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Jahrgang 18 (1926) (24)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
Inter
Title:
Internationale Sammler-Zeitung
Document type:
Periodical
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Periodical volume

Persistent identifier:
Inter_1926_18_24
Title:
Jahrgang 18 (1926)
Volume No:
24
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Document type:
Periodical volume
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
Edition title:
[Electronic ed.]

Article

Title:
Die Sammlung Julie Wertheimer
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 18 (1926) (24)
  • Title page
  • Keramik in der christlichen Kunst von heute
  • Die größte deutsche Musiker-Autographensammlung
  • Die Sammlung Julie Wertheimer
  • Alte Schweizer Glasgemälde
  • Die Versteigerung Jacques Mühsam
  • Streit um die Echtheit eines Koninck
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Full text

Nr. 24 
Internationale. Sammler-Zeitung 
Seite 191 
499 Stehaufglas, um 1840 12 
500 Trinkglas, 30 
501 Stengelglas, um 1830 14 
502 Trinkglas, mit erh., blau Überfangenen Tulpen 20 
503 Trinkglas, um 1830 30 
504 Zwei Trinkgläser, um 1868 36 
505 Trinkglas, um 1850 i 
506 Empireglas, um 1830 50 
507 Trinkglas, um 1830 J 
508 Pokalglas, um 1838 16 
509 Trinkglas, um 1840 18 
510 Desgl, 55 
511 Desgl. 25 
512 Desgl., um 1830 50 
513 Desgl. 16 
514 Pokalglas, um 1830 22 
515 Trinkglas, um 1840 20 
516 Desgl. 20 
517 Pokalglas, um 1840 28 
518 Pokalglas, um 1850 26 
519 Pokalglas, grün, mit sechs runden Feldern in Steindel- 
schliff 20 
521 Glaspokal, rot, um 1870 40 
523 Trinkglas, um 1830 60 
524 Desgl. 48 
525 Trinkglas, um 1850 24 
526 Desgl. 16 
527 Krügelglas mit Zinndeckel, Böhmen, um 1760 75 
528 Flakon, um 1830 30 
529 Flakon, um 1830 13 
530 Desgl. 17 
531 Zwei Doppelflakons, um 1840 8 
532 Flakon, grün, um 1850 7 
533 Drei Flakons, um 1850 20 
534 Fünf Flakons, um 1850 21 
535 Flasche, um 1840 20 
536 Flasche, um 1850 18 
537 Flakon, um 1850 24 
538 Desgl., um 1840 12 
540 Desgl., um 1850 17 
541 Flasche, um 1850 13 
542 Zwei Weingläser, um 1860 6 
543 Zwei Likörgläser, 6 
544 Glas, um 1760 8 
Diverses. 
545 Kleine Kommode, Oesterreich. 220 
546 Kleiner Bücherkasten, Holländ. 740 
547 Großer Bücherkasten. Holland., 18. J. 1150 
548 Sessel. Holland. 50 
549 Stehuhr. Wien, um 1830 75 
550 Zwei Engel auf Wolken kniend. Holzschnitt. 
Oesterreich., um 1770 170 
551 Monstranz, Kupfer, Deutsch, um 1780 20 
554 Spazierstock. Ende 18. J. 45 
555 Ein Paar kleine Messingleuchter 16 
556 Zuckerzange in Form eines Storches. Silber 24 
558 Perlbeutel 25 
559 Vier Geldbeutel. Biedermeier 16 
560 Vier Portemonnaies. Biedermeier 30 
561 Zinnteller. Kaiserteller. Modell von Georg Schmauß 
um 1630 140 
562 Zinnteller, Krönungsteller. Modell Hans Spatz 
um 1630 170 
563 Zinnteller. Gustav Adolf-Teller. Modell Paulus Oeham 
um 1630 210 
564 Zinnteller. Auferstehungteller. Modell Oeham 
um 1630 110 
Die Zinnteller erstand der Fabrikant Herr J. C h 1 u p a- 
c e k in Krnow (Jägerndorf). 
SRtte Schweizer Sfasgemätde. 
In der Eröffnungssitzung der Antiquarischen Ge 
sellschaft in Zürich sprach, wie uns von dort be 
richtet wird, Landesmuseumsdirektor Professor Dr. 
L e h m ann über Restaurationen und Fälschungen 
von alten Glasgemälden. Seine Ausführungen zeigten, 
daß die erhaltenen Schweizer Glasgemälde einen star 
ken Zusatz an fremden Bestandteilen üufweisen. 
Allerdings handelt es sich dabei in der überwiegenden 
Mehrzahl der Fälle nicht um Fälschungen mit be 
