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Jahrgang 3 (1911) (20)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
Inter
Title:
Internationale Sammler-Zeitung
Document type:
Periodical
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Periodical volume

Persistent identifier:
Inter_1911_3_20
Title:
Jahrgang 3 (1911)
Volume No:
20
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Document type:
Periodical volume
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
Edition title:
[Electronic ed.]

Article

Title:
Pierpont Morgans Juwelensammlung
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 3 (1911) (20)
  • Title page
  • Die Kunstsammlung des Hofrats v. Gerhardt
  • Preise von einst und jetzt
  • Pierpont Morgans Juwelensammlung
  • Die Jubeläumsmedaille des Melker Gymnasiums
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Full text

Rümmer 20 
Seite 311 
Internationale Sammler-Zeitung. 
Pierpont (Tlorgans 
Der König aller Sammler, Pierpont ITIorgan, aeröffentlicht 
soelien den Katalog seiner Jutuelensammlung als Prioatdruck. flls 
Herausgeber für das bildergeschmückte Werk zeichnet Dr. 0. C. 
Williamson, ein englischer Gelehrter, In Europa roird man sich 
nicht toenig darüber tnundern, roas für Schäle Pierpant ITIorgan zu 
sammengebracht hat und bei manchem roird man sich erstaunt 
fragen, auf roelchcn Wegen sie in seinen Bcsiß gelangt sein mögen, 
denn es sind Kostbarkeiten darunter, die ehemals im Besitze 
deutscher Fürstenhäuser mären. 
Eine prachtuolle grüne Schale aus Jade mit Galdfuf3 und 
-deckel, eine Arbeit Jacopos da Tressa, des grollen Künstlers der 
Renaissance, mar früher im Besitze der Kaiserin Friedrich, roie 
Ulorgans Katalog angibt. Eine Goldkette, die dem Kurfürsten 
Christian 11. oon Sachsen gehörte und aus dem Jahre 1606 
stammt, ist heutigen Tages ebenfalls in Ulorgans Sammlung zu 
finden. Bei diesem Kunstmerk roeiß der Katalog ungefähr den 
Weg anzugeben, auf dem ITIorgan das Stück ermorben hat. Von 
seinem ersten Besitzer ging es an eine Seitenlinie der Familie über, 
und mit einem seiner Inhaber murde es in der Sophienkirche in i 
Dresden begraben, 1740 murde das Grab geöffnet und die Kette ! 
in das grüne Gemölbe gebracht, 1806 entfernte man sie, um sie 
oor den napoleonischen Truppen zu schlitzen, und mährend dieser 
Zeit ging sie auf rätselhafte Weise nerloren 1898 tauchte sie bei 
luuuelensammlung. 
einer öffentlichen Versteigerung roieder in Dresden auf und gelangte 
dann durch Vermittlung eines Berliner Händlers nach den Ver 
einigten Staaten. Ein ßesißtum des Hauses Bourbon-Orieans nennt 
ITIorgan heute ebenfalls sein Eigentum. Es ist ein rundes JTledaillon, 
mit einem Bilde Kaiser Karls V., eine Arbeit uon Ceone Ceoni, 
die der Kaiser selbst zu tragen liebte. Aus seinem Besiße kam 
es als Geschenk an das französische Königshaus, gelangte so auf 
dem Wege der Vererbung in den Besitj des Grafen oon Chambord 
und murde uon diesem im Jahre 1885 dem Grafen oon Paris hinter 
lassen. Wie es aus dessen Besiß nach Amerika gelangt ist, roeiß 
man nicht. 
Ebenso rätselhaft ist das Schicksal eines Guzman-Kreuzes, 
einer Arbeit aus dem Jahre 1580. Die Schmuckstücke dieses 
Kreuzes, die ehemals auf einem Ebenholzkörper angebracht roaren, 
murden späl r auf Bergkristall befestigt. ITIorgan roill durch einen 
Bedienten im Hause der Guzmons in den Besitz des Kreuzes gelangt 
sein. Als meitere besonders roertoolle Jumelen, die der Katalog 
auffühlt, seien genannt: ein Kirchengerät mit einem Chrisfusbilde, 
das dem Kardinal Borgia gehörte, eine Goldmedaille mit reicher 
Emailenerziei ung aus dem Jahre 1612, die ehemals dem Erzherzog 
lllaximilia i oon Österreich gehörte, ein Schmuckstück, das 
Ghiberti für Cosmo den Großen oon ITlediä gearbeitet hat und 
schließlich ein Abzeichen des Annunziatenordens. 
Die Jubiläumsmedaille des (Delker Gymnasiums. 
n diesen Tagen feiert das Gymnasium des Bene 
diktinerstiftes Ulelk an der Donau (Rieder 
österreich) das Jubiläum seines hundertjährigen 
Bestandes. 
Die JTledaille zeigt auf der Vorderseite (fig. 3) zwei 
Jünglinge, die andächtig der Tehre des heiligen Benedictus, 
des freundes und Erziehers der Jugend, lauschen. Die 
Umschrift hält den Ramen des Gründers, Hbf flnfon Ray- 
Fig. 5. Fig. 4. 
Aus diesem Anlässe hat der unseren Cesern berger und den des gegenwärtigen Abtes Amandus 
uorteilhaft bekannte Wiener Bildhauer und RTedailleur John fest. 
Hans Schaefer eine Erinnerungsmedaille geprägt, die Der Reners (fig. 4) enthält eine gelungene Darstellung 
geroilj bei den Zöglingen der ITlusteranstalt — den jeßigen des malerisch gelegenen größten Stiftes Österreichs und 
und ehemaligen — oolle Wertschätjung finden wird. eine auf das Jubiläum bezughabende lateinische Inschrift.
	        

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“Jahrgang 3 (1911).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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