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Das Biegen des Holzes

Bibliographische Daten

Monographie

Persistenter Identifier:
AC08707947
Titel:
Das Biegen des Holzes
Erscheinungsort:
Weimar
Herausgeber:
Voigt
Dokumenttyp:
Monographie
Bestand:
Thonet Archiv
Erscheinungsjahr:
1876
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Weitere Entwicklung und gegenwärtige Ausdehnung der Thonet'schen Fabrikation
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das Biegen des Holzes
  • Einband
  • Deckblatt
  • Inhalt
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Erste Anwendungen des Holzbiegens in der Industrie
  • Die Thonet'schen Erstlingserfolge
  • Das Biegen massiven Holzes bei der Fabrikation der Thonet'schen Möbel
  • Die Schablonen-Kopirdrehbank der Gebrüder Thonet, privilegirt im Jahre 1868 (Taf. I, Fig. 1 und 2)
  • Weitere Entwicklung und gegenwärtige Ausdehnung der Thonet'schen Fabrikation
  • Maschinen zum Biegen des Holzes
  • Biegmaschine von Richon, Lenoir und Petitjean
  • Biegmaschine von Davidson
  • Edwin Kilburn's Maschine zum Biegen von Holz
  • Schlusswort
  • Thonet's Schablonen-Drehbank
  • Ansicht von Holz nach der Biegung
  • ERLÄUTERUNGEN ZUR AUSTELLUNG ALTER MÖBE IM OESTERREICHISCHEN MUSEUM
  • Einband

Volltext

kshbshhh 
— 25 — 
Kubikfuss (30,000 Kubikrn.). Mit anderen Worten die Thonet’- 
sehe Fabrikation konsumirt ein bisher fast ausschliesslich nur 
als Brennstoff verwendetes Waldprodukt in einem Quantum, 
das alljährlich den Abtrieb von 250 Jochen (143 Hektaren) 
Wald voraussetzt. 
Thatsächlich werden grosse Quantitäten von Rohstoff im 
Wege des Plänterns, d. h. des Aushiebes einzelner geeigneter 
Stämme gewonnen. Namentlich an jenen Orten, wo wenig Ab 
satz für Brennholz ist. 
Zieht man die gesammte Produktion an Möbeln aus ge 
bogenem Rothbuchenholz in Betracht, so kann man in Oester 
reich eine Jahreserzeugung von einer Million Stücken im Ver- 
kaufswerthe von drei Millionen Gulden (= 6 Millionen Mark) 
annehmen, welche einen jährlichen Abtrieb von 500 Joch 
(287 Hektare) Rothbuchenbeständen, d. h. einen in 100 jähri 
gen Urntrieb regelmässig bewirthschafteten Forst von minde 
stens 50,000 Jochen (28,750 Hektaren) Ausdehnung voraussetzt 
und 7 — 8000 Menschen eine lohnende Beschäftigung gewährt. 
Der Einfluss dieser Industrie auf die Waldrente ist natürlich 
ein drastrischer. 
Maschinen zum Biegen des Holzes. 
Das Biegen des Holzes wird niemals durch Stösse, son 
dern stets durch kontinuirlich wirkende, häufig durch stetig 
anwachsende Druckkräfte bewerkstelligt. Ob dies nun die 
Muskelkraft des Menschen oder ein anderer Motor ist, immer 
wird diese Kraft durch Zwischenmaschinen auf das zu biegende 
Holz übertragen. Eine grosse Mannigfaltigkeit von Einrich 
tungen ist bei diesen Biegmaschinen zu bemerken, sie sind 
häufiger als die übrigen technischen Probleme, die mit diesem 
Verfahren Zusammenhängen, Gegenstand der Veröffentlichung 
gewesen. Ich will auch in diesem Kapitel historisch vorgehen. 
Ich spreche daher zuerst von der im Jahre 1843 in den Brevets 
d’inv. (T. 67, p. 87) veröffentlichten
	        

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Exner, Wilhelm Franz. Das Biegen Des Holzes. Weimar: Voigt, 1876. Print.
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