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Jahrgang 25 (1933) (11)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
Inter
Title:
Internationale Sammler-Zeitung
Document type:
Periodical
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Periodical volume

Persistent identifier:
Inter_1933_25_11
Title:
Jahrgang 25 (1933)
Volume No:
11
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Document type:
Periodical volume
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
Edition title:
[Electronic ed.]

Article

Title:
Die Liquiditation des Kunsthauses Artaria
Document type:
Periodical
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 25 (1933) (11)
  • Title page
  • Advertising
  • Title page
  • Ein Monumentalwerk von Rubens
  • Die Koopli-Auktion in Rom
  • Grosser Erfolg der Boerner-Versteigerungen
  • Nachlass C. J. Wawra
  • Aus kaiserlichen Bibliotheken
  • Bei Paul Graupe in Berlin
  • Die Liquiditation des Kunsthauses Artaria
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Full text

Nr. 1 I 
INTERNATIONALE SAMMLER-ZEITUNG 
Seite 1 15 
308 Lorrain, 8 Radierungen 45 
317 Urs Graf, 21 Bl. aus der Kl. 'Passion 30 
324 100 Radierungen verschiedenen Inhaltes 45 
347 A, Legrand, Il-s sont heureux 60 
368 'Sammelalbum 55 
371 C. Schütz, Prospekt von Mariazell 44 
380 J. Ziegler, Gegend zwischen den Donaubrücken 
nächst Wien 50 
Chronik. 
BIBLIOPHILIE. 
(Vincent van Gogh in Japan.) In Japan ist soeben ein 
Sammelwerk über Vincent van Gogh erschienen, das, aus zwei 
Bänden bestehend, nicht weniger als 1560 Seiten zählt. Der 
Verfasser ist R. Shi-kijbai, leitender Arzt eines Krankenhauses. 
In dem Buche wird auf 380 Seiten das Leben des Malens er 
zählt, daran schließt sich auf 100 Seiten eine Untersuchung 
seiner seelischen Erkrankung. Weiter enthält das Werk eine 
Aufzählung sämtlicher echter Gemälde des Künstlers, sämtlicher 
abgehaltenen Ausstellungen, sämtlicher über ihn erschienenen 
Werke aller Sprachen und zahlreiche Wiedergaben von van 
Gogbs Gemälden in vorzüglichem Wiedergabeverfahren, 
BILDER 
(Ein unerkannter Verrocchio.) Das Berliner Schloßmuseum 
bewahrt als Erbe der alten Kunstkammer der Hohenzollern 
einen über 1 ‘A Meter hohen, bronzenen Kerzenhalter, der das 
italienische Datum Mai und Juni 1468 trägt, In diesem Meister 
werk dekorativer Bronzekunst hat nunmehr Dr. Wilhelm R. 
Valentine r, der als Museumsdirektor in Detroit wirkende 
deutsche Kunstgelehrte, ein Werk des Andrea Verrocchio 
erkannt, und zwar jene bisher verlorengeglaubte Arpeii des 
großen Florentiner Bildhauers, die er 1468 als ersten Auftrag 
von der Stadtbehörde übertragen erhielt und die für den 
Audienzraum des Palazzo Vecchio bestimmt war. Valentiner 
ist durch einen Vergleich mit dekorativen Einzelheiten anderer 
Bildwerke des Verrocchio, wie des Grabmales des Piero und 
Giovanni de Medici in S. Lorenzo in Florenz, zu seiner Zu 
schreibung gekommen, die er soeben im „Burlington Magazine" 
begründet. 
(Neues von Raffael und Michelangelo.) Professor Adolio 
V enturi, der Altmeister der italienischen Kunstforschung, 
macht jetzt in seiner Zeitschrift „L'Arts“ ein bisher unbekann 
tes Frauenbildnis von Raffael bekannt. Es hat kleines 
Format, ungefähr von derselben Größe wie Raffaels Grazien 
in Chantilly, der Traum des Ritters in London, der hl. Georg 
im Louvre und in Leningrad. Das Bild der Frau im dunklen 
Kleid, mit offenem Haar, steint vor einer weiten Landschaft. 
Es ist in der Florentiner Zeit des Meisters entstanden. Ein 
gleichfalls bisher unveröffentlichtes Werk Michelangelos 
kann Professor Karl von T o 1 n a i, der an der Hamburger 
Universität lehrende Kunstgelehrte, im Jahijbuche der preußi 
schen Kunstsammlungen vorlegen. Das Werk befindet sich im 
alten iLandhause der Familie Buonarotti zu Settignano bei 
Florenz. An der Wand eines Raumes des ersten Stockes sieht 
man dort eine große Schwatzkohlenzeichnung, die der Ueber- 
lieferung zufolge von der Hand des jungen Michelangelo stam 
men soll. Dargestellt ist eine nackte Männergestalt, deren 
rechter Arm erhoben ist und einen Angriff zu parieren scheint. 
In der erhobenen rechten Hand hält sie anscheinend einen 
Kieferknochen, ähnlich wie der eine Meerkentaur auf dem 
Stich Mantegnas „Kampf der Meerkentauren". Das Werk lehrt, 
daß der junge Künstler sich zunächst an eine der Richtungen 
in der Kunst seiner Vaterstadt anschloß, die des Pollajuolo, 
der den Organismus des menschlichen Körpers mit aller Ener 
gie erforschte, nicht an die ornamental-bewegte „dekadente“ 
Richtung des Botticelli und nicht an die bürgerlich-biedere, 
epische Weise seines Lehrers Ghirlandajo. 
