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Jahrgang 22 (1930) (2)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1930_22_2
Titel:
Jahrgang 22 (1930)
Bandzählung:
2
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Van Dycks Engelkonzert
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 22 (1930) (2)
  • Titelseite
  • Der Welfenschatz
  • Das Weltmuseum der Druckkunst
  • Juan de Flandes
  • Eine Million Dollar für ein Bild
  • Der zweite Teil der Bibliothek Blome
  • Van Dycks Engelkonzert
  • Auflösung der Inkunabel-Sammlung Vollbehr
  • Die Versteigerung bei Glückselig
  • Eine Selbstmordbibliothek
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 18 
INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG 
Nr. 2 
seiner Behauptung, das Bild sei in der 1 at ein echter 
van Dyck, recht hat, aber dann bleiben doch noch 
einige merkwürdige Umstände, die der Aufklärung 
harren. Warum fragte Herr Bechbache erst fünfzehn 
Tage nach der Versendung des Gemäldes beim Lon 
doner Adressaten Phillips an, ob er das Bild er 
halten habe? Die Fachleute wollen sich mit der Er 
klärung, die Bechbache hierüber gibt, nicht begnügen. 
Bechbache sagt, er habe die Absicht gehabt, nach 
London zu fahren, um dort selber im Zollamt das Bild 
zu übernehmen, aber Phillips, mit dem er deswegen 
mehrere Telegramme wechselte, habe ihn wegen der 
Stürme, die damals auf dem Meere herrschten, ab 
geraten, die Reise zu unternehmen, weshalb er 
schließlich Phillips den Auftrag gab, die Formalitäten 
auf dem Zollamt zu erfüllen und das Bild auszulösen. 
Wie verhält es sich, fragte man Bechbache weiter, 
mit den Siegeln, denn man müsse doch annehmen, 
daß eine so wertvolle Sendung versiegelt worden sei. 
„Gewiß habe ich die Kiste versiegeln lassen“, er 
widerte Bechbache. Warum aber wurde in dem Be 
richt aus London über die Entdeckung des Diebstahls 
nichts von verletzten Siegeln gesagt? Die Siegel 
könnten ja nicht unversehrt geblieben sein, wenn .die 
Kiste geöffnet und das Bild aus dem Rahmen ge 
schnitten wurde. Und weshalb ließ sich Herr Bech 
bache so lange Zeit mit der Erstattung der Dieb 
stahlsanzeige? wollen die Skeptiker wissen. 
Vielleicht verhelfen die Prämien, die für die Zu 
standebringung des Gemäldes beziehungsweise für 
die Entdeckung des Diebes —- 10.000 Franc von 
Bechbache selbst, 25.000 Franc von der Galerie de 
fAssociation und 200.000 Franc von der Versiche 
rungsgesellschaft — ausgesetzt sind, zur baldigen 
Klärung dieser mysteriösen Angelegenheit. 
«Auflösung der JnkunabeUSammlung Vollbehr. 
Wenn man den amerikanischen Blättern glauben 
darf, soll demnächst die berühmte Inkunabel-Samm 
lung des Dr. Otto Vollbehr in London unter 
den Hammer kommen. 
Die Sammlung des Dr. Vollbehr ist unstreitig die 
größte Inkunabelsammlung, die sich im Privatbe 
sitz befindet. Sie enthält unter anderem eines der 
drei Exemplare der 42zeiligen Gutenberg-Bibel auf 
Pergament — eines ist bekanntlich im Stift S t, 
P a u 1 im Lavanttale — das Dr. Vollbehr um 300,000 
Dollar von einem polnischen Kloster erworben hat, 
ferner ein Exemplar der im Jahre 1494 in Spanien 
gedruckten Ausgabe des Boccaccio und’ viele 
andere gleichwertige Wiegendrucke. Von den Holz 
schnittbüchern der Inkunabelzeit fehlt in 
seiner Sammlung wohl keines. 
Dr. Vollbehr begann im Jahre 1900 zu sammeln. 
Zuerst wandte sich sein Interesse islamitischen 
Druckwerken zu, die er auf seinen Reisen in der 
Türkei und in Kleinasien auf spürte. Die Sammlung 
schenkte er aber während des Weltkrieges dem 
Sultan, Später legte er sich auf das Sammeln von 
Frühdrucken des 15, Jahrhunderts. Weder Mühe 
noch Kosten scheuend, brachte er bald eine Samm 
lung zustande, die ihresgleichen sucht. 
