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Jahrgang 23 (1931) (21)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1931_23_21
Titel:
Jahrgang 23 (1931)
Bandzählung:
21
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Wiener Bilder Prozesse
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 23 (1931) (21)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Eine neue Hoepli Auktion in Zürich
  • Wiener Bilder Prozesse
  • Sammlung Ludwig Löwenthal, Berlin
  • 110. Kunstauktion bei Albert Kende
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 215 
N.. 21 
INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG 
der gewesene Direktor des Kunsthistorischen Muse- | beiden Rothschild-Palais durchzuführen und die Ver- 
ums Hofrat Dr. G 1 ü c k und Professor M o 11. Ferner j handlung dort fortzusetzen. Zu dieser Verhandlung 
hat das Gericht beschlossen, die Einvernahme der ; dürfte es jedoch erst im Dezember kommen, 
sachverständigen Zeugen an Ort und Stelle in den > 
Sammlung Cudvoig Cöwenthal\ Berlin. 
Fig. 1. Bacchantenkinder, Holzgruppe, Deutsch, um 1700. 
Die Sammlung Ludwig Löwenthal, die Rud. 
Lepke in Berlin am 25. November auflöst, ge 
hörte, obgleich sie verhältnismäßig jungen Datums 
war, zu den bekanntesten Berlins. Sie konnte nie 
konkurrieren mit den Sammlungen großen Stils wie 
Huldschinsky oder Simon, aber sie bildete in ihrer 
Geschlossenheit durch die Qualität jedes der ein 
zelnen Stücke eine harmonische Einheit von be 
strickendem Zauber. Man griff nie nach einem lang 
weiligen Stück, man hatte nie das Gefühl, dieses 
oder jenes Stück schon ein Dutzend mal wo anders 
gesehen zu haben. Das Gefühl für Qualität und die 
mit den Jahren erworbene Fähigkeit, selbständig 
kritisch einkaufen zu können, machte diese kleine 
Sammlung zu dem, was sie bis zum Schlüsse war, 
dem künstlerischen Heim des besten Berliner Bürger 
tums. Die prächtigen alten Möbel, darunter eine be 
rühmte Röntgenkommode, gaben den Hintergrund 
ab für die Sammlungsgegenstände, die sich in der 
Hauptsache auf Kleinplastik (dabei zwei bedeutende 
Arbeiten von Johann Heinrich Meissner) in Buchs 
und Elfenbein und auf Porzellan erstreckten. 
Von den Gemälden der Sammlung sei auf einige 
besonders wichtige hingewiesen: so auf eine von 
Januarius Zick auf Kupfer gemalte Darstellung von 
Jean Jacques Rousseau, ein M. Naive u bezeich- 
netes Stilleben, eine Tafel vom Meister der Lübecker 
Briefkapelle, die Darstellung Christi im Tempel, 
Unter den Holländern heben wir ein frühes Bild des 
Adriaen van der Velde, in welchem der Künst 
ler sich und seine Familie dargestellt hat, ferner ein 
sehr schönes Exemplar des berühmten Bildes von 
Jordaens »Der Satyr und der Bauer« hervor. 
Außerdem enthält die Sammlung Löwenthal noch 
hervorragende Arbeiten von Codde, Palamedesz, 
B. G. Cuyp, Laermans (»Vom Schicksal verstoßen«) 
und anderen. 
Der reich illustrierte Katalog (Nr 2047) ist durch 
Rud. Lepke in Berlin zu beziehen. 
110. JCunstauktion bei Ulbert JCende. 
Das Kunstauktionshaus Albert K e n d e in Wien 
eröffnete am 20. Oktober die Herbstsaison mit einer 
dreitägigen Auktion, die reichhaltiges Material aus 
den Nachlässen Jaques E. Strauß (Wien), Indu 
strieller E. T, (Wien), Dr. A. E. (Wien), Fr. Sch. 
(Wien) und Wiener Patrizierbesitz bot. Es kamen 
u. a. hochwertige Bilder unter den Hammer, die bei 
lebhaftem Wettbewerb sehr gute Preise brachten, 
So erzielte ein Klimt (Junge, blonde Dame in wei 
ßem Kleide) 2000 Schilling, das Bildnis eines Herrn 
von Eltz von Waldmüller 1500 Schilling, ein 
kleines Rabbinerbildnis von Isidor Kauffmann 
2600 Schilling. Ein Bildnis eines Kirchenfürsten, der 
eine junge Heidin tauft, das Werk eines Kölnischen 
Meisters des 15. Jahrhunderts, ging um 6300 Schilling 
an einen Sammler in der österreichischen Provinz. 
Nachstehend verzeichnen wir die notierten 
Preise (in Schilling): 
Nachlaß des Industriellen E. T. 
1 L‘A 1 lern and, Ungar. Soldat, Rast haltend, Blei- ! 
stift, 11:17 cm 17 I 
2 Franz Alt, Ansicht von Promontor, Aqu., 18:26cm . 85 
5 Jacob Alt, Bischöfl. Residenz zu Raab, Aq, 12:18cm . 100 
8 Andreotti, Junger italienischer Hirte, die Pfeife 
anrzündend, 33:23,5 cm .180 
9 Tina Blau, Bauernhaus in Dornlbach, 24:37 cm ... 75 
11 Eybl, Porträt eines älteren bärtigen Mannes, 18:14 cm 20 
12 Faulkammer, Mönch mit dem Umsetzen einer 
Pflanze beschäftigt, 47:34 cm 50 
13 Ders., Bildnis eines älteren Mannes mit Buch in der 
Hand, 53:37 cm ■ • 45 
14 Carl Goebel, Don Quichotte auf einem Schimmel 
gegen die Windmühle reitend, 12:17 cm 85 
15 Alois Greil, Der Maronibrater, 22:17.5 cm .... 240 
16 Christian Griepenkerl, Mythologisches Sujet, 
40:51 cm 70 
17 Hans Haag, Strandszene mit vielen Figuren, 52:76 cm 55 
20 Mansfeld, Stilleben aus Küchengeräten und Ge 
müsen, 31:25 am 280 
22 Richard Moser, Portal der Reitschule in Salzburg, 
36:23 cm 80 
25 Oberitalienisch, 17. J., Zeus und Diana, 145:115 cm . 400 
26 Franz Pole d n e, Die Faßziehergasse in Wien, 
31:21 cm 60 
j 28 Ed. Ritter, Bauern gef ährt mit abgesessenem Kut 
scher, 7:14 cm 
22
	        

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“Jahrgang 23 (1931).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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