PHILATELIE, 
(Neuheiten.) Die neue Freimarke von Mexiko zu 
15 Cent., die infolge der Erhöhung des Auslandsportos nötig 
wurde, zeigt eine Episode aus dem Leben des Bruders ßarto- 
lomä, der im religiösen Leben des Landes eine Rolle spielte. 
Die Farjbe ist ultramarin. — -Nikaragua hat immer Mangel 
an kleinen Werten und überdruckt wieder eine Anzahl höherer 
Werte. — Panamakanalzone. Die 14 Cent., Indianerkopf, 
der U. S. A. eihieli den bekannten Aufdruck: CANAL / ZONE 
zur Verwendung im Kanalgebiet. — Auf einer neuen Freimarke 
von Peru zu 10 Cent., rot, ist das Brustbild des amtierenden 
Präsidenten Cerro in Galauniform verwendet worden, ohne 
Wissen des damit Geehrten. Da aber sine Verordnung besteht, 
nach welcher lebende Peruaner Staatsmänner weder Brief 
marken noch Banknoten schmücken dürfen, mußte die Marke 
schleunigst aus dem Verkehr gezogen werden. Immerhin ge 
langte sie vier Tage lang in Lima zum Schalterverkauf. Im 
Muster von 1 Sol. Bolivar-Reiterdenkmal ist 20 Cent, braun 
rot zu melden. — Persien. Als erster Wert in der neuen 
Währung, die schon seit 21. März ,1932 in Kraft ist, erscheint 
75 Di. (-Dinar) schokoladen. Die Freimarke zeigt ein neues 
Brustbild des Schahinsc-ha-h -Resa Schah Pahlaewi in reich 
verziertem Rahmen. Trotz allem englischen Einfluß ist in 
einem Schriftband „Po-ste-s Persanes" zu lesen. 
(Deutsche Nothilfe 1933.) Die diesjährigen Marken der 
deutschen Nothilfe werden Bilder aus den Werken Richard 
Wagners bringen. 
(Neue päpstliche Marken.) Wie uns aus der Stadt des 
Vatikans gemeldet wird, sind dort neue Marken in Vorbereitung. 
VERSCHIEDENES 
(Dr. Julius Leisching gestorben.) Am 26, Mai ist in Wien 
der Direktor des Salzburger Museums, ,Dr. Julius Leisching, 
nach einer Operation im 68. Lebensjahre gestorben. -Leisching 
gehörte zu den bekanntesten Kunstgelehrten Oesterreichs. 
25 Jahre lang stand er an der Spitze des Mährischen Gewerbe- 
museums in Brünn, das er gänzlich reformiert und mit neuem 
Geist erfüllt hatte. 1922 übensiedelte er nach Salzburg, wo er 
fruchtbaren Boden für eine höchst ersprießliche Tätigkeit fand. 
Das Carolino-Augusteum, das städtische Museum inmitten der 
Stadt, leitete er und erreichte durch seine geistreiche Neuauf- 
■siellung verblüffende Resultate. Wenn man heute eine so 
überaus genußreiche Wanderung durch die Bestände des Mu 
seums machen und in höchst -stimmungsvoll arrangierten Innen 
räumen die Epochen des Salzburger Kunsthandwerker studieren 
kann, so verdankt man das Leisching. -Es sei hier nur auf die 
großartigen Interieurs aus der Spätrenaissance und dem Früh 
barock hingewiesen, denen die Salzburger Hafnerkeramik d.e 
Stimmung gibt. Die natürliche Ergänzung dieser von schönster 
Volksveijbundenheit zeugenden Arbeit bildete die ganz persön 
liche Schöpfung des Verstorbenen: Die Salzburger volkskund 
liche Sammlung, für die er den liebenswürdigen Rahmen von 
Schloß Hellbrunn zur Verfügung hatte. Wenn in Schloß 
Hellbrunn selbst so neuartige, prachtvolle Wirkungen der Aus 
stellung erzielt wurden, wie die Statue des gerüsteten Erz 
bischofs Wolf 'Dietrich zu Pferd oder die kulturgeschichtlich 
hochinteressante Küche, so zeugt auch dieses von dem Geiste, 
den Leisching in Salzburg erweckt -hat. Leisching war ein 
Bruder des unseren Lesern wohlbekannten früheren Direktors 
des Oeslerreichischen Museums in Wien, .Hofrat Dr. -Eduard 
Leisching, der seit Jahren Berater der Stadt Wien in 
allen Kunst-ding-en ist. 
(Expertisen-Sperre an den Staatlichen Museen in Preußen.) 
Der Generaldirektor der Siaat'ichen Museen in Preußen ver 
fügte einen Runderlaß an die wissenschaftlichen Beamten 
und Angestellten: 
Die Dienstanweisung vom 10. Mai 1924 gestattet den 
Beamten der Staatlichen Kunstsammlungen Preußens unter 
bestimmten Voraussetzungen die schriftliche Begutachtung von 
Kunstwerken (sog. Expertisen). Auf die Revisionsbedürftigkeit 
dieser Dienstanweisung ist von mii wiederholt in den letzten 
Jahren hingewie-sen worden. Verhandlungen, die eine Regelung 
der Angelegenheit für die wissenschaftlichen Beamten und An 
gestellten an den öffentlichen Kunstsammlungen des Reiches, 
der Länder und der Kommunen zum Ziele hatten, sind bisher 
nicht zum Abschlüsse gelangt. Bei dieser Sachlage ersuche ich 
im Interesse des Ansehens der deiFschen Kunsthistoriker und 
der Berutsehre der deutschen Kunsthistoriker die wissenschaft 
lichen Beamten und Angestellten der mir unterstellten Kunst-
	        

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“Jahrgang 25 (1933).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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