MAK Hauspublikationen Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Jahrgang 20 (1928) (16)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
Inter
Title:
Internationale Sammler-Zeitung
Document type:
Periodical
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Periodical volume

Persistent identifier:
Inter_1928_20_16
Title:
Jahrgang 20 (1928)
Volume No:
16
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Document type:
Periodical volume
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
Edition title:
[Electronic ed.]

Article

Title:
Pariser Versteigerungen
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 20 (1928) (16)
  • Title page
  • Hundert Jahre Reclam
  • Pariser Versteigerungen
  • Das Rätsel der Shakespeare-Sonette
  • Die Sammlung Carstanjen in Köln
  • Auktion Nesham
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Full text

Nr. 16 
INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG 
Seite 155 
77. P e t e r e 11 e, Nackte am Wasser, 
65 : 54 cm 3600 
78. P i c a b i a, Schneelandschaft bei Moret, 
54 : 65 cm 3000 
79. P i s s a r o, Mutterschaft, 46 : 38 cm . . 27.900 
80. Q u i z e t, Treppe in Belleville, 
116 : 89 cm 1300 
81. Renoir, Der blaue See, 13 : 30 cm . . 5040 
82. Derselbe, Blumen, 23 : 30 cm 7200 
83. S a b b a g h, Lesendes Mädchen, 
92 : 73 cm 2400 
84. Segonzac, Halbnacktes junges Mäd 
chen vor einer Landschaft, 80 : 65 cm . 51.900 
85. S o u t i n e, Bildnis eines jungen Mannes, 
53 : 39 cm ' 4200 
86. Derselbe, Landschaft bei Ceret, 
50 : 61 cm 2400 
87. V a 1 a d o n, Wiese hinter einem Bauern 
hof, 54 : 65 cm 2400 
88. V 1 a m i n c k, Kirche von Auvers an der 
Oise, 65 : 50 cm 4980 
89. Eugene Z a k, Frauenbildnis, 27 : 22 cm . 1650 
90. Derselbe, Der Brief, 46 : 33 cm . . . . 6480 
91. Derselbe, Der junge Trinker, 92 : 61 cm 15.000 
92. Ziem, Das Flußufer, 43 : 28 cm .... 1980 
Alte und moderne Graphik: 
Bei der Versteigerung alter und moderner 
Graphik vom 11. Juni (Com. Pris, Desvouges, 
Exp. Cailac), fielen folgende Preise aus: 
Gauguin, Die Wäscherinnen, erster 
D a u m i e r, le ventre legislatif .... 2400 
Deveria, Bildnis Victor Hugos . . . 1980 
F o r a i n, Im Baderaum 3600 
Abdruck, mit Wasserfarben ge 
höht 1980 
Guerand, Die Touristen, 12 kolor. 
Stücke 1980 
Ingres, Die Adaliske 2800 
Lepere, Die Kathedrale von Reims, 
erster Zustand ■ • . 6000 
Derselbe, Kathedrale von Amiens . . . 4980 
Manet, Im Paradies 2400 
Renoir, Badende, stehend, in Farben 
gedruckt 2580 
Toulouse - Lautrec, Bildnis Luce 
Myres, in Grün gedruckt 2280 
Derselbe, Ida Heath, tanzend, in Grün 
gedruckt 2580 
Das Jtätsel der Shakespeare-Sonette. 
Das Rätsel der Shakespeare-Sonette ist endlich 
gelöst. Wir wissen jetzt, wer der geheimnisvolle 
W, H. der Widmung ist, die der Verleger Thomas 
Thorpe 1609 seiner ohne Shakespeares Wissen 
veröffentlichten Sonetten-Ausgabe vorangeschickt 
hat. Es ist nicht der Edelmann William Herbert, es 
ist nicht Henry Wriothesley, es ist nicht William 
Himself, wie einst ein deutscher Professor gemeint 
hat, ebenso wenig ist es William Hall, jener Dunkel 
mann, der das Manuskript gestohlen und dem Ver 
leger zugetragen haben soll, sondern William Hol- 
gate, der 17jährige Sohn eines reichen Gastwirtes 
in Saffron Waiden. Er ist der richtige W. H., dem 
