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Jahrgang 21 (1929) (7)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1929_21_7
Titel:
Jahrgang 21 (1929)
Bandzählung:
7
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Die Gläser der Sammlung Kerzfelder
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 21 (1929) (7)
  • Titelseite
  • Die Galerie eines österreichischen Sammlers
  • Aus der Werkstätte des Kunstfälschers
  • Die März-Versteigerung bei Glückselig
  • Die Gläser der Sammlung Kerzfelder
  • Murillos auf dem Kehrichthaufen
  • 393. Kunstauktion des Dorotheums
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Nr. 7 
INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG 
Seite 77 
Die Siäser der Sammlung JCerzfelder. 
Die Kunstäfoteilung des Dorotheums in Wien bringt 
vom 15. bis 18. April die Versteigerung einer Kunst 
sammlung aus dem Nachlasse Eugenie und Ernst Herz 
felder. Die Kollektion umspannt eine komplette 
Glaser-Sammlung, eine Sammlung von Silberschmiede 
arbeiten und Porzellan. Die bedeutendste von den dreien 
ist die Kollektion der Gläser. Es sind darin vom Anfang 
des 17. bis zür Mitte des 19, Jahrhunderts fast alle be 
deutenden Arten von Erzeugnissen der Glashütte und 
ihren Verzierungsformen vertreten, ausschließlich deut 
sche Gläser, die von der hohen Handwerkskunst vergan 
gener Epochen ein Zeugnis ablegen. 
Diese Schwarzloth-Malereien, welche, mit Gold gehöht, 
zu den reizendsten Verzierungen der deutschen Barocke 
gehören und sich auch auf den zeitgleichen Porzellanen 
und Fayencen vorfinden, waren der erste Anfang einer 
transparenten Bemalung auf Hohlgläser (Tafelgläser, 
das ist Fenster, bemalte man schon in alten Zeiten mit 
transluciden Farben). Neben dieser Art von Aus 
schmückung erhält sich die Emailverzierung noch wäh 
rend des 18. Jahrhunderts fort, wird aber, wenn wir von 
wenigen Beispielen aus den letzten Dezennien absehen, 
mehr von der bäuerlichen Art der Glaswaren absorbiert, 
So finden wir Emailmalereien auf Schnapsflaschen sogar 
Fig. 3. Hoher Humpen aus 
Diamant 
Süddeutsch 
Die süddeutschen Gläser mit den Emailfarben aus 
dem Anfänge und der Mitte des 17. Jahrhunderts sind 
durch einen schönen Humpen mit dem alten Reichs 
wappen in kostbarer alter Holzmontierung, durch einen 
anderen mit der Darstellung einer Sauhatz und kleine 
Becher etc. repräsentiert. Diese Art der Emailmalerei 
drängte schon um die Mitte des 17, Jahrhunderts zu einer 
befriedigenden Lösung und es sind der Nürnberger Maler 
Johannes Schaper und gleichzeitig Spengler in 
Konstanz, welche zu jener Zeit auch Fayencen der süd 
deutschen Manufakturen bemalten, die beginnen, Glas 
mit transluciden Emailfarben, vorderhand nur lehm 
schwarz, dem sogenannten Schwarzloth, zu bemalen. 
iunkelblauem Glas mit dem 
gerissen, 
um 1600. 
bis in die ersten Jahre des 19. Jahrhunderts, die aus 
süddeutschen, schlesischen und böhmischen Glashütten 
stammen. Inzwischen verschwindet die Transparent 
malerei auf Gläsern vollkommen, wenn wir von den 
späteren Nürnberger Hausmalern Preissler u. a., die 
noch im 18. Jahrhundert in Schapers Art Gläser bemal 
ten, absehen, vollkommen, bis sie in den Werkstätten 
Gottlob und Samuel Mohns in Dresden, des Wieners 
Anton Kothgasser, des Berliners Karl Scheidt 
u. a. zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder zu neuem 
Leben erwachen. 
Wie Schaper, waren auch alle Transparentmaler des 
19. Jahrhunderts als Hausmaler auf keramischen Erzeug- 
i
	        

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“Jahrgang 21 (1929).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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