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Jahrgang 19 (1927) (22/23)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1910_2_18
Titel:
Jahrgang 2 (1910)
Bandzählung:
18
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Das Kloster Ossiach
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 19 (1927) (22/23)
  • Titelseite
  • Die Boerner Auktionen
  • Die venezianische Sammlung
  • Versteigerung der Sammlung A. Preyer
  • Die Inkunabelschätze der Welt
  • Die Versteigerung Georg Wilhelm Müller
  • Die Sammlung Mautner-Markhof
  • 382. Kunstauktion des Dorotheums
  • Die Autographensammlung Liebeskind
  • Moderne Graphik
  • Die Sammlung Joseph Salzer
  • Die Sammlung Anna Goldschmidt
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 2ü4 
Internationale Sammler-Zeitung. 
Nr. 22/23 
252 D. Campagnola, Die Beweinung 1150 
257 Clair-Obscur-Holzschnitte, Triumphzug Casars 540 
268 Lucas C r a n a c h der Ae., Der heilige Christophorus 550 
300 W. J. D e 1 f f, Wilhelm I. 1400 
30! Ders. 520 
305 Ders., Friedrich Heinrich von Oranien 570 
A 1 b r ec h t Dürer. 
Kupferstiche. 
333 Adam und Eva 23.500 
334 Die Passion 2250 
335 Dieselbe Folge 1550 
336 Christus am Oelberg 600 
345 Die Jungfrau mit dem Kind 540 
348 Die Madonna 1150 
351 Der heilige Hubertus 4300 
352 Der heilige Hieronymus 1700 
354 Ders., ln der Wüste 1050 
356 Die Satyrfamilie 1400 
357 Der Raub der Amymone 1150 
358 Die vier nackten Weiber 850 
366 Der Spaziergang 820 
368 Das kleine Pferd 3300 
370 Ritter, Tod und Teufel 5600 
371 Desgleichen 5000 
373 Das Wappen mit dem Hahn 1100 
374 Das Wappen mit dem Totenkopf 7600 
375 Desgleichen 1050 
380 Philipp Melanchthpn 1550 
382 Willibald Pirkheimer 1050 
383 Erasmus von Rotterdam 5100 
Holzschnitte. 
385 12 Blatt, Die große Holzschnittpassion 800 
392 Christus am Kreuz 1200 
395 Christus in der Vorhölle 630 
396 Die Auferstehung 660 
398 Das Abendmahl 620 
399 Die Apokalypse 2300 
403 Marias Verehrung 540 
404 10 Blatt aus dem Marienleben 750 
405 Die heilige Familie 620 
409 Die Jungfrau mit den 4 Engeln 2250 
410 Desgleichen 800 
411 Der heilige Christophorus 1450 
424 Zwei Turnierritter 1700 
Anton van Dyck. 
428 Peter Breughel der Jüngere 2700 
429 Anton Cornelissen 500 
431 Frans Franken 2100 
432 Jodocus de Momper 4000 
434 Adam van Noort 850 
436 Paul Pontius 850 
438 Jan Snellinx 4200 
441 Lucas Vorsterman 5200 
442 Willem de Vos 820 
447 Jan de Wael 2600 
449 Philipp Le Roy 4800 
450 Desgleichen 720 
542 Jeremias F a 1 c k, 2 Bl. Ludwig XIII. 500 
554 J. F a 1 c k, Friedrich III. 700 
635 H. G o 11 z i u s, Brustbild des hl. Goltzius 1050 
667 Albert H a e 1 w e g h, Friedrich III. 520 
Augustin Hirschvogel. 
