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Jahrgang 12 (1920) (22/23)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1920_12_22
Titel:
Jahrgang 12 (1920)
Bandzählung:
22/23
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Titelseite

Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Titelseite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 12 (1920) (22/23)
  • Titelseite
  • Der Nachlaß Friedrich v. Amerlings
  • Die Dubletten der sächsischen Staatssammlungen
  • Dekorative Kunstblätter des 18.Jahrhunderts
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Internationale 
Sanimler-gßifunfl 
Zentralblatt für Sammler, Liebhaber und Kunstfreunde. 
Herausgeber: Norbert Ehrlich. 
12. Jahrgang. Wien, 1. Dezember 1920. Nr. 22/23. 
Der Nachlaß Friedrich v. Amerlings. 
Die Persönlichkeit des großen Alt-Wiener Malers 
Friedrich von Amerling steht festgefügt in der 
Geschichte der Kunst: den feinsinnigen Sammler 
Amerling lernt man in der Auktionsausstellung kennen, 
die Leo Schidlof in Wien 
eben jetzt veranstaltet. Den 
Ausspruch des alten Chre- 
mes bei Terenz könnte man 
mutatis mutandis auch auf 
Amerling anwenden, nichts 
was dem Leben einen tiefe 
ren Gehalt gibt, war diesem 
die Schönheit mit der Seele 
suchenden Künstler fremd: 
seine Liebhaberei erstreckte 
sich in gleicher Weise auf 
Gemälde alter wie moder 
ner Meister, Miniaturen, 
Antiquitäten aller Art, 
Möbel, ;Bronzerf, Porzellane, 
Plaketten, Uhren, Teppiche 
etc. Kein Wunder, daf3 die 
Sammlung alle die weiten 
Räume des Auktionshauses 
füllt. Mit Geschmack sind 
die Kunstschätze geordnet: 
so ziemlich jeder Raum 
spiegelt eine andere Epoche 
wieder. Die Gemälde, das 
Mobiliar und die kleineren 
Zierraten der verschiedenen 
Zeitalter sind, soweit es 
anging, vereinigt. 
Ein sehr sorgfältiger, mit 
guten Illustrationen ausge 
statteter Katalog dient als 
willkommener Cicerone 
durch die Sammlung. Für 
Gemälde alter Meister 
zeichnet verantwortlich der Kustos des kunsthistori 
schen Museums, Regierungsrat Dr. Ludwig Bai daß, 
der mit gewohnter Gewissenhaftigkeit die 75 Nummern 
dieser Abteilung katalogisiert har. Eine beträchtliche 
Anzahl hätte man als „Primitve‘‘ zusammenfassen 
können: sie verteilen sich auf Oberdeutsche, Tiroler 
und Brüsseler Schulen und werden Kenner gewiß 
reizen. Von den alten Italienern wären eine ^Grab 
legung Christi“ von Palma Giovine, zwei Land 
schaften von Andrea Locatelli sowie zwei Gemälde 
von Panfilo Nuvolone („Musizierendes Paar“, „Alte 
Frau und Junger Bursch“) hervorzuheben. Beim 
„Bildnis eines alten Philosophen mit einem Spiegel 
in der Hand“ weist Dr. Baldaß auf das Zeugnis des 
Galeriedirektors Dr. Glück 
hin, der von dem Bilde 
folgendes sagt: „Das Ge 
mäldeist eine charakteristi 
sche frühe Arbeit des Luca 
Giordano, der darin seinem 
Lehrer Jusepe de Ribera, 
genannt Spagnoletto, so 
wohl in der Auffassung als 
auch in der malerischen Be 
handlung außerordentlich 
nahe kommt." Sehr gut 
sind die Niederländer des 
siebzehnten Jahrhunderts 
vertreten. Von Jan Miense 
Molenaer finden wir zwei 
-Hauptwerke, die figuren 
reichen Bilder „Kirmes“ 
und „Zechende Bauern“, 
die wir hier reproduzieren. 
(Siehe die Abbildungen auf 
Seite 172 und 173.) Gerrit 
Lundens ist ebenfalls 
durch eines seiner Haupt 
werke repräsentiert, durch 
das aus dem Jahre 1649 
stammende, signierte und 
datierte „Hochzeitsfest", 
das Dr. Glück in seinem 
Buche über die Sammlung 
Alexander Tritsch be 
schrieben hat. Unter den 
Niederländern dieser Zeit 
begegnen wir weiters 
einem prächtigen David 
Rijkaert, „Die Bittsteller" betitelt, einem Tooren- 
vliet (ein alter Gelehrter neben einem Globus, ein 
Glas hochhaltend), guten Bildern von Stork (Ansicht 
von Amsterdam), Vertangen („Pan und Nymphe“) 
und anderen. Ein aus der Sammlung des • Barons 
Beurmonville stammendes „Bildnis eines vornehmen 
Bürgers" ist bei der Versteigerung in Paris im Jahre 
1881 als Bartholomäus van der Heist verkauft worden, 
Dr. Baldaß weist es aber mit Sicherheit dem Cornelius 
Janssens van Ceulen zu, für den Porträtauffassung, 
Maria Chalon
	        

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“Jahrgang 12 (1920).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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