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Jahrgang 7 (1915) (12)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1915_7_12
Titel:
Jahrgang 7 (1915)
Bandzählung:
12
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Gefütterte Denare
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 7 (1915) (12)
  • Titelseite
  • Sammler im Felde
  • Die Neuerwerbungen des Rainer-Museums in Brünn
  • Der Weltkrieg in der Medaille
  • Gefütterte Denare
  • Handzeichnungen von Carl Spitzweg
  • Berliner Kriegsporzellane
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 156 
Internatio nale Sammler -Zeitung 
Nr. 12 
münzen gibt es in antiken Nachahmungen (Kern aus Kupfer, 
Überzug von dünnem. Silber, beide wie anzunehmen, gleich 
zeitig geprägt). Wie bei den späteren römischen Denaren, muß 
aer Münzbetrug vielfach staatlich ausgeübt worden sein. Je 
ein Exemplar einer vollwichtigen guthaltigcn und einer geringer 
gewichtigen antik gefütterten Silbermünze der beiden make 
donischen Könige Philipp II. und Alexander des Großen, die 
durch den Redner in Vorlage kamen, boten ein interessantes 
Vergleichsmaterial. Es wurde von seiten des ^Majors Schmidt- 
Neuhaus noch durch zwei silberne Tetradrachmen, vollwertig 
und antik gefälscht, des ersten Ptolcmäerkönigs Ptolemaios 
Soter ergänzt. 
Schließlich wies der Vortragende noch auf das Inter 
esse hin das nach einer Pliniusnotiz schon die Römer 
zu ihrer Zeit solchen Münzkuriositäten eatgegengebracht 
I haben. 
Handzeichnungen von Carl Spitzweg. 
Fig. 3. 
Carl Spitzweg: Der Kakteenfreund. 
Die Kunsthandlung Hugo Helbing in München, führt 
uns in ihrem Anzeiger Nr. 32 eine Sammlung Hand Zeichnungen 
Carl Spitzwegs vor, die viel des Interessanten bietet und 
dem Sammler von der Wahrheit üer.im Geleitworte gegebenen 
Skizze über Spitzweg überzeugen wird. 
In dieser Skizze heißt es: „Reine Liebe zur Kunst ließ 
Spitzweg selbst in den einfachsten Motiven Begehrenswertes 
finden, um es mit dem Stifte festzuhaiten. Ob er ein Bauern 
mädchen, einen Eremiten, einen Dorfbrunnen, einen Gebirgs 
grat, eine Hand oder nur den Faltenwurf einer Gewandung 
zeichnete, stets bewies er den künstlerischen Geschmack und 
nie gleiche Gewissenhaftigkeit, die wir auch bei seinen Ge 
mälden beobachteil. Zu vielen von diesen bildeten die Hand- 
zeichnungen die Grundlage; sie lassen uns einen reichen Ein 
blick in den Ideengang des Künstlers gewinnen.“ 
Jeder einzelne Strich zeigt auch in der Tat davon; aus 
den verschiedenen Teilstudien sieht man Kompositionen ent 
stehen, an Hand deren er dann seine Bilder schuf. Ein innerer, 
unbezähmbarer Drang war es, der den Künstler nicht ruhen 
ließ; bis er Gedachtes, im Geiste Gesehenes, mit dem Stifte 
verwirklicht hatte. Einige bekannteMotive seien hierangeführt: 
Der Kakteenfreund, (Auf dem Balkon seines Hauses steht ein 
alter Herr mit Brille, mit beiden Händen einen Kaktus haltend, 
den er liebevoll betrachtet, siehe Fig. 3), Fiat Justitia, Der 
Alchimist, Das Klavierspiel, Serinissimi Ankunft (Fig. 4), 
Wäscherinnen am Brunnen, Der Thespiskarren, Die Zollrevi 
sion, Der Geologe, Verdächtiger Rauch, Lugaus usw.; sie alle 
sind uns keine Fremden, sind wir doch den Gemälden bereits 
bei Durchsicht des Professor Dr. Uhd e-Bern aysschen 
Spitzweg Werkes begegnet. 
Der Umschlag und der Druck des mit mehreren Illustra 
tionen versehenen Verzeichnisses über die Spitzweg Hand 
zeichnungen sind ganz der Zeit Spitzwegs angepaßt. 
Das Verzeichnis ist durch die Firma Hugo Helbing 
erhältlich. 
Berliner Kriegsporzellane. 
Wie alles in der Kunst seine „Geschichte“ hat, so 
haben auch die modernen Kriegsporzellane der Berliner 
Königlichen Manufaktur, die als originelle, künstlerisch 
wertvolle „Kriegsandenken“. allgemeine Wertschätzung 
verdienen, eine reiche Vergangenheit, die mit der 
Kulturgeschichte Preußens auf das engste verknüpft 
ist und ihre großen politischen Ereignisse in einer 
ganzen Reihe außerordentlich interessanter Stücke 
widerspiegelt. 
Auffallend ist es,, daß, wie schon Georg Lenz, 
der Chronist der Berliner Manufaktur, im Hohenzollern- 
Jahrbuch (1914) festgestellt hat, aus der ganzen 
friderizianischcn Zeit nicht eine einzige solche Arbeit 
bekannt ist, die auf bestimmte Ereignisse des Sieben- 
jährigen Krieges Bezug nimmt. Das ist umso merk 
würdiger, als in jener ersten Zeit des Bestehens der 
Manufaktur, die bekanntlich eine Schöpfung Fried 
richs des Großen ist, die sogenannte „Bataille- 
Malerei“ bereits stark in Aufnahme und Gunst war. 
Berlin hatte sie von Meißen, Sachsens berühmter 
Manufaktur, überkommen und benützte mit Vorliebe 
Rügen das sehe Kupferstiche als Vorbdder. Als das
	        

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“Jahrgang 7 (1915).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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