674 Seelandschaft 2100 
675 Flußlandschaft 1900 
677 Landschaft mit drei Bäumen 1850 
678 Der Burghof 850 
679 Gebirgige Flußlandschaft 3300 
680 Die Flußlandschaft mit dem großen Baumstamm 1450 
681 Seelandschaft 850 
682 Weite Landschaft mit einem Baum 950 
747 Wilhelm H o n d i u s, Wladislaus IV. 1350 
784 Lucas van Leyden, Der Triumph 750 
785 Ders., Die große Anbetung 1550 
788 Ders., Der heilige Lukas 1600 
790 Ders., Das Porträt des Kaisers Maximilian 7800 
809 Antoine Masson, Henri de Lorraine 540 
829 Israhel van Meckenem, Kopf eines Orientalen 6000 
870 Jan Müller, Infantin Clara Eugenia 900 
882 Robert Nanteuil, Pompone de Bellievre 1050 
Renibrandt. 
1030 Selbstbildnis 1050 
1032 Abraham, die Engel bewirtend 700 
1042 Christus, lehrend 1650 
1043 Desgl. 600 
1048 Der heilige Hieronymus 1350 
1050 Der heilige Franziskus 1000 
1051 Der Rattengiftverkäufer 850 
1058 Männlicher Akt, am Boden sitzend 2300 
1059 Die nackte Frau 600 
1060 Die Frau mit dem Pfeil 8000 
1061 Die Landschaft mit den drei Bäumen 17.000 
1062 Der Waldsaum 4400 
1063 Der Heuschober 5700 
1065 Die Hütte 3250 
1066 Die Windmühle 4100 
1068 Das Landgut des Goldwägers 10.500 
1073 Faust 5100 
1074 Desgleichen 1450 
1076 Der alte Haaring 14.000 
1078 Jan Lutna der Aeltere 750 
1079 Ephraim Bonus 2500 
1080 Der Prediger 700 
1081 Jan Cornelis Sylvius 4550 
1089 Die Mutter Rembrandts 2600 
1091 Brustbild der Mutter Rembrandts 1500 
1148 Ludwig' van Siegen, Landgräfin Amalie Elisabeth 1150 
1149 Ders., Eleonora Gonzaga 10.000 
1150 Ders., 11. Blatt Wilhelm II. 8500 
1175 Martin Schongaue r, Der heilige Sebastian 11.000 
1273 Jan van de Velde, Porträt der Königin Christine 
von Schweden 1750 
1285 Cornelis Visse her, Gellius de Bouma 800 
1291 Ders., Wilhelm de Rijk 550 
1307 Simon de Vlieger, Die Fischer am Strande 620 
1331 Gebrüder W i e r i x, Maria von Medici 500 
1341 Dies., Philipp II. 540 
1356 Martin Z a s i n g e r, Aristoteles 1700 
1358 Rainier Noora s, Verscheyde Schepen en Gesichten 500 
1367 Holländische Admirale, Michiel Adriaensz de Ruyter 710 
1368 Vier Darstellungen in halber Figur 900 
1370 Verschiedene Bildnisse von Adraens Bankertz 780 
1375 Alte Meister, eine Sammlung deutscher Klein 
meisterstiche 720 
1482 Dekorative Blätter, Stiche 900 
(Schluß folgt.) 
Eine venezianische Sammlung. 
Man berichtet uns aus Ve n e d i g: 
Eine verdienstliche Tat bedeutet die Neuordnung 
der Galerie Zuprini-Stampalia, die eben be 
endet wurde. Von der Existenz dieser Sammlung 
meldet merkwürdigerweise kein Reisehandbuch und 
so kommt es, daß Fremde selten sie aufsuchen; nun 
wird es aber hoffentlich anders werden, da auch ein 
vortreffliches, mit vielen Illustrationen ausgestatteter 
Katalog erschienen ist, zu dem Giovanni B o r d i g a 
ein instruktives Vorwort geschrieben hat. 
Das Vorwort gibt über die Entstehung der Samm 
lung Aufschluß. Darnach gehörten die Bilder bis zum 
Jahre 1869 Johann Zuprini-Stampalia, dem 
gohn$ des letzten venetianischen Gesandten am 
französischen Hof. Er hinterließ seinen Besitz als 
Stiftung. 
Macht man eine Wanderung durch die Galerie, 
so fallen zunächst zwei sehr interessante Bildnisse von 
Palma Vecchio auf. Ein Porträt des Francesco 
Zucerini mit rötlichem Kopfhaar und Bart, die rechte 
Hand ist in fließend spielerischer Weise modelliert. 
