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Jahrgang 24 (1932) (14/15)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1932_24_14
Titel:
Jahrgang 24 (1932)
Bandzählung:
14/15
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Exkönig Manuel als Sammler
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 24 (1932) (14/15)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Aus drei berühmten Bibliotheken
  • Exkönig Manuel als Sammler
  • Billige Rubens
  • Gemälde und Kunstgewerbe des 16. bis 18. Jahrhunderts
  • Internationales Kunst- und Auktionshaus in Berlin
  • Triste Lage des Antiquariats
  • Aquarelle aus dem Besitz eines kaiserlichen Prinzen
  • Frankfurter Versteigerung
  • Antiquitätenauktion in München
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Nf. 14/15 
INTERNATIONALE SAMMLER - ZEITUNG 
Seite 135 
enthält die Bücher, die sich auf die portugiesische 
Buchdruckerkunst von 1489 bis 1539 beziehen. Der 
zweite Band, der erst knapp vor dem Tode Manuels 
erschien, ist noch umfangreicher als der erste, trotz 
dem er sich nur auf ein Menschenalter, auf die Zeit 
von 1539 bis 1569 erstreckt; ein Schlußband, in dem 
die Bücher bis zum Ende des 16. Jahrhunderts be 
schrieben werden, war in Vorbereitung. Er wird nun 
von einem portugiesischen Gelehrten herausgegeben 
werden. 
Beachtenswert wie die Bibliothek ist auch die 
Gemäldesammlung Manuels, doch liegt dar 
über kein Katalog vor. Vor einiger Zeit wurde in 
Twickenham, dem Wohnsitze Manuels, ein Ein 
bruchsdiebstahl begangen, bei dem viele wertvolle 
Gemälde, darunter ein Bild von R o m n e y, den 
Dieben in die Hände fielen. Die Bibliothek blieb 
verschont. 
Wie aus Lissabon gemeldet wird, hat Ma 
nuel neben anderen Kunstwerken die Bibliothek 
dem portugiesischen Staate vermacht, der 
sie im Königspalast aufzustellen beabsichtigt. Sie 
wird eine ergiebige Quelle für die Forschung über 
das 16. Jahrhundert bilden. 
JSillige 
Bei der 415, Kunstauktion des Dorotheums 
in Wien, über die wir in den beiden vorangegan 
genen Nummern unter dem Titel »Billige Rubens« 
berichtet haben (siehe Nr. 11 und 12) sind noch fol 
gende Preise (in Schilling) erzielt worden: 
Textilien. 
415 Dalmatica aus geblümtem weißem Brokat 60 
423 Aubusson, 243:190 cm 600 
430 Perser Afghan, 280:225 cm 400 
431 Perser Bocchara, 270:250 cm 500 
433 Perser Serabent, 295:155 cm 220 
434 Perser Mossul, 240:160 cm 240 
435 Perser Mossul, 170:105 cm 130 
Diverse Antiquitäten. 
438 Eiisenkasisette. Deutsch, 2. Hälfte 16. Jahrh 120 
440 Großes Eisengitter, geschmiedet, um 1600 800 
442 Großer Oslerleuchter, Gelbguß, Ende 16. Jahrh, . . 360 
446 Zwei «große Altarleuchter, 1. Hälfte 18. Jahrh. . . . 180 
447 Hohe Deckelkanne, konisch, .aus Zinn, 17, Jahrh. . . 80 
456 Zwei Wandappliken, dreiflammig, mit Spiegelrück 
wand 30 
458 Zwei Relief, holzgeschnitzt, darstellend Kreuzschlep 
pung und die Kreuzigung Christi, 72:23 cm 100 
459 Standuhr. Französisch, um 1820 220 
463 Eisernes Türschloß mit gravierten Werkplatten. 
2. Hälfte 16. Jahrh 55 
464 Eisernes Türschloß, Anfang 16. Jahrh 70 
465 Standuhr in Holzgehäuse, 18. Jahrh 90 
466 Fächer aus Bein, um 1715 30 
Japonika. 
470 Chinesischer Teppich, 213:130 cm 300 
471 Desgleichen, 188:97 cm 120 
Semälde und JCunstgewerbe 
A.us Berlin wird uns geschrieben: 
Der Auktion der Sammlung Victor Hahn lie 
ßen Hermann Ball und Paul Graupe am 28. Juni 
eine Versteigerung von niederländischen Gemälden 
und von Kunstgewerbe des 16.—18. Jahrhunderts 
folgen. Das angebotenc Material, durchwegs von 
hoher Qualität und breiteste Sammlerschichten in 
teressierend, fand vor einem zahlreich erschienenen 
Publikum, das sich aus prominenten Sammlern und 
Händlern des In- und Auslandes zusammensetzte, 
die erwünschte gute Aufnahme. Nur wenige Stücke 
blieben unverkauft, die verkauften Stücke über 
schritten aber fast durchgehend die Taxen, oft in 
überraschender Höhe. 