Shakespeare seine Sonette zugedichtet hat. 
Also steht zu lesen in einem Bericht des »Daily 
Telegraph«. Beweis? Man hat das mehr als 200 Sei 
ten zählende Gedichtalbum (commonplace book) 
dieses William H o 1 g a t e gefunden. Und sein Be 
sitzer, Mr. Dring, der es jetzt an Amerika abgege 
ben hat unter der ausdrücklichen Bedingung, daß 
die hervorragendsten amerikanischen Shakespeare- 
Gelehrten es zum Gegenstand genauester Untersu 
chung machen sollten, glaubt aus dem Inhalt des 
Albums auf die Freundschaft zwischen dem Besitzer 
Holgate und Shakespeare schließen zu können. 
Denn, sagt er, Holgate hat neben zwei Gedichten, 
die Shakespeare erwähnen, Shakespeare-Sonette in 
sein Album kopiert. Im Jahre 1607 aber war Sha 
kespeare nachweislich in Saffron Waiden und lernte 
den hübschen, dichterisch veranlagten Gastwirts 
sohn kennen. Was liegt da näher als die Vermutung, 
daß Shakespeare durch ihn zu seinen Jünglings 
sonetten angeregt worden ist? 
Soweit die Botschaft. Wie steht's mit dem Glau 
ben? Es dürfte zu der konventionellen Art der Sha 
kespeare-Sonette wohl passen, daß ihnen kein star 
kes Freundschaftserlebnis zugrunde liegt. Es dürfte 
Shakespeares Lebensverhältnissen angemessen sein, 
daß der von ihm dichterischer Sitte gemäß geprie 
sene schöne Freund, der sich mit dem Schauspieler 
in dasselbe Weib verliebt, kein Edelmann war. In 
sofern wäre ein Gastwirtssohn durchaus denkbar. 
Undenkbar aber ist es, daß Shakespeare diese So 
nette 1607, als Holgate 17 Jahre alt war, geschrie 
ben habe. Ihr italianisierender Stil weist, wenn wir 
von einigen Nummern absehen, untrüglich in das 
Jahr 1594, in die Zeit der englischen Sonettenhoch- 
flut. Vor dieser unumstößlichen Tatsache zerschellt 
die William Holgate-Hypothese in Scherben. 
Die Sammlung Qarstanjen in JColn. 
Lange Jahre war eine der schönsten privaten 
Gemäldesammlungen, die jemals ein Kölner Bürger 
zusammengebracht hat, der Heimat ihres Eigentü 
mers entfremdet, eine Zierde erst des Kaiser-Fried- 
rich-Museums in Berlin, dann der alten Pinakothek 
in München: die weltberühmte Sammlung des ver 
storbenen Wilhelm Adolf v. Carstanjen. Durch 
die opferbereite Initiative einiger Kölner Kunst 
freunde, vor allem aber durch das verständnisvolle 
Entgegenkommen von Robert v. Carstanjen, ist 
es nun gelungen, die Sammlung für Köln als lang 
fristige Leihgabe zurückzugewinnen. Die Bilder sind 
bereits im Wallraf-Richartz-Museum eingetroffen 
und werden sobald wie möglich der Oeffentlichkeit 
zugänglich gemacht. Damit gewinnt Köln für seine 
Gemäldegalerie eine glanzvolle Reihe von Meister 
werken gerade solcher Künstler, die bisher in seinen 
Sammlungen nicht vertreten waren. 
An der Spitze steht Rembrandt mit drei 
Bildern, darunter dem »lachenden Selbstbildnis in 
hohem Alter«, Frans Hals mit drei, van Dyk mit 
einem Bildnis von überragender künstlerischer Be 
deutung. Die großen Landschafter Jakob van 
R u y s d a e 1 und Meindert H o b b e m a, der Mei 
ster des Sittenbildes Jan Steen, der Marinemaler 
Jan van de Capelle, der hochgeschätzte Tier-
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer

Article

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

“Jahrgang 20 (1928).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment