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Jahrgang 23 (1931) (19)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1931_23_19
Titel:
Jahrgang 23 (1931)
Bandzählung:
19
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Chronik
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 23 (1931) (19)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Zwei Sammlertypen
  • Ein Malerschicksal
  • Das Folgerecht
  • Sammlung Gresley, Drakelowe
  • Bilderschwindel allerwegen
  • Spanien und die Philatelie
  • Das Gustav Adolf Jahr 1932 in Nürnberg
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Nr. 19 
INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG 
Seite 199 
DR. N. BEETS 
ALTE MEISTER 
GEMÄLDE UND HANDZEICHNUNGEN 
J 
AMSTERDAM 
6 DE LAIRESSESTRAAT * TEL, 250% 
(Altostasiatische Ausstellung in Brünn.) Der Mährische 
Kunstverein in Brunn eröffnete am 26. September im dortigen 
Künstlerhaus, eine altostasiatische Ausstellung. Eine Reihe deut 
scher und tschechischer Sammler hat ihren hervorragenden 
Besitz an Alt-Ostasiatika zu diesem Zwecke zur Verfügung 
gestellt, so daß diese Kunstschau ein für Mitteleuropa selten 
hohes Niveau zeigt. Es handelt vor allem um China, Tibet, 
Japan, Siam, Indien und die Sunda-Inseln (Möbel, Plastik, 
Malerei, Keramik, Textilien, Silber, Cloisonne, Lack, Metall, 
Holzschnitte). Das Arrangement besorgte Prof. Viktor Oppen 
heim e r. 
MUSEEN. 
(Aktuelle Fragen,) Der Bund für Kunst- und Kultur 
museen, eine Abteilung des Deutschen Museums, hielt dieser 
Tage in. U1 m längere Verhandlungen ab. Es wurde hiebei 
eine Reihe von Gegenständen besprochen, die augenblicklich 
besonders wichtig sind. Museumsdirektor Dr, Hartlaub, der 
Leiter der Kunsthalle in Mannheim, berichtete über die Exi 
stenzmöglichkeiten der Museen bei der derzeitigen Notlage. 
Er betonte, gerade jetzt müßten die Museen besonders eifrig 
daran arbeiten, ein geistiges' und künstlerisches Gegengewicht 
gegen den Kampf um das nackte Dasein zu finden; dabei sei 
es nicht nur erforderlich, die in den Museen enthaltenen gro 
ßen V ermögenswerte zu erhalten und die künstlerischen und 
geistigen Werke der Allgemeinheit zugänglich, verständlich 
und nutzbar zu machen, sondern es komme auch darauf an, 
durch besondere Veranstaltungen, vor allen Dingen durch 
Ausstellungen, neue Gesichtspunkte zu linden. Bemerkens 
wert ist es, daß allenthalben gleichmäßig beobachtet wird, 
daß der Museumsbesuch in den letzten Monaten erheblich 
zugenommen hat, daß also weite Kreise in der jetzigen 
Notzeit nach einem geistigen Gegengewicht suchen. Im Zu 
sammenhang mit dem Brandunglück des Münchner Glaspala- 
stes wurde alles eingehend besprochen, was mit dem Feuer 
schutz in Museen und Ausstellungen, mit der Versicherung 
des Ausstellungsgutes und mit den Leihgaben aus den Mu 
seen zusammenhängt. Lebhaft erörtert würden auch die Fra 
gen der Gemälderestaurierung, und Dr. Sauerland t, der 
Direktor des Hamburgischen Museums, machte Vorschläge für 
die Pllege zeitgenössischer Kunst durch die Museen und öf 
fentlichen Stellen, auch .in gegenseitigem Austausch und in 
gegenseitiger Unterstützung. 
(Verstaatlichung des Rudolfinums in Prag.) Die bekannte 
Gemäldesammlung der „Gesellschaft patriotischer Kunstfreunde 
in Böhmen", die früher im Rudolf in um in Prag unter 
gebracht war, in den letzten Jaihren über keine entsprechende 
Unterkumftsstätte mehr hatte, wird von 1932 an vom tschecho 
slowakischen Staat übernommen, der für ihre Erhaltung jähr 
lich eine Million Kronen auswerfen will. Die Sammlung, 
deren Wert aulf 50 Millionen Kronen geschätzt wird, wird in 
einem Neubau untergeibracht werden, dessen Lage jedoch 
noch nicht feststeht. In den Katalogen und Bildunterschriften 
soll weiterhin die deutsdhe Sprache nefcen der tschechischen 
und der französischen Verwendung finden. 
(Das Museum der Denkmäler.) In der weltbekannten 
Millensclhen Erzgießerei in München befindet sich ein 
Museum aller bisher in der Erzgießerei hengestelRen Denk 
mäler in Original-Gipsabgüssen. Washington, Nelson, Bolivar, 
Gustav Adolf von Schweden, Schiller, Goethe, Beethoven, 
Wieland, Kaiser und Könige, sowie viele andere Berühmt 
heiten, denen die Nachwelt ein Denkmal gesetzt .hat, sind 
hier zu finden. 
(Ein Holtei-M.useum.) In dem kleinen niederschlesischen 
Ort Obernigk, in dem Karl von Holt.ei so oft und gern 
geweilt hat, soll jetzt ein Heimatmuseum mit Erinnerun 
gen an den unvergessenen schlesischen Dichter eröffnet wer 
den, Um das Zustandekommen des Unternehmens bemüht sich 
namentlich der frühere Breslauer Rektor G. von Adlers- 
1 e 1 d. 
(Deutsches archäologisches Museum in Kairo.) Zum Leiter 
des deutschen archäologischen Museums in Kairo wurde der 
Wiener Universitäts-Professor Dr. Carl Junker ernannt. 
Junker tritt .seine Stelle (bereits am 1. Oktober ,an. 
VOM KUNSTMARKT. 
(Versteigerung bei S, Kende.) Die Kunstauktionsfirma 
S. Kende in Wien eröffnet am 6, Oktober die Herbstsaison 
mit der Versteigerung des Nachlasses des Ingenieurs B e n a k, 
dem auch Wertobjekte aus der Sammlung der Schauspielerin 
Grete L y (Baronin del Cott) beigegeben wurden. Benak, der 
mit großem Verständnis sammelte, hat eine große Anzahl aus 
gezeichneter Bilder und Zeichnungen, sowie Antiquitäten, hin-
	        

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“Jahrgang 23 (1931).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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