Unter den Gemälden erzielte die lebendige 
Spielerszene von de Duck M. 1200,—, der schöne 
van G o y e n M. 4500.—, das Frauenporträt von van 
der Heist M. 2200.—, die Kartenspieler von 
O s t a d e M. 1050.—, der Salomon R u i s d a e 1 Mark 
1500.—, zwei bäuerliche Szenen von T e n i e r s Mark 
1650.— bezw. M. 1350,—, das prachtvolle altdeutsche 
Männerporträt von W o e n s a m M. 3200. Drei schö 
ne Wouve r m a n s brachten 1000, 1350 und 4500 
Mark. Außerordentlich hoch stiegen mit M, 7900,— 
cTiubens. 
472 Chinesischer Literatenteppich, 128:66 cm, erste Hälfte 
18, Jahrh 100 
473 Desgleichen, 110:60 cm 130 
474 Elfenbeinboot 130 
475 Imari-Porzellanidedbelvase . 40 
477 Tapisseriebehang aus Seide, um 1860 110 
480 Drei diverse Schwertstichblätter, 17. Jahrh 22 
481 Katze und Stilleben als Bambuissprosee und Fisch- 
kopf • 12 
483 Japanisches Rotlackinro 110 
484 Chinesisches grünes Jadeszepter, 17. Jahrh, .... 110 
485 Japanische Elfenbeinschnitzerei des Glücksgotteis 
Ebisu 250 
486 Chinesische Bildrolle, Mitte 19. Jahrh. . 100 
487 Japanisches: Inro 80 
488 Japanische A,schenschale 55 
490 Chinesische Elfenbeinplatte, 18. Jahrh - 16 
491 Zwölf verschiedene japanische Kodzukas 12 
492 Drei japanische Plattner Tsuba, 16. Jahrh 28 
493 Sechs: verschiedene japanische Schwertstichblätter, 
17. Jahrh 14 
494 Sechs diverse japanische Schwertstichblätter, 17. J. . 13 
496 Japanisches Netsuke 35 
497 Japanisches Lesepult für einen Theatervorleser . . 50 
499 Japanische Elfenbeingruppe 280 
500 Chinesische Tonfigur eines Ministers, um 800 .... 110 
501 Japanisches: Aventurinlack-Inro 75 
502 Japanisches Rotlack-Inro 110 
503 Japanisches Shibuishi-Bronze-Inro 120 
504 Chinesische Karneolfigur eines Mannes mit Fisch in 
Händen 50 
509 Japanisches Netsuke 30 
513 Japanische Elfenbeinschnitzerei, Tempel auf steiler 
Felsenklippe 240 
514 Netsuke 45 
515 Japanischer Damen-Ohi (Gürtel) 85 
des 16. bis 18. Jahrhunderts. 
fünf große Pariser Panneaus, Es folgten Farbstiche, 
von denen M, 5000.— für zwei Morland-Blälter be 
sonders bemerkenswert sind. Unter den Möbeln 
seien erwähnt M 1100.—— für ein Paar Spieltische, 
M. 1000.— für einen Satz von Rokokostühlen, Mark 
920.— für ein Paar italienischer Sessel, 
Ueberraschend gut ging das schöne Silber. 
Hier brachten süd- und ostdeutsche Krüge und 
Schüsseln Preise bis etwa M. 400.—eine schöne 
süddeutsche Terrine M. 940.—. Bei den Bronzen 
erzielte ein Paar Pariser Wandleuchter M. 1800.—■, 
Schon traditionell gut gingen die Golddosen fort. 
Hier bewegten sich die Preise zwischen M. 150,— 
und M, 600.—; besonders erwähnt seien M. 360.— 
bezw. M. 310.— für schöne Schweizerdosen, ferner 
M. 600.— für eine Emailminiatur von P e t i t o t. 
Das Porzellan brachte vor allem eine große 
Reihe prachtvoller Kändlerscher Vogelmodelle mit 
sehr hohen Preisen. So zahlte ein Pariser Händler 
für einen grünen Papagei M. 2700.—, einen einzig 
dastehenden Preis. Ein Paar Pieroie blieben für Mark 
1900.— in Deutschland, der Eichelhäher ging für 
M. 1050.— nach Frankreich. Auch die Geschirre 
fanden zu guten Preisen ihre Käufer. Man zahlte
	        

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“Jahrgang 24 (1932).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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