Das Frauenporträt stellt Paola Zuprini - Prinli dar, ist 
unvollendet und beansprucht insoferne besondere 
Aufmerksamkeit, als man an ihm sehen kann, wie der 
Künstler zu untermalen pflegte. Stark verputzt ist 
die Darstellung „Christi im Tempel“ die lange für ein 
Werk Mantegnas gehalten wurde, aber sicher der 
Bellini-Schule angehört. Von C a t e n a findet man
	            		
Nr. 22/23 Internationale Sammler-Ze itung. Seite 205 eine- Judith, eine Halbfigur noch ganz im Stile des Quattrocento. Eine Madonna in dreiviertel Ansicht, nach links gekehrt, mit blau gekleidetem Kind, kann nur als schwache Nachahmung Giambellinos ange sprochen werden; eine „Santa conversazione“ von Lorenzo Credi, diesem graziös gefälligen Schüler Verrochios, für echt gelten. Nur als Frühwerk kann man die Anbetung der drei Könige von B i s s o 1 o bezeichnen; an Palma erinnert Bernardo L i c i n i o s farbiges Andachtsbild. Auch das Seicento ist ziemlich reichlich vertreten. Aus der Zeit vor dem Sturz der venezianischen Re publik haben wir ein Prokuratoren-Porträt von T i e p o 1 o, in rotem Gewand, weißer Perücke, vor architektonischem Hintergrund, mit stumpfem dunkel blauen Luftton; der hellste Punkt ist ein weißer Handschuh. Zum Vergleich können wir das Bildnis von Daniel Dolfin durch P. Longhi heranziehen; Tiepolo erscheint gegen dieses energischer, brillanter in der Mache. Von L o n g h i ist auch ein pikantes Damenporträt und ein Sittenbild in der Sammlung vorhanden. Von kulturhistorischem Interesse sind Bilder, die Szenen aus den Volksbelustigungen der Lagunenstadt, meist von Gabriele B e 11 o gemalt, darstellen. Die Venezianer wollten, wie es scheint, in der Zeit, in der diese Bilder entstanden (18. Jahrhundert), mit Tier gefechten, Regatten, blendenden Prozessionen und pomphaften Festen unterhalten werden. ( Versteigerung der Sammlung Sn. Srreyer. Aus Amsterdam wird uns geschrieben: Die Sammlung A. P r e y e r, die bei Frederick Müller unter den Hammer kam, war eine typisch holländische. Nicht nur, daß die Sammlung durchwegs Werke holländischer Maler enthielt, ihre Anlage war von dem echt holländischen Grundsatz bestimmt, sich Anlagewerke zu schaffen. Die Preise boten, so hoch sie auch waren, keine Ueberraschungen: Jeder, der sich an der Auktion beteiligte, war sich darüber klar, daß man derlei Qualitäten entsprechend bezahlen muß. Den höchsten Preis, 39.000 Gulden, erzielte R e m- brandt’s Porträt einer alten Frau aus dem Jahre 1634. Die großen Konkurrenten Rembrandts auf dieser Versteigerung waren Adriaen van O s t a d e, für dessen lebenstrotzendes „Dorffest“ 31.000 Fl. bezahlt wurden, und Jan Stee n, dessen mythologische „Opferung Iphigeniens“, ein Werk in Jan Steens letzter Manier, 16.500 Fl. erzielte, während die „Liebeserklärung“ (ein junges Paar hinter des Vaters Rücken darstellend) es auf 21.500 Fl. brachte. Zwei kleine Bildnisse von Caspar N e t sch e r (aus der alten Sammlung Steengracht) erreichten 17.500 Gulden; David T e n i e r s „Der Raucher“ 5400 Fl. Ein Strand aussicht von Adriaen van de Velde wurde mit 6600 Fl. bezahlt, und Philip Wouvermanns „Jagd ging für 5400 Gulden fort. Weiters notierten: „Alt und abgenutzt“ von Josef Israels 7800 Gulden, Anton Mauves „Wogen fahrt am Strande von Scheveningen“ 10.500 Gulden. Im übrigen erzielten beträchtliche