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Jahrgang 23 (1931) (14)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1931_23_14
Titel:
Jahrgang 23 (1931)
Bandzählung:
14
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Frankfurter Versteigerung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 23 (1931) (14)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Die erste Nemes-Auktion in München
  • Eine Napoleon-Bibliothek
  • Das Canning-Juwel
  • Sommerauktionen in Luzern
  • Von der Städtischen Galerie in Nürnberg
  • Der Nachlass des Grafen Ernst zu Rantzau
  • Frankfurter Versteigerung
  • Max Roden als Sammler
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 158 
INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG 
Nr. 14 
Porzellan. 
104 Elefant, Meißen, um 1750 190 
105 Kavalier, Meißen, Modell v. Joach. Kandier, um 1750 130 
108 Jäger, Meißen, um 1750 115 
109.Küfer mit Schubkarren, Meißen, um 1750 200 
110 Allegorische Figur, Meißen, um 1750 110 
115 2 Tassen, a) Schale, b) kantige Form, Meißen, um 1760 185 
119—120 Ariadne, Höchst, Joh. Peter Melchior, um 1770, 
— Omphale, Gegenstück, Höchst, um 1770 370 
126 Diana, Frankenthal, Hannong, um 1739—62 520 
127 Winzer .mit Kiepe, Frankenthal, um 1765 105 
128 (Die drei, Grazien, Frankenthal, um 1770 360 
130 iSchälergruppe, Frankenthal, um 1770 300 
146 Metzgermädchen, Ludwigsburg, um 1770 115 
147 Wahrsagergruppe, Ludwigöburg, um 1780 205 
150 Helmförmige Kanne und Becken, Berlin, um 1760—70 140 
153—154 Herr und Dame als Sommer, Limjbach, um 1775 360 
156 Frühstücksservice, Gotha, um 1770—80 340 
164—165 [Mohr und Mohrendame, zwei Gegenstücke in 
Rokokokostüm, CheLsea, um 1750—60 1400 
166 Bacchus, Capo di Monte, um 1770 105 
167 Vase, Venedig, Fabrik von Cozzi, nach 1765 .... 100 
Gemälde, 
183 Jan Davidz de H e e m, Früchtestilleben 1840 
184 Rachel R u i j s c h, Blumenstillebien 900 
Plastik, 
192 Engel, Lindenholz, vollnund, mit reichlichen Resten 
alter Bemalung, westfälisch, um 1460 1640 
209 Großer Flügelaltar mit Predella, Lindenholz, mit alter 
Bemalung, Thüringen, um 1500 3200 
240 Hl. Katharina und hl. Barbara, rheinisch, 16. J. . . ■ 265 
244 Stehender Putto, deutsch, um 1600 350 
267 Elfenbeinfigur, Maria stehend- rheinisch, Anf. 16. J, . 265 
270—271 Zwei kleine Statuetten, a) Jesus als Knabe, 
Buchs, b) Amor, Lindenholz, Höhe 8 cm, Frankreich, 
16. J 115 
274—275 Zwei. Elfenbeinfiguren, a) Maria mit dem Kinde, 
rheinisch, 16, J., b) Apollo mit Pfeilen, französ., 17. J. 260 
276 Elfenibeingruppe, Maria, auf Wollkenthron sitzend, 
französisch, 17. J 410 
277—278 Zwei, kleine Buchsfiguren, Maria mit dam Kinde, 
Joseph, den kleinen Christus führend, Frankreich, 
17. J 278, 120 
287 Zwei Engelchen, geflügelt, süddeutsch, 18. J. .... 265 
290—291 a Elfembeinrelief, Verspottung Christi, Holland, 
17. J HO 
Krippenfiguren. 
296—297 Harfenspieler und Harfenspielerin, Italien, Anf. 
18. J 160 
298—299 Zwei männliche Figuren, Italien, 18. J 105 
Glas, 
309 Lebensalter-Humpen, grün, mit bunter Emailmalerei, 
datiert 1578, Böhmen 1660 
310 Glashumpen, fränkisch, 1655 440 
311 Apothekertopf, Venedig, 2. H. 16. J 135 
316 Flügelglas, deutsch (Köln), 17. J 165 
321 Scheifbe, bunt bemalt, Schweiz, um 1550 . . * . . . 500 
Stoffe und Tapisserien. 
337 Kleine Tapisserie, Wolle mit Seide gewirkt, vlämisch, 
17. J 180 
342 iGroße Spitze, geklöppelt, 200:60 cm, Brüssel, 17. J. 260 
354 Aubusson-Teppich, um 1830 310 
(Schluß folgt.) 
Jffax 31 öden als Sammler. 
Anläßlich des auf den 21. Juli fallenden 50, Ge 
burtstages Max Rodens erhalten wir von ge 
schätzter Seite folgende Charakteristik des Jubilars 
als Sammler und Kunstkritiker: 
„Schon während des Krieges begann Roden 
sich für moderne österreichische Kunst zu inter 
essieren und sie in einzelnen Stücken zu erwerben. 