trügerischer Absicht, sondern um Rekonstruktionen 
verdorbener Stücke, die durch irgend einen Zufall 
beschädigt worden sind. 
Vorausgeschickt werden muß, daß es fast aus 
schließlich die sog. „K a b i n e 11 s c h e i b e n“ sind, 
die im Laufe der Zeit derartige Veränderungen er 
litten haben. So kam es vor, daß bernische Adelige 
die Wappenschilde ihrer väterlichen und mütterlichen 
Ahnen durch einen Glasmaler zusammenstellen ließen, 
um die Fenster ihrer besten Wohnräume damit zu 
zieren. Dabei waren die Glasmaler zuweilen naiv 
genug, um selbst auf die Wappenscheiben längst Ver 
storbener das Herstellungsdatum einer viel späteren 
Zeit zu setzen. Wenn darum die nachweisbaren Le 
bensdaten der Wappenträger oder die Stilformen 
nicht mit den auf den Scheiben aufgemalten Jahres 
zahlen übereinstimmen, so darf man daraus nicht 
ohne weiteres auf Fälschungen schließen. Bei der 
starken Produktion im Gewerbe des Glasmalers kam 
es vor, daß die Behörden diese Leute in Zeiten der 
Not unterstützen mußten. Dabei ließen die Regie 
rungen Wappenscheiben auf Vorrat als Notstands-* 
arbeiten anfertigen. War das Lager groß und blieben 
die Schenkungen, den Zeitumständen entsprechend 
beschränkt, dann wurde zuweilen befohlen, die rück 
ständigen Jahreszahlen auf den Scheiben zu ändern, 
d. h. sie mit den vorgerückten Jahren wieder in 
Einklang zu bringen. Darum konnte es Vorkommen, 
daß, wenn inzwischen der Hersteller eines solchen 
Glasgemäldes gestorben war, dieser eine Jahreszahl 
erhielt, die jünger war als sein Todesjahr. Waren 
Glasgemälde durch mechanische Einwirkung oder 
durch chemische Einflüsse beschädigt, so nahm man 
schon in alten Zeiten Restaurationen vor, indem man 
die stark zerstörten Glasmalereien zum Ausflicken 
der weniger beschädigten verwendete. So entstanden 
kaleidoskopartige Scheiben in bunter Farbenpracht, 
aber ohne einheitliches Bildwerk. Gelegentlich kommt 
es vor, daß spätere. Generationen ihre Restaurierungs 
arbeiten durch Inschriften melden. So besitzt das 
Schweizerische Landesmuseum eine Wappenscheibe 
des Anthoni O e r i von Zürich, gemalt 1578 von Josef 
Murer, erneut durch des Stifters Söhne 1604, durch 
die Enkel 1663 und durch die Urenkel 1687. 
Als dann im 18. Jahrhundert der Niedergang der 
Glasmalerei erfolgte, wurden häufig alte, gute Wap 
penscheiben ihrer alten Inschriften beraubt, um mit 
Inschriften und Daten des 18. Jahrhunderts als Stif 
tungen in öffentliche Gebäude zu dienen. Das 19. Jahr 
hundert brachte ein Wiedererwachen der Glasmaler 
kunst zunächst durch die Brüder Jakob und Georg 
Müller in Schaffhausen, dann durch Joh. Emanuel 
W y ß und durch Dr. Rudolf S t a n t z in Bern. Ein 
wissenschaftliches Interesse wandte man den alten 
Glasgemälden in Basel zu, wo der Germanist Wilhelm 
Wacker nagel im Jahre 1856 seine Schrift „Die 
deutsche Glasmalerei“ erscheinen ließ. Durch Fer 
dinand Keller, Wilhelm L ü b k e und Johann 
Rudolf Rah n in Zürich wurden Behörden und Privat 
personen in langjähriger Werbearbeit für die Erhal 
tung der lange genug vernachlässigten Glasmalereien 
gewonnen. Nun setzte, und zwar meistens in guten 
Treuen, das Bestreben nach Nachahmung der alten 
Scheiben ein, wobei die neuen Glasmaler beweisen 
wollten, daß ihre Kunst der ihrer Vorgänger nicht 
nachstehe. Auch die Kunstgewerblichen Lehranstalten 
betrieben einige Zeit hindurch die möglichst genaue
	        

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“Jahrgang 18 (1926).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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