Preise die Bilder von Bosboom, die kleineren brachten es auf Be träge zwischen 1000 und 2250 Gulden, die „Kirche in Alkmar“ erreichte 10.800 Gulden. Auf niedrigerem Niveau bewegten sich die Preise für die Werke der drei Brüder Maris; die „Windmühlen“ von Jacob Maris brachten 3800 Gulden, eine kleine Arbeit von Mathijas Maris 2900 Gulden. Die drei kleinen Sprich wortbilder Pieter Brueghels gingen mit 3600 11. billig weg; ebenso kann man den Betrag von 3900 Fl. für die Landschaft von A. Cupy nicht als übermäßig bezeichnen. Das Musikzimmer von Pieter de. H o o g h brachte 9600 Fl., einen Betrag, den man heute in Hol land gerne für gute Bilder dieses Meisters anlegt. „Die Reue des Judas“, ein Bild, das viele Jahre lang für ein Werk Rembrandts galt, sich aber dann als von dessen Schüler Isaac de Jorderville heraüs- stellte, erzielte trotz seines Seltenheitswertes nicht mehr als 5400 Fl. Schließlich mag noch erwähnt werden, daß für ein Exemplar des radierten Hundert-Guldenblattes von Rembrandt 47C0 Gulden gezahlt wurden. T)ie SfnRunaßefscFiätze der PjDett. Der Sekretär und Bibliothekar der Argentini schen Akademie der Wissenschaften in Cordoba, Enrique S p a r n, Verfasser einer Reihe verdienst licher statistischer Arbeiten über die Hochschulen und Bibliotheken der Welt, untersucht in einer neuen Schrift die Verteilung des Inkunabelbesitzes auf die Bibliotheken der Erde. Daß Deutschland, das Land der Budruckerkunst, mit seinem Bestand an diesen kostbaren Erzeugnissen ihrer Frühzeit voran steht, wird nicht überraschen, wohl aber die Größe seines Vorsprungs. Von den 360.000 Inkunabeln, die sich in den größeren Bibliotheken der Welt befinden, besitzen die hierhergehörigen deutschen rund 160.000, also fast ein Drittel, während Deutschlands Anteil an dem auf 450.000 Stück angenommenen Weltbesitz mindestens den vierten Teil betragen dürfte. Weit hinter Deutschland reiht sich Italien mit 71.000 Bänden an; es folgen Frankreich mit 35.000 (einschließlich der durch die Einverleibung Elsaß- Lothringens neu hinzugekommenen 6000), Groß britannien mit 25.000, Oesterreich mit 24.000 Inkunabeln. Die Vereinigten. Staaten, die ihren Besitz an Kostbarkeiten aus der Alten Welt in der letzten Zeit so rapid vermehrten, können an Inkunabeln erst gegen 8000 ihr eigen nennen. Unter allen Inkunabeln-Bibliotheken der Welt steht die Bayerische Staatsbibliothek in München mit 16.000 Bänden in der vordersten Reihe; der Inkunabelnbesitz der Stadt München allein wird nur von fünf Ländern der Erde übertroffen. Nach der Bayerischen Staatsbibliothek folgen die B i b 1 i o t e q u e N a t i o n a 1 e in P u r i s mit 10.000, die Bibliothek des B r i t i s c h e n Museums in London mit 9600, die Wiener National- b i b 1 i o th e k mit 9000, dann erst die Preu ß i s ch e Staatsbibliothek mit etwas über 6000, die Vaticana mit 6000 und die B o d leian.a in Ox ford mit 5000. Besonders reich an Inkunabeln sind in Deutschland noch die Württembergische Landes bibliothek in Bamberg, ferner die Bibliotheken in Wolffenbüttel, Freiburg, Breslau, Mainz, Köln, Trier, Göttingen, Erlangen, Augsburg und Frankfurt a. M.

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“Jahrgang 19 (1927).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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