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Jahrgang 10 (1918) (11)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1918_10_11
Titel:
Jahrgang 10 (1918)
Bandzählung:
11
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Hodler und die deutschen Sammler
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 10 (1918) (11)
  • Titelseite
  • Hodler und die deutschen Sammler
  • Die Galerie Gaston v. Mallmann
  • Die Versteigerung der Galerie Stumpf
  • Drei Altwiener Autographensammlungen
  • Die Viennensiasammlung Bermann
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 98 
Internationale Sammler-Zeitung 
Nr. 11 
So hat Thannhauser in München einen ganzen Saal 
voll schöner Hodler hängen, -für die er in diesen Jahren 
keinen, auch nur in Frage kommenden Käufer fand. 
Es ist nun die Frage, ob dieses durch Hodlers 
politischen Fehler vollständig erloschene Interesse der 
deutschen Sammler für Hcdlers Werk eine Berech 
tigungsachlicher Natur in sich birgt oder ob es durch 
den Tod des Malers eine neue Belebung erfahren wird. 
Eine objektive Betrachtung von Hodlers Schaffen, die 
von der nie sehr sympathischen und auch im Frieden eine 
auf den persönlichen Vorteil gerichteten Persönlichkeit 
des Malers absieht, wird feststellen müssen, daß mit 
Hodler einer der ganz Großen der neuen europäischen 
Malerei dahingeschieden ist. Und mit dieser Fest 
stellung ist es auch eigentlich schon gegeben, daß die 
Interesselosigkeit des deutschen Sammlertums wahr 
scheinlich nicht auf die Dauer anhalten wird, und daß 
wir in den nächsten Jahren vielleicht doch mit einer 
starken Aufwärtsbewegung der Preise für Hodlers 
Gemälde werden rechnen müssen. 
Die Galerie Gaston v. Mallmann. 
Die Galerie des vor Jahresfrist verstorbenen Gaston 
Ritter von Mallmann gelangt am 12. und 13. Juni 
Den Hauptstock der Sammlung bilden die Nieder 
länder. Unter den zahlreichen Primitiven ragen zwei 
Fig. 3. 
Reynolds, Entwurf zu einem Herrenbildnis. 
(Galerie Gas ton v. Mallmann.) 
Altarflügel mit Stifterbildnissen von Joos van Cleve, 
zwei Bildnisse von Pourbus und eine schöne Madonna 
des Jan van Hennessen hervor. Die Rubensschule 
ist besonders vielseitig und glänzend vertreten. Auch 
von Teniers sind mehrere Bilder vorhanden, darunter 
manches altberühmte Stück. Unter den Holländern 
findet man fast alle Gebiete der Malerei: Stilleben von 
Jan Weenix, von den beiden Ostade, de Hoem, 
Heda, Aelst, ein Geflügelstück von Jacomo Victor, 
Marinebilder von Backhuysen, van de Cappelle, 
van de Velde usw. Eine reizende Ruinen- und Schloss 
ansicht von Jan van de Heyden, eine stimmungs 
volle Landschaft von Aelbert Cuyp, Landschaften voi 
C. Decker und dem Har lern er Vermeer wären 
besonders hervorzuheben. Die drei Ruysdael, Vater, 
Sohn und Neffe, . sind mit charakteristischen 
Werken vertreten. Von Jacob van Ruysdael ist 
Fig. 2. 
Joos van Cleve, Zwei Altarflügel. 
{Galerie Gaston v. Mallmann.) 
d. J. in Rudolph Lepkes Kunstauktionshaus in 
Berlin zur Versteigerung. 
Die Sammlung Mallmann war ursprünglich eine 
Privatgalerie, die sich ihr Besitzer auf seinem böh 
mischen Gute Blaschkow angelegt hatte. Erst bei 
seiner Übersiedlung nach Berlin wandelte Mallmann 
die Galerie in eine Kunsthandlung um. Sie umfaßt 
zirka 160 hervorragende italienische, deutsche, nieder 
ländische, spanische, englische und französische Gemälde 
vom 14. bis 18. Jahrhundert. Unter den italienischen 
Werken sind vor allem das ausdrucksvolle Bildnis einer 
Frau von Francesco Francia, eine heilige Familie 
von Pinturichio und das Doppelbildnis zweier Sena 
toren von Tintoretto zu nennen. Ein Hauptstück 
ist eine Madonna von Giovanni Bellini. Bedeutende 
Werke von Giampitrino, Bart. Vivarini, Boni- 
facio Veronese und anderen schließen sich an.
	        

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“Jahrgang 10 (1918).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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