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Jahrgang 17 (1925) (17)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1925_17_17
Titel:
Jahrgang 17 (1925)
Bandzählung:
17
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Der Vierte österreichische Philatenlistentag
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 17 (1925) (17)
  • Titelseite
  • Wie ich Sauter-Sammler wurde
  • Gemäldeauktion in Luzern
  • Moderne Graphik und Handzeichnungen
  • Der Vierte österreichische Philatenlistentag
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Nr. 17 
Internationale Sammler-Zeitung 
Seite 135 
Sprecher 491). Für den Tauschverkehr der Sammler 
werden einige Tische freigehalten. 
Teilnehmer-Karten sind zu 50 Groschen 
(zum Besuch des Philatelistentages und der Festbörse) 
sowie zu 1 50 Schilling (zum Philatelistentag, zur Fest 
börse und zum Heurigenabend) erhältlich. 
Festpostkarten (ohne eingedruckte Marke) 
sind um 20 Groschen (zuzüglich Porto) beim ersten 
Schriftführer, Dr. Karl W i 11 e r, Wien, 16. Bez., Neu- 
lerchenfeldertraße 30 zu bestellen. 
Das Festpostamt wird am 26. u. 27. September 
im Handelsmuseum tätig sein und einen Sonder 
stempel verwenden. 
Das Festbureau befindet sich im Handels 
museum (Fernsprecher 17-5-40 Serie) und hält am 
25. September von 6 bis 8 Uhr abends, am 26. Sep 
tember ganztägig und am 27. September vormittags 
Dienst. 
Auskünfte erteilt der erste Schriftführer Dr. 
Karl Willer, Wien, 16. Bez, Neulerchenfelderstraße 
35 (Fernsprecher 20-3-15, eventuell 26-2-37). 
GßroniR. 
BILDER. 
(Alte Malereien in Venedig entdeckt.) Der 
argentinische Gesandte P e r e z in Rom hatte als Besitzer eines 
alten Gemäldes von Lazzaro Sebastian!, das aus der Kirche 
San Salvatore in Venedig stammte, Studien über diese Kirche 
angestellt. Er war dabei zur Ueberzeugung gelangt, daß sich 
noch Fresken an den dortigen Wänden befinden müßten und 
reiste hierauf zu diesem Zwecke nach Venedig. Seine Nachfor 
schungen führten zu dem erwarteten Ergebnis. Als man den 
Kalk von den Wänden klopfte, kamen nicht nur verschiedene 
Ornamente wie Blumen und Früchte zum Vorschein, sondern 
auch ein großes, schönes Erlöserbild. 
(Große Hodlerausstellung.) In der Modernen Ga 
lerie Thannhauser in München wurde die bereits ange 
zeigte große Hodlerausstellung eröffnet. Damit bietet 
sich zum ersten Male seit 12 Jahren wieder die Gelegenheit, 
etwa 90 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen des verstorbenen 
Schweizer Meisters aus den Jahren 1878—1918, zu besichtigen. 
PHILATELIE. 
(Neuheiten.) Bulgarien hat zwei neue Werte in der 
Zeichnung der bereits erschienenen neuen Marken ausgegeben, 
und zwar 30 Stotines schwarz und hellbraun und 2 Lewa schwarz 
blau und hellbraun. Die Niederlande melden eine Nach 
portomarke 25 CNT hellblau, Polen einen weiteren Wert der 
neuen Serie mit der Sigismund-Säule in Warschau, und zwar 
3 Groszy hellblau. 
(NocheineFerrari- Versteigerung.) Die Ferrari- 
Sammlung scheint einfach unerschöpflich zu sein. Nach den 13 
Versteigerungen, die bereits stattfanden, wird für den Novem 
ber noch eine, die 14. Versteigerung angekündigt. Wir sind 
neugierig, was da für Material ausgeboten werden wird. 
VERSCHIEDENES. 
(Tod bekannter Sammler.) Auf seinem Landsitze 
Neuhaus bei Schliersee ist der Geheime Kommerzienrat Eduard 
A r n h o 1 d im 77. Lebensjahre gestorben. Arnhold, ein Groß 
kaufmann von Ruf, war als Mäzen und Sammler großen Stiles 
bekannt. Seine Gemäldesammlung zählte zu den bedeutendsten 
Berlins. Es waren darin namentlich Boecklin und Liebermann, 
sowie die großen französischen Impressionisten sehr gut ver 
treten. — Im Spital am Semmering starb, 69jährig, der ehema 
lige Wiener Stadtrat Ludwig Z a t z k a. Der Verblichene, ein 
großzügiger Sammler, fiel in der Inflationszeit einem Schwindler 
zum Opfer, der ihm viele wertvolle Objekte herauslockte und zu 
Geld machte. Ein großer Teil der Sammlungen Zatzkas wurde 
später im Dorotheum versteigert. 
(Holzschnitte aus dem 15. und 1 6.Jahrhundert.) 
Das graphische Kabinett München, Barerstraße 46 (gegenüber 
der neuen Pinakothek) zeigt im September Holzschnitte aus 
dem 15. und 16. Jahrhundert. Besondere Beachtung verdient eine 
Kollektion früher Inkunabelholzschnitte, sowie seltene Einzel 
blätter von Hans Baldung-Grien, Lucas Cr an ach, Albrecht 
Dürer, Urs Graf, Pleydenwurff und Wolgemut. 
MUSEEN. 