Dr, Vollbehr hat seine Schätze wiederholt aus 
gestellt, zuletzt während des Eucharistischen Kon 
gresses in Chicago im Jahre 1927. Verkaufsangeboten 
gegenüber zeigte er sich bisher stets unzugänglich 
und man mochte in Deutschland im stillen gehofft 
haben, daß die Sammlung dereinst seiner Heimat 
stadt Kiel, der er treue Anhänglichkeit bewahrt, 
zufallen werde. Nun scheint sich Dr. Vollbehr doch 
entschlossen zu haben, die Sammlung aufzulösen. 
Bei der Bedeutung der Sammlung würde die 
Versteigerung eine Sensation auf dem. Büchermärkte 
werden. 
Die Versteigerung bei Glückselig. 
Bei der vom 26. bis 28. November im Kunst 
auktionshaus Glückselig in Wien veranstal 
teten Auktion (siehe Nr. 1 des laufenden Jahrgangs), 
sind weiters folgende Preise (in Schilling) erzielt 
worden: 
Porzellan, 
336 Schale mit Untertasse, Wien 1823 28 
337 Senitiegel, Wien 1802 18 
338 Schüssel, Franz, Anf. 19. J 80 
340 Schale mit Untertasse, Wien 1810 60 
342 Schale, Wien 1834 22 
345 Untertasse, Wien 18. J 11 
346 Schale mit Untertasse, Wien 1817 . . . 420 
347 Desgleichen, um 1770 110 
Biskuitbüsten. 
350 Kaiser Franz I, 250 
351 Donizetti, Berlioz, Spontini 50 
352 Goethe, Herder, Shakespeare 85 
353 Raffael, Kaulbach 45 
354 Spohr, Pyrker, Pius XI 32 
355 Franz I. und Ferdinand 1 50 
356 Kaiserin Elisabeth, Kaiser Franz Joseph 60 
357 Zwei Schalen mit Untertassen, Wien 1819 u. 1823 . . 24 
358 Einundzwanzig Teller, Wien 1817 und 1818 200 
359 Schale mit Untertasse, Wien 1803 510 
360 Desgleichen, 1896 200 
361 Desgleichen, 1811, Malernummer 96 (Kothgasser) . . 520 
362 Schale mit Untertasse, Wien 1826 und 1827 .... 25 
363 Desgleichen, Meißen, Anf. 19. J 100 
364 Desgleichen, Wien 1816 60 
365 Zwei Schalen mit Untertassen, Meißen, 19. J 54 
366 Schale mit Untertasse, Wien 1817 30 
367 Desgleichen, Französisch, 19. J 34 
368 Dejeuner, Wien 1808 und 1810 600 
369 Jude und Mädchen, vor 1749 420 
370 Junger Kavalier, Wien um 1750 180 
372 Ein Paar Schälchen, Wien 18, .1 160 
373 und 374 Sechs Schüsseln, Wien 18. J. . 50 
Glas, 
375 Becher, um 1830 44 
376 Kurbecher, um 1830 28 
377 Becher, um 1840 12 
378 Pokal, um 1840 32 
379 Becher, um 1840 80 
380 Desgleichen, um 1830 38 
381 Becher, Böhmen, um 1830 . 45 
382 Becher, um 1830 110 
383 Becher, Böhmen, um 1840 45 
384 Becher, um 1835 55 
385 Becher, Pfohl, um 1850 220 
386 Becher, um 1840 220 
387 Ranftbecher, Kothgasser 380 
388 Becher, um 1840 130 
389 Becher, Egermann, um 1830 520 
390 Ranftbecher, Kothgasser 1100 
391 Becher, Wien, um 1840 ' 780 
392 Ranftbecher, Hoffmeister, um 1840 680 
393 Becher, Franz Gottstein, um 1815 620 
394 Becher, um 1830 50 
395 Kelchglas, Schlesien, um 1730 7 40 
396 Becher, um 1830 45 
398 Becher, Böhmen, um 1825 5
	        

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“Jahrgang 22 (1930).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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