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Der Stephansdom

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC07543554
Titel:
Technischer Führer durch Wien, mit einem Plane der Stadt nebst Umgebung, einem Plane der Donauregulirung, einem Plane der Weltausstellung, einem geologischen Plane und 137 Holzschnitten
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
Lehmann & Wentzel
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Wiener Weltausstellung 1873
Erscheinungsjahr:
1873
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Wegweiser durch Wien und die Weltausstellung : Gratisbeigabe zum technischen Führer durch Wien

Einband

Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Stephansdom
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Einleitung
  • INHALT
  • Anmerkungen
  • Vorwort
  • ARBEITSKOMITEE
  • Anmerkungen
  • IDEE UND DURCHFUHRUNG DER AUSSTELLUNG
  • I SKULPTUREN DER FRUH - UND HOCHGOTIK
    I SKULPTUREN DER FRUH - UND HOCHGOTIK
  • II DIE GLASGEMALDE DER CHORFENSTER VON ST. STEPHAN bearbeitet von Richard Ernst
  • III DIE GLASGEMÄLDE AUS DER ZWEITEN HÄLFTE DES 14. JAHRHUNDERTS
  • IV GOTISCHE PLASTIK VON 1370-1500
  • V RISSE AUS DER DOMBAUHUTTE VON SANKT STEPHAN
  • VI NACHMITTELALTERLICHE PLASTIK NACH 1500
  • VII DIE MALEREI IN ST. STEPHAN
  • VIII KUNSTGEWERBE
  • IX SCHRIFTDENKMÄLER ZUR GESCHICHTE DER WIENER DOMKIRCHE
  • X ZERSTÖRUNG UND WIEDERAUFBAU DES DOMES
  • XI EINFLUSSBEREICH DER WIENER DOMBAU- HUTTE
  • Appendix
  • Abbildung
  • Werbung
  • Leerseite
  • Einband

Volltext

Die zweite Frage macht besonders jenen große Sorgen, deren 
Opferbereitschaft für den Dom gering ist und die gerne wissen 
möchten, wie die Mittel für den Wiederaufbau aufgebracht wer 
den, wobei gewöhnlich die Meinung geäußert wird, daß hier der 
Staat, also der schwergeprüfte Steuerträger den größten Teil der 
Kosten tragen müßte. Diese besorgten Gemüter können beruhigt 
werden mit der Antwort, daß bis heute nicht ein Groschen Unter 
stützung aus staatlichen Mitteln oder aus sonstigen Steuergeldern 
beigetragen wurde, sondern daß der ganze Aufwand durch frei 
willige Spenden, durch den Ertrag der Dombaulotterie und der 
Briefmarkenserie aufgebracht wurde. Die Liebe des Wieners zu 
seinem Dom, die in so vielen Liedern und Legenden zum Aus 
druck kommt, ist also keine platonische, sondern sie hat sich in 
der Tat bewährt. 
Die letzte der drei Fragen, wie lange die Arbeiten dauern werden, 
läßt sich am schwersten beantworten. Wenn die Bedingungen, 
unter welchen die Arbeiten vor sich gehen, nicht wesentlich 
schwerer werden, als sie bisher waren und sind, dann hoffen wir 
bis zum Jahre 1955 alle durch die große Katastrophe hervor 
gerufenen Schäden in Ordnung gebracht zu haben. 
Und schließlich die Antwort auf eine allerletzte Frage, ob denn der 
Dom wieder genau so werden wird, wie er war. Unsere Absicht ist 
es, soweit es in unserer Kraft und in unserem Vermögen liegt, alles 
getreu dem ursprünglichen Zustand wieder erstehen zu lassen aus 
Liebe und gläubiger Verehrung für den altehrwürdigen Dom und 
zur Wiedererweckung des alten schönen Stadtbildes unserer Stadt 
Wien. 
86
	            		
XI EINFLUSSBEREICH DER WIENER D O M BAU HÜTTE bearbeitet von Karl Holey Unter eien 280 architektonischen Handzeichnungen aus dem Archiv der Dombauhütte sind nicht nur Zeichnungen, die den Dombau betreffen, sondern auch ungefähr die Hälfte der Zeichnungen bezieht sich auf andere Bauten teils in Wien, teils aus dem Einflußbereich der Wiener Hütte, die das ganze Donaugebiet bis weit nach dem Südosten umfaßte und auf Zeichnungen von großen Dombauten in Straßburg, Ulm und Regensburg und auf Zeichnungen von großen kirchlichen Bauwerken, die durch per sönliche Beziehungen mit der Wiener Hütte in Verbindung standen. Der reiche Bestand solcher Baurisse zeigt deutlich den großen Einfluß, den die Wiener Dombauhütte, eine der vier Haupthütten im Mittelalter, besaß und eine kleine Auswahl soll eine Vorstellung dieses Einflusses vermitteln. Der Gegenstand der Zeichnungen ist bisher nur zum Teil fest- gestellt worden; mit großer Sicherheit lassen sich die Arbeiten für die Stadtpfarrkirche in Steyr bestimmen, die nach einer alten Überlieferung im Jahre 1443 von Hans Puchsbaum be gonnen wurden. Ein zweites Bauwerk in Donnersmark, die Gruftkapellc des Wojwoden von Siebenbürgen Stefan Zapolya ist m mehreren Rissen vertreten. Andere Risse beziehen sich teils auf Wiener Bauten, teils auf solche in Niederösterreich, Ober österreich und wahrscheinlich auch auf Steiermark. 87

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Zitierempfehlung

Der Stephansdom. Wien: Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, 1948. Print.
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