden. Sie waren von dem heute 
noch als Geographen hochgeschätzten Philipp 
Franz von Siebold schon zu einer Zeit ge- 
sammelt worden, als das Land für Fremde 
noch fast unzugänglich war. Baron Siebolds Erlebnisse klingen heute wie 
ein Roman, in dem selbst eine Einkerkerung nicht fehlt. Jedenfalls war in den 
Jahren von 1823 bis 1865, in die Siebolds Reisen fallen, für den Fremden, der 
den Zauberkreis einmal durchbrochen hatte, noch manches zu finden, was 
heute in dem von Engländern und Amerikanern so vielfach aufgesuchten 
Lande für Fremde kaum mehr zu erlangen ist; auch war damals die 
Versuchung zur Täuschung, die jeder lebhaftere Fremdenverkehr mit sich 
bringt, gewiß noch geringer. 
Doch soll uns dies nicht verhindern, auch hier den Versuch zu machen, 
nur mit beglaubigten Tatsachen zu rechnen. Es ist heute für uns natürlich 
nicht möglich, ein nur einigermaßen genaues Bild der Entwicklung der Textil- 
kunst Ostasiens zu geben; vielleicht ist dies selbst dem Ostasiaten noch unmög- 
lich. Wir dürfen ja nicht übersehen, daß wir sogar, was unsere eigene Textil- 
kunst betrifft, über die ersten Versuche noch kaum hinausgekommen sind. 
Was uns in dem sonst so wertvollen Werke, das von der Pariser Welt- 
ausstellungskommission vom Jahre 1900 herausgegeben wurde, gerade 
über Textilkunst geboten wird, ist leider nur sehr wenig; immerhin muß 
man sich bei der allgemeinen Betrachtung darauf stützen?! 
Die Anfänge der japanischen Brokatweberei scheinen - und zwar offen- 
bar unter fremdem EinHusse - in das dritte Viertel des V. Jahrhundertes 
unserer Zeitrechnung zu fallen; einige Zeit darauf ist uns bereits die 
Berufung chinesischer Weber gesichert. Besondere Fortschritte machte die 
Weberei unter Kaiser Ten-tschi (668-671 n. Chr.); die Erzeugnisse dieser 
 
"' „Histoire de Part du Japon publie par la commission imperiale du Japan ä Pexposition de Paris xgno." 
(Paris s. a.) - Der Kürze wegen soll das Werk später nur unter dem Namen Hayashis angeführt werden, unter 
dessen Leitung es herausgegeben wurde. Von Justus Brinckmanns so ausgezeichneter Arbeit „Kunst und 
Handwerk in Japan" (Berlin 188g) enthält der allein erschienene erste Band unser Gebiet nicht. Auch 
sind Brinckmanns Absichten in dieser Arbeit ja weniger geschichtliche; er ist vielmehr bestrebt, die japanische 
Kunst in ihrer Gesamtheit der europäischen gegenüber zu stellen. 
53
	        

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“Monatszeitschrift VIII.” N.p., 1905. Print.
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