Zu dien frühesten Objekten seines Sammelns gehören 
wohl seine Porträts von Egon Schiele, dem er 
auch wiederholt saß. Nach dem Tode Schieies be 
gann Roden den Kreis seiner Sammlung zu erwei 
tern, berücksichtigte jedoch stets in erster Linie un 
bekannte junge österreichische Künstler, denen er 
durch oft weit über seine Kräfte gehende Unter 
stützungen zu helfen bemüht war. Dabei verließ er 
sich durchaus auf sein eigenes Urteil und beschritt 
oft Wege, die erst später von den anderen als rich 
tig erkannt wurden. Während Roden in den ersten 
Jahren nach dem Kriege noch ziemlich allgemein 
sammelte, beschränkte er sich dann auf das Werk 
einzelner Künstler, die dadurch in seinen Sammlun 
gen besonders reich vertreten sind, so vor allem 
Otto Rudolf Schatz, das bekannte Mitglied des 
Hagenbundes, und in letzter Zeit Alfred H a w e 1, 
dem er mit unglaublicher Energie den Weg bahnte. 
So wirkte in den schweren Jahren, die dem Kriege 
folgten, Roden als einer der wenigen, wirklich groß 
zügigen Mäcene, die es für die junge Kunst in 
Oesterreich noch gab. 
Was die kunstkritischen Arbeiten Rodens be 
trifft, so sind dieselben so zahlreich, daß man nicht 
auf einzelnes eingehen kann. Den Lesern der „Inter 
nationalen Sammler - Zeitung' ist Roden ja als Ver 
fasser zahlreicher feinfühliger Betrachtungen be 
kannt. Sein Hauptverdienst liegt jedoch in seinen 
Artikeln, über das Kunstleben Wiens, die in der 
„Volks-Zeitung“ erscheinen. Er gehört zu den besten 
Kennern der modernen Malerei und dadurch haben 
sich seine Arbeiten im Laufe der Zeit höchste Be 
achtung zu verschaffen gewußt. 
Ueber Max Roden als Lyriker wird in diesen 
lagen von berufenerer Seite geschrieben werden. 
Es sei hier nur erwähnt, daß von ihm eine Reihe von 
Gedichtbänden erschienen sind, als deren bekann 
teste „Erlösendes Lied“, „Magie“, „Worte ins Ewige" 
und „Rede des Schaffenden“ hervorgehoben seien, 
Dr, N, 
Chronik. 
AUTOGRAPHEN. 
(Ein unbekannter Briefwechsel Goethes,) Auf Goethes 
Beziehungen zu dem Göttinger Historiker Georg Sartorius, 
die wegen der Lückenhaftigkeit der bis dahin bekannt gewor 
denen Zeugnisse wenig beachtet worden waren, lenkte vor 
einigen Jahren die überraschende Entdeckung von fünfzehn 
völlig unbekannten Briefen Goethes an Sartorius die Aufmerk 
samkeit. Die damals aus manchen Gründen noch nicht ge 
sicherte Veröffentlichung des Fundes ist jetzt erlfolgt; bei dem 
in dieser Notzeit auch sonst vielfach verdienten Verlag der 
großen Sophien-Ausgabe, H, Böhl aus Nachfolger in Wei 
mar, gi(bt die Entdeckerin, Else von Monroy (Schwerin), 
die Briefe zusammen mit den schon früher gedruckten 31 Brie 
fen Goethes an Sartorius und den im Goethe- und Schiller- 
Archiv aufbewahrten, nun gleichfalls zum erstenmal allgemein 
zugänglich gemachten, über 80 Gegenbriefen des Ehepaares 
Sartorius heraus und bietet so einen .fast völlig neuen Brief 
wechsel, der unter den Korrespondenzen Goethes keinen ge 
ringen Rang einnimmt und, da sich darin das große Welt 
geschehen der Jahre 1801.—1825 vielfach spiegelt, auch als 
Quellenweck Bedeutung [besitzt. Von den Männern, die Goethe 
in seinem Alter nahes'tanden, ist Sartorius, dem auch Heine 
ein begeistertes Sonett gewidmet hat, einer der bedeutend 
sten; er ist stärker und reicher als Meyer, feinnerviger und 
komplizierter als Zelter, eine Natur von leidenschaftlicher 
Aktivität, der freilich trotz Goethes Förderung die Betätigung 
in der praktischen Politik versagt blieb. Mit ihrer anmutigen 
Fröhlichkeit, unter der sich Tieferes birgt, fügt sich seine Frau 
Caroline dem Verkehr der Männer als willkommene Dritte 
ein; mit der „lieben kleinen Frau“ wechselt Goethe Geschenke 
und hört auf ihr Urteil über seine Werke, Noch da sie als 
Witwe zurückgeblieben ist, schickt sie ihm, foald selbst unheil-
	        

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“Jahrgang 23 (1931).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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