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Jahrgang 11 (1919) (4)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1919_11_4
Titel:
Jahrgang 11 (1919)
Bandzählung:
4
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Austriaca, Viennesia, Hungarica
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 11 (1919) (4)
  • Titelseite
  • Kunstrequisitionen in WIen
  • Verkauf der Sammlung James Simon
  • Austriaca, Viennesia, Hungarica
  • Die Bibliothek Georg Hirth
  • Stradivari
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Nr. 4 
Internationale Sammler-Zeitung 
Seite 27 
Unter „Verschiedenes" sind Architektur, Kunst, Werke 
über das Handwerk und Handwerksgeschichte, Reise, schöne 
Literatur usw, zusammengetragen. 
Die zweite Abteilung, die auf Wien, Österreich und Ungarn 
bezügliche Graphik, überrascht durch die Fülle kostbarer 
Materials. Eingeleitet wird sie durch eine Gruppe von Wiener 
Ansichten des 16. bis 19. Jahrhunderts, darunter Rarissima, 
wie zum Beispiel eine Vogelperspektive, gesehen vom Turm 
der Stephanskirche (?), aquarellierte Federzeichnung von 
Jacob Alt (1822), in sechs Teilen von je 32:52 cm, ferner 
zwei Exemplare der jetzt sehr gesuchten Wiener Ansichten 
vom Grafen Velasquez, eine Ansicht der k. k. Reichshaupt- 
und Residenzstadt Wien vor dem Beginn ddr Stadterweiterung, 
respeld ive Demolierung der Tore und Stadtmauern im 
Jahre 1858, Aquarell von Anton Müller nach E. Hütter in 
Darstellungen aus allen Teilen der früheren Monarchie, 
Volkstrachten, Militärkostüme und Kriegsszenen., Die überaus 
effektvolle Folge von Aquarellen von Heideloff, die die 
Armee des Königreichs Polen darstellt, verdient besonders 
herausgegriffen zu werden. 
Eine ganz aparte Abteilung bilden die Gelegenheitsdrucke 
und Gelegenheitsgraphik, zumeist Wiener Gratulations- und 
Neujahrskarten, Geschäfts-, Adreß- und Visitkarten, Ein 
ladungskarten, Programme für Bälle und Künstlerfeste, Alt 
wiener Spiele, Kalender und verschiedenes aus Altwien (Jagd, 
Luftballon, Fuhrwerk, Eisenbahn, Pferderennen, Theater usw.) 
Bei der großen Fülle des interessanten Materials, das der 
Katalog aufweist, war es begreiflich, daß sich der Heraus 
geber desselben in bezug auf die Auswahl des beigegebenen 
Illustrationsmaterials eine gewisse Einschränkung auferlegen 
25 Teilen zu je 51 % cm. Sehr übersichtlich ist die Zusammen 
stellung der Gruppen „Stadttore", „Linien“ und „Brücken“; 
die Wiener Ansichten sind nach den einzelnen Bezirken ge 
ordnet. Hervorzuheben wäre die fast lückenlose Serie der 
Wiener Ansichten von Schütz, Ziegler und Janscha, da 
runter größte Seltenheiten, wie „Der Graben gegen den Kohl 
markt" (1781), „Hoher Markt“ (1793), „Kohlmarkt" (1766), 
„Michaelerplatz“ (1783), und ,, Petersplatz'' (1779), die hübschen 
Prateransichten, Ansichten vom Alsergrund, der Josefstadt, 
Schönbrunn, St. Veit, Dornbach usw. 
Die Gruppe „Aus der Geschichte der Stadt Wien" über 
schnellen“, enthält historische Darstellungen vom 17. bis 
19. Jahrhundert, darunter viele von der Revolution des 
Jahres 1848, für die jetzt gerade das richtige Verständnis 
vorhanden sein dürfte. Hieran schließen sich „Wiener Kauf 
rufe, Typen und Straßenszenen“, unter ihnen als außerordent 
liche Seltenheit die vollständige Folge des Kaufrufes von 
Brand (1775), Orts- und Schloßansichten, ortsgeschichtliche 
mußte. Er trachtete scheinbar nur die seltensten und inter 
essantesten Blätter, die bisher überhaupt im Handel nicht 
aufgetaucht oder niemals zur Wiedergabe gelangten, 
zur Reproduktion zu bringen. Darunter befindet sich zum 
Beispiel die von uns in Fig. 1 wöedergegebene Darstellung des 
ersten Wiener Dampfschiffes, das im Jahre 1818 erbaut und 
am 12. Juli jenes Jahres seine erste Probefahrt von der Nuß- 
dorfersperre im Wiener Donaukanal bis in die Gegend der 
sogenannten Fischinsel, unweit des Kahlenbergerdörfels, 
unternommen hat. Ebenso interessant ist die Darstellung 
der Rutschbahn auf dem Tivoli bei Schönbrunn, eine sehr 
große farbige Lithographie aus den dreißiger Jahren, die 
wahrscheinlich aus der Offizin Blasius Höfels stammt. 
Als Unikum dürfte wohl die Folge der 16 Aquarelle aus der 
Zeit um 1746, Maskenkostüme für einen Hofball darstellend 
gelten. Die sehr schöne Serie rührt offenbar von der Hand des 
berühmten Malers Liotard, der um diese Zeit in Wien 
tätig war, her. 
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“Jahrgang 11 (1919).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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