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Jahrgang 23 (1931) (21)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1931_23_21
Titel:
Jahrgang 23 (1931)
Bandzählung:
21
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Titelseite

Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Titelseite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 23 (1931) (21)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Eine neue Hoepli Auktion in Zürich
  • Wiener Bilder Prozesse
  • Sammlung Ludwig Löwenthal, Berlin
  • 110. Kunstauktion bei Albert Kende
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Internationale 
$<mm\er-ZßimQ 
Zentralblatt für Sammler, Liebhaber und Kunstfreunde 
Herausgeber: Norbert Ehrlich 
23. Jahrgang Wien, 1. November 1931 Nr. 21 
Cine neue JCoepli-Jluktion in Zürich. 
Aus Zürich wird uns geschrieben: 
Am 16. und 17. November wird im Zunft 
haus zur Meise, das das bekannte Mailänder 
Antiquariat Ulrico H o e p 1 i schon oft zum Schau 
platz seiner Kunstversteigerungen gemacht hat, 
wieder eine international bedeutsame Auktion 
Hceplis vor sich gehen. Diesmal bringt Hoepli 
zwei kleine, aber erlesene Sammlungen unter den 
Hammer: Eine Sammlung französischer und 
englischer Farbstiche des achtzehn 
ten Jahrhunderts und eine Sammlung schö 
ner Bücher aus derselben Zeit. 
Die Sammlung der Farbstiche umfaßt im ganzen 
93 Nummern, aber sie bietet trotzdem eine Revue 
der bedeutendsten Stecher des 18. Jahrhunderts, an 
deren Spitze bekanntlich die Franzosen und Eng 
länder marschierten. 
In erster Linie sei auf Francois J a n i n e t hin 
ge wiesen, unter dessen Händen der farbige Kupfer 
druck seine zarteste Vollendung erfahren hat. Sein 
Bildnis der unglücklichen Königin Maria Antoinette 
von Frankreich gehört noch heute zu den am höch 
sten bezahlten Kupferdrucken und man wird darum 
umso weniger überrascht sein, daß es Hoepli mit 
22.000 Francs bewertet, als es ein herrlicher Ab 
druck vor jeder Schrift ist. Janinet ist übrigens in 
der Sammlung auch mit einem zweiten, sehr hüb 
schen Blatt, „L'Agreable Neglige", vertreten, das 
auf 2500 Francs geschätzt ist. 
Von Louis Marin Bonnet weist die Sammlung 
„Tete de Flore" auf, ein Blatt, das mit 18.000 Francs 
taxiert ist. In dem Kopf der Blumengöttin Flora, 
der nach einem Gemälde von Bouchet gestochen ist, 
erkennt man die Marquise von Pompadour, die den 
Pinsel der französischen Maler viel beschäftigt hat. 
Fragonard scheint mit drei Blättern auf, von 
denen „Les Hazards Heureux de l'Escarpolette" 
wohl das wirksamste ist. Reizend ist Demarteaus 
„Madame Huet lisant une lettre", das nach einem 
Bilde Huets gestochen, ist. Von französischen 
Stechern, die in der Sammlung gut vertreten sind, 
nennen wir noch L. Boilly, Careme, Coutellier, 
Duthe und Charles Eisen, einen Landsmann Wat- 
teaus u. a. Der überwiegende Teil der Farbstiche 
ist aber englischer Provenienz. Hieher gehören die 
anmutigen Pendants von C. M o r 1 a n d, „A Tea 
Garden" und „St. James Park", „Rustic Employe- 
ment" — und „Rural Amüsement”, „Children- 
mutting” und „Children paying at Soldiers”, deren 
Wert sich zwischen 4500 und 16.000 Francs bewegt. 
Die kostbarsten Gegenstücke sind die beiden erst 
genannten. 
Richard Coswey ist durch das Doppelbildnis 
von Georg und Charles Spencer, Edward Fisher, 
ein Schüler oder Nachahmer Mac Ardells, durch das 
Porträt der Lady Elisabeth Keppel repräsentiert. 
Von den sehr gesuchten Blättern Freudebergs 
finden wir hier vier, „La Promenade du Matin”, mit 
dem Gegenstück „La Promenade Soir”, „La Gaiete 
Conjugäle" und „La Felicite Villageoise“. Von N. 
L a n c r e t sind die vier Jahreszeiten, von J. P. 
Simon „Hero pleurant Leandre" vorhanden. Rey 
nolds anmutvolle Kunst können wir in einer Serie 
von Farbstichen bewundern, aus der wir das Porträt 
der Lady Broughton, „L’Allegrö“ und „The Furze 
Cutter" hervorheben möchten. John Raphael 
Smith, unstreitig einer der glänzendsten Techniker 
der Schabkunst, brilliert mit „Flirtilla" und „Wood- 
Nymph", William Ward mit „Outside of a Country 
Alehouse", „The Farmers Stable", „The Cow 
House“ und anderen herrlichen Blättern. Ein be 
sonders geschätztes Blatt ist „Selling Rabbits” (der 
Kaninchenverkauf). Es notiert mit 16.000 Francs in 
der Schätzungsliste. 
Die Sammlung schöner Bücher des 18. Jahr 
hunderts enthält nur 80 Nummern, aber es sind 
durchwegs künstlerisch ausgestattete Werke in den 
prächtigen Originaleinbänden der Zeit. Das wert 
vollste ist die aus der Bibliothek Golitzin stammende 
Luxusausgabe von L o n g u s „Amours postorales de 
Daphnis et Chloe” mit den 29 Guache-Miniaturen 
(Paris, Lainy 1787). Das Exemplar ist auf 20.000 
Francs geschätzt. Die Erzählungen und Novellen 
von F o n t a i n e liegen in der bei P. Didot im dritten 
Jahre der französischen Republik (1795) er 
schienenen Ausgabe vor, zu der Fragonard 
zwanzig Illustrationen beigesteuert hat; Ovids 
Metamorphosen, in der schönsten Ausgabe des 
18. Jahrhunderts, der bei Ledere in Paris von 
1767 bis 1771 erschienenen französischen Ueber- 
setzung des Abbes Banier, die Werke Rabe- 
1 a i s‘, in der mit 76 Kupfern geschmückten Edition 
von Bastien in Paris (sechstes Jahr der Republik). 
Noch wären zu erwähnen M i 11 o n, Verlorenes 
Paradies, in englischer und französischer Ausgabe 
(Paris, by Defer de Maisonneuve 1792), Ser gents 
„Portrait« des Grand Hommes, Femmes illustres et 
Sujets memorables de France", die Oeuvres poissar-
	        

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“Jahrgang 23 (1931).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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