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Der Welthandel : (Additionelle Ausstellung Nr. 6), officieller Ausstellungs-Bericht

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC08063081
Titel:
Der Welthandel : (Additionelle Ausstellung Nr. 6), officieller Ausstellungs-Bericht
Erscheinungsort:
Wien
Herausgeber:
K. K. Hof- und Staatsdruckerei
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Wiener Weltausstellung 1873
Erscheinungsjahr:
1873
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
DER WELTHANDEL
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
DER WELTHANDEL
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Welthandel : (Additionelle Ausstellung Nr. 6), officieller Ausstellungs-Bericht
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • VORWORT
  • DER WELTHANDEL
  • Einleitung
  • GRUNDZÜGE DER GESCHICHTE DES WELTHANDELS
  • Die Dampfkraft
  • Die Mittel des Weltverkehres Die Verkehrsmittel
  • Die Eisenbahnen
  • Die Schifffahrt
  • Die Strassen
  • Das Postwesen
  • Die Telegraphen
  • Die Umlaufsmittel
  • Anhang
  • DER WELTHANDEL
  • Die Rohstoffe des Welthandels
  • Die Stoffe der Mineralreiche
  • Die Stoffe des Pflanzenreiches
  • Die Rohstoffe des Thierreiches
  • Die Urproducte des Welthandels
  • Die Nahrungsmittel aus dem Pflanzenreiche
  • Die Nahrungsmittel aus dem Thierreiche
  • Die Welthandels-Bewegung
  • PROGRAMM
  • Von dem „OFFICIELLEN AUSSTELLUNGSBERICHT"

Volltext

54 
Dr. Carl Thomas Richter. 
Wir zählen nun zu den Rohftoffen die Summe jener Güter und Waaren, 
welche Natur und Arbeit fchaffen, um anderer Arbeit weiter zu dienen. Hieher 
gehören die Rohftoffe aus dem Mineralreiche: die Kohlen, das Eifen und andere 
Metalle, die Stoffe des Thierreiches, Wolle, Seide u. f. w., di.e Stoffe des Pflanzen 
reiches, Baumwolle, Farbhölzer und dergl. mehr. Zu den Produdtftoffen zählen 
wir die Summe jener Güter, welche ein fertiges Product der Natur, von der Arbeit 
des Menfchen derfelben abgerungen, für die Erhaltung des Gefchlechtes und der 
Arbeitskraft dienen. Alfo Getreide, Fleifch und Fleifchprodudte, Salz u. f. W. 
und die Summe der Colonialwaaren. 
Wie grofs auch dieMaffe dervon derNatur und Arbeit erzeugten Güter fein 
mag, das mag man doch für immer und für das Folgende fefthalten, dafs der 
Welthandel und das Weltintereffe nur mit verhältnifsmäfsig wenig Gütern ver 
bunden ift. Bei diefen wenigen Gütern ift es aber freilich fo lebendig , dafs, 
wenn der Welthandel die Bedürfniffe nicht befriedigen könnte, oder wenn er 
aufhören würde fie zu befriedigen, diefs ficher einen ernlten Rückfchritt der 
gefammten menfchlichen Cultur bedeuten würde. 
Die Welt und in ihr die Menlchheit bewegt fleh auf fteigender Bahn nur 
vorwärts durch die Bewegung der Güter und insbefondere der Güter des Welt 
handels. Der Thee hatte Europa erft mit den Intereffen des chinefifchen Reiches 
verbunden , und er ift es, durch welchen wir Gefchichte und Gefchick eines 
Theiles einer anderen Welt mitleben. Seit dem Auftreten der Raupenkrankheit 
und dem Zwang, den europäilchen Bedarf an Seide aus China und Japan zu 
decken, ift diefes Band der Intereffengemeinfchaft ein noch engeres, geworden, 
und der befte Mafsftab dafür läfst fleh 'in dem wachfenden Raum erkennen, 
den die Bewegung der Politik, ja fogar der Tagesereigniffe in diefen fernen 
S aaten heute in unferen Zeitungen, einnimmt. Seit zwei Jahren ift die Raupen 
krankheit in Europa verfchwunden, die Nachfrage nach japanefifcher Seide 
gefunken, und in demfelben Augenblick das Bemühen der japanefilchen Seiden 
züchter und Seidenfpinner lebendig geworden, durch die Verbeffejung des Roh- 
ftoffes wieder auf den europäifchen Markt zu gelangen. Das Aufhören einer 
fchlimmen Naturerfcheinung wirkt in Japan weiter und hebt eine ganze Wirth- 
fchaft und eine ganze grofse Produdtion. Ohne die Baumwolle hatte Europa 
niemals nach Amerika ein doppeltes Kabel gelegt, und wenig würde uns.daran 
liegen, Tag um Tag, ja oft Stunde um Stunde vom Regen und Sonnenfehein, vom 
Wachfen und Gedeihen der amerikanifchen Felder benachrichtigt zu fein. Man 
könnte die Zahl der Beifpiele noch vielfach vermehren. Aber fle beweifen Alle 
nichts mehr, als was wir fchon oft betonten und eben wieder ausgefprochen 
haben: die Entwicklung des wirthfchaftlichen Lebens der Welt ift eben die 
Grundlage der Entwicklung ihrer geiftigen und fittlichen Kräfte. 
Die Rohftoffe des Welthandels. 
Wir zählen hieher und theilen diefelben ein als Stoffe des Mineral-, Pflan 
zen-und Thierreiches, welche einen Gefammtbedarf aller menfchlichen Wirth- 
fchaften bilden und die von Millionen erzeugt werden , um anderen Millionen 
Arbeitskräften für die Erzeugung neuer Güter zu dienen und dadurch ein Welt 
intereffe vertreten. 
Die Stoffe der Mineralreiche. 
Die Kohle. Wir haben hier nach der umfaffenden Arbeit, welche 
Dr. A. Peez und Director Pechar für den erften Band des officiellen Berichtes in
	        

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Richter, Carl Thomas. Der Welthandel : (Additionelle Ausstellung Nr. 6), Officieller Ausstellungs-Bericht. Wien: K. K. Hof- und Staatsdruckerei, 1873. Print.
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