(Turfan-Sammlungen für Essen.) Im Berliner 
Völkerkunde-Museum geht jetzt die endgültige Ausstellung der 
Turfan-Funde, die von den Expeditionen unter Leitung von 
Professor Dr. Albert Grünwedel und Professor Dr. von le 
Coa aus Zentralasien nach Deutschland gebracht worden sind, 
ihrer Vollendung entgegen. Ein Teil wird in Berlin nicht mehr 
aufgestellt werden können, und so hat das preußische Mini 
sterium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung die Ueber- 
lassung dieser Teile der ostturkestanischen Kunstschätze an das 
F o 1 g wa n g-M use u m in Essen bestimmt. Diese Entschei 
dung ist auch durch die Tatsache begründet, daß seinerzeit die 
Essener Familien Goldschmidt und Krupp wesentlich zu den 
Kosten der Expeditionen nach Turfan beigetragen haben. Die 
Altertümer finden in dem Erweiterungsbau Aufstellung, den die 
Goldschmidt-Häuser, das jetzige Heim des Folkwang-Museuins, 
nach den Plänen von Prof. Edmund Körner, dem Erbauer der 
Essener Börse, erhalten werden. Dieser Neubau wird die beiden 
Villen an der Bismarckstraße auf dem Gartengelande in Gestalt 
eines Ehrenhofes durch einen hufeisenförmigen Abschluß ver 
binden. 
VOM KUNSTMARKT. 
(Der Nachlaß eines Münchener Sammlers.) 
Am 6. und 7. Oktober kommt, wie man uns aus München 
schreibt, bei Hugo Helbingder Nachlaß eines Münchener 
Sammlers zur Versteigerung. Generaldirektor Dr. Halm vom 
Bayerischen National-Museum, der das Vorwort schrieb, würdigt 
die Sammlung als ein Ergegnis jener alten, mit Geschmack und 
Spürsinn begabten Sammlertätigkeit, der es im Lauf der Jahre 
gelingt, einen Besitz von nicht alltäglicher Reichhaltigkeit und 
Vielseitigkeit zusammenzubringen. Unter den zahlreichen kunst 
gewerblichen Erzeugnissen weist die Keramik einige gute 
Stücke auf, z. B. einen sächsischen Jagdkrug von 1746, eine 
Fayenceschraubflasche mit Blaudekor, die noch dem 17. Jahr 
hundert angehört, einen Habaner Zunft- und Gmundner Birn- 
krug, Arbeiten süddeutscher Fayencemanufakturen und hübsche 
Porzellane, hauptsächlich der Manufakturen Meißen, Ludwigs 
burg und Nymphenburg. Auf mit Emailfarben bemalte oder 
geschnittene Gläser und Silberarbeiten folgen eine ganze Reihe 
sehr guter Zinngeräte, Nürnberger Reliefteller, ein großer Will 
komm von 1729, eine Regensburger gravierte Platte, Krüge, 
Teller und Schüsseln des 17. und 18. Jahrhunderts, 
Es sei ferner darauf hingewiesen, daß die Sammlung eine 
Anzahl beachtenswerter Kleingegenstände in Bronze, Kupfer, 
Messing und Eisen, einige gute Waffen und Holzarbeiten enthält. 
Der künstlerische Qualität nach beanspruchen die plastischen 
Bildwerke, ungefähr 60 an der Zahl, den Vorrang. 
Um einiges herauszugreifen: 2 Terracotta-Apostel, Chiem 
gau, Anfang 15. Jahrhundert, eine Madonna aus Trostberg, 
Chiemgau um 1420 bis 1430, eine Beweinung Christi, Mittel 
rheinisch um 1280, eine thronende Madonna, Augsburg um 1520, 
dem Kreise Adolf Dauchers nahestehend, das bedeutendste 
Stück, der auch sonst ausgezeichnet vertretenen schwäbischen 
Schnitzkunst, eine Maria unter dem Kreuz, Niederbayerisch um 
1520 und die interessante Begegnung unter der goldenen Pforte, 
die nach Oberösterreich in die dreißiger Jahre des 16. Jahrh, 
weist. Von außerdeutschen Arbeiten nennen wir eine Heilige, 
Spanisch um 1500, drei heilige Frauen, Niederländisch um 1520, 
und eine Anbetung der Hirten, Oberitalienisch 15. Jahrhundert. 
Fast alle diese Arbeiten sind, wie überhaupt ein großer Teil 
dei“ Sammlung durch die wohlerhaltene alte Fassung aus 
gezeichnet. Das 17. und 18. Jahrhundert ist vorwiegend durch 
reizvolle Kleinplastik vertreten. Von älteren Gemälden 
interessieren drei Tafeln eines Hausaltars, deren mittelste die 
Gregormesse darstellt, wohl eine fränkische Arbeit um 1470 
bis 1480, und eine Kreuzigung, die dem Keis des Wohlgemut 
angehört. Von den Bildern der deutschen, niederländischen und 
italienischen Schule des 17. und 18. Jahrhunderts seien eine 
alte Kopie nach Wouwermann, eine signierte Jagdszene von 
Carel van Falens und zwei an Magnasco erinnernde Architektur 
landschaften erwähnt. Arbeiten von Einsle, Gasnier, Kaltner und 
F. A. König bilden neben anonymen Arbeiten auch früherer 
Jahrhunderte die Abteilung Miniaturen. Den Beschluß des Kata-
	        

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“Jahrgang 17 (1925).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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