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Jahrgang 21 (1929) (19)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
Inter
Title:
Internationale Sammler-Zeitung
Document type:
Periodical
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Periodical volume

Persistent identifier:
Inter_1929_21_19
Title:
Jahrgang 21 (1929)
Volume No:
19
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Document type:
Periodical volume
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
Edition title:
[Electronic ed.]

Article

Title:
Der Nachlass Emil Weinbergers
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 21 (1929) (19)
  • Title page
  • Der Nachlass Emil Weinbergers
  • Grosse Graphikauktion bei Hollstein & Puppel
  • Die Schmucksammlung Marc Rosenberg
  • Moderne Holzschnitte
  • 398. Kunstauktion des Dorotheums
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Full text

Seite 200 
INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG 
Nr. 19 
webe aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts j 
mit Darstellung der Verkündigung auf rotgrundigem ! 
Seidengewebe, Kelchdecken aus dem 16. Jahrh., 
Samtpolster mit Ap'plikationsstickerei aus dem 16, 
Jahrhundert etc. 
Unter den Skulpturen prangt ein Johannes 
der Täufer, von dem in der Literatur noch nicht 
sichergestellten Meister der Johannesstatuetten. 
Johannes als Jüngling (siehe Fig. 7) auf einem Felsen j 
Die Möbel sind vorwiegend französischer, 
italienischer und deutscher Provenienz. Dominierend 
ist das 16. Jahrhundert. Besonders hervorragend ein 
Kabinettsschrank mit dem Reliefbild der Tempe- 
rantia, Frankreich, zweite Hälfte des 16. Jahrhun 
derts, Erwähnenswert sind auch die prachtvollen 
Renaissance-Rahmen. 
Den Beschluß machen die Gemälde, in denen 
sich ebenfalls Weinbergers Vorliebe für das 15. und 
Fig. 5. Reliquiar (Chasse). Limoges, Anf, 13. Jahrh, 
sitzend, den Kopf leicht erhoben, in der rechten Hand 
die Pilgermuschel, die linke an die Brust gelegt. Das 
Gewand aus Lammfellen ist an den Schultern ge 
knüpft und mit einem Gurt festgehalten. Rechts 
neben Johannes auf dem Felsen ein kleines Lamm. 
Diese Abteilung enthält weiters vorzügliche 
Arbeiten von Cristoforo S o 1 a r i (Lodovico il Moro, 
Herzog von Mailand), Dona lei lo (Madonna 
Pazzi), Andrea della R o b b i a (Knaben mit Hunden) 
und anderen Künstlern von gleichem Niveau. 
16. Jahrhundert kundgibt. Das Wertvollste ist zwei 
fellos das aus der Sammlung Stroganoff in Rom 
stammende Cassonebild „Der Sieg des Cimon in 
Cypern im Jahre 449 v. Chr.“ vom Anghiari-Meister. 
Ihm schließen sich an: das Brustbild eines jungen 
Mannes von Bernaert (Barend) van 0 r 1 e y, die 
„Thronende Madonna mit Kind“ von Francesco 
d‘A n t o n i o, „Zwei kämpfende Kinder“ aus der 
sienesischen Schule um 1480, „Adam und Eva“ von 
Adriaen Isenbrat und viele andere noch, deren 
Aufzählung hier zu weit führen würde, 
Srosse Sraphikaukiion bei JCollstein $ Puppel. 
Eine hochwertige alte Sammlung aus einem westdeutschen 
Schlosse versteigert vom 31. Oktober bis 2. November die 
Firma Hollstein & Puppel in Berlin in ihren 
schönen neuen Geschäftsräumen am Kurfürstendamm 220. 
Die Sammlung umfaßt prachtvolle Handzeichnungen und 
Kupferstiche alter Meister und wird gewiß nicht die An 
ziehungskraft auf das internationale Publikum verfehlen. 
Eine der größten Kostbarkeiten unter den Handzeichnungen 
dürfte das Bildnis einer alten Frau von Baidung'-Grien 
sein, eine Arbeit in schwarzer Kreide von ganz auserlesener 
Qualität. Von demselben Meister eine Fortuna in Rotstift, 
leicht getuscht. Von Boucher eine Rötelzeichnung von 
ganz genialem Strich, eine Schäferszene darstellend, ein ka 
pitales Blatt; noch eine Rötelzeichnung, jedenfalls zu dem 
Singspiel „Rose et Colas" und noch fünf weitere Zeichnungen 
des Meisters, Ein Blättchen, das Hans H o 1 b e i n d. J. nahe 
steht, ein Christuskopf, sehr ähnlich dem Kopf des toten 
Christus in Basel, in Silberstift; ein Frauenkopf von Albrecht 
Dürer, ähnlich dem Kopf in London und aus derselben Zeit 
wie die heilige Apollonia (1527) in Berlin, also um 1520. Von 
Jordaens birgt die Sammlung acht Zeichnungen, sämtlich 
in mehreren Kreiden, besonders hervorzuheben zwei Akte, die 
als Studien zu der Susanna im Bade in Lille anzusehen sind; 
ein weiterer Akt, wohl eine Eva, ein Flußgott mit einer Urne, 
eine allegorische Szene mit einer Frau, die von einer Schlange 
gebissen wird, eine Bauernfamilie beim Mahl und Studien 
köpfe. Von Rembrandt bringt die Versteigerung eine 
flotte Federzeichnung mit männlichem und weiblichen Akt 
von hoher Qualität; von Köninck eine flotte Landschafts 
zeichnung, 0 s t a d e ist mit vier wundervollen Zeichnungen 
vertreten, Interieurs zum Teil mit Staffage. Höchst interessant 
ist eine Zeichnung eines Paduaner-Meisters aus der 
zweiten Hälfte des 15, Jahrhunderts. Von Tizian finden 
wir eine schmissige Porträtzeichnung einer Dame in Feder; 
von Veronese eine Familie des Darius vor Alexander dem 
Großen, Entwurf zu dem Bilde in London. Jacob Ariaensz
	        

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“Jahrgang 21 (1929).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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