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Jahrgang 26 (1934) (15/16)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1934_26_15
Titel:
Jahrgang 26 (1934)
Bandzählung:
15/16
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Auktionspause im Dezember
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 26 (1934) (15/16)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Sammlung Geheimrat Ottmar Strauss
  • Die ältesten biblischen Handschriften
  • Auktionspause im Dezember
  • Erste Versteigerung durch Artarias Nachfolger
  • Münzen und Medaillen
  • Auktion Georges Besnard
  • Gefälschte Schiller-Autographen
  • Oktober-Auktion des Dorotheums
  • Militärische Briefmarken
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 120 
INTERNATIONALE SAMMLER-ZEITUNG 
Nr, 15/10 
Feuchtmayr könnte es sich aber auch um, ein Werk 
des nahestehenden Meisters M, S. handeln. Aber 
Altdorfer oder ein ebenbürtiger anderer, es ist ein 
qualitativ vorzügliches Gemälde, das jeder Galerie 
zur Zierde gereichen würde. Der Ausrufpreis ist bei 
einer Schätzung von 60.000 S bloß 15.000 S. Karo! 
D u j a r d i n ist mit einer italienischen Landschaft 
sehr gut vertreten, Salvator Rosa ebenso mit heroi 
schen Landschaften, deren Preise der Kaufkraft an 
gepaßt sind. 
Unter den neueren Meistern wären Emil Jacob 
Schindler (Waldweg in Plankenberg, Landschaft 
bei Goisern), Peter F endi (Vor dem Versatzamt), 
Wojciech K o s s a k (Unterhaltung am Brunnen und 
Plauderei am Geschütz) und 1 Karl Schuch (Bildnis 
kopf eines Herrn) hervorzuheben. In der Abteilung 
.,Aquarelle, Miniaturen, Handzeichnungen“, scheinen 
Namen wie Rudolf von Al t, Daffinger, P e t - 
tenkofem, Runigaldier und Vieth auf. 
60 1 Nummern haben aus dem Atelier des be 
rühmten Wiener Radierers Ferdinand Schmutzer 
den Weg in den Auktionssaal gefunden. Es ist darun 
ter die große Radierung, die den Bürgermeister Dok 
tor W eißkirchner darstellt, die Radierung einer 
holländischen Schafhirtin aus Vollendam, sonst aber 
Objekte, die in des Meisters Besitz waren: Möbel 
aller Art, Rahmen, Silbergegenstände, Zinngeräte etc. 
Eine Kollektion von graphischen Blättern von 
Dürer, Hogarth, Jonckheer, Melchior Kysell, P. de 
Lae, Rembrandt, Reynolds, Ridiniger, Schongauer und 
Graf Vasquez leitet zu einer Sammlung von Dosen 
über, die aus dem Besitze der Familie B 1 ü h d o r n 
stammen. Es sind da sehr hübsche Stücke aus Por 
zellan, Schildkrot, Kupfer, vergoldetem, Silber, Dosen 
Marke Coalport, in der Art Capo di Monte, aus der 
Zeit des Biedermeier etc. 
Hervorzuheben wären noch die prachtvollen 
T apisserien aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, 
sowie die Alt-Wiener Glückwunschkarten, 
die meist von Joseph E n d 1 e t z be r g e r und J. 
Riedl stammen. 
Die zweite Dorotheum-Auktion wird vom 28. 
bis 30, November stattfinden. Der Katalog liegt uns 
noch nicht vor, doch ist nicht daran zu zweifeln, daß 
c uch sie das gewohnte Bild einer guten Dorotheum- 
Zmktion bieten wird. Wie wir hören, werden insbe 
sondere zu Weihnachtsgeschenken geeignete Objekte, 
so namentlich Porzellan und Biedermeiergläser, in 
reicher Auswahl vorhanden sein. 
S. Ken de veranstaltet am 16. und 17. Novem 
ber seine 94. Kunstauktion, die insbesondere Hand 
zeichnungen aus dem Nachlasse des im Jahre 1871 
verstorbenen englischen Porträt- und Miniaturen- 
malers George Hayter und eine reiche Auswahl 
an Miniaturen bringen wird. 
J. Fischer versteigert vom 26. November bis 
1. Dezember den Nachlaß des Kommerzialrates Ben 
no Fanto sowie die Wohnungseinrichtung und die 
Kunstsammlung IX., Liechtensteinstraße 12—44, 
Für Ende November ist auch eine Versteigerung 
des A.uktionshauses G lü’ckse H g in Aussicht ge 
nommen. 
Crste Versteigerung durch Jlrtarias Nachfolger. 
Eine interessante Nachricht: Das Kunstauktions- 
haus Artaria & Co., nächst Christie in London 
das älteste Kunsthaus Europas, bleibt Wien er 
halten. Wohl hat sich der bisherige Inhaber, Herr 
Dominik A r t a r i a, mit Rücksicht auf sein Alter 
und sein Ruhebedürfnis, vom Geschäfte endgültig 
zurückgezogen, die Firma wird aber weiterhin unter 
dem Namen ,,A rtaria & Co, Nachf. Gilbert 
von Schiviz“ bestehen. 
Der neue Inhaber der Firma ist unseren Lesern 
kein homo novus, war er doch seit Jahren in leiten 
der Stellung im Kunstauktionshause C. J. W a w r a 
tätig und! führte währendl der Krankheit und nach 
dem Tode Alfred Wawras einige Auktionen selb 
ständig dürch, Herr von Schiviz sollte, wie man weiß, 
dem Testamente Alfred Wawras zufolge, das Kunst 
auktionshaus Wajwra fortführen, allein die unge 
ordneten Nachlaß-Verhältnisse machten es ihm un 
möglich, den letzten Willen seines Chefs zu er 
füllen. Er übernimmt nun das Kunstbaus Artaria & 
Co. und kündigt bereits seine erste Auktion 
an, die vom 2 8. bis 3 0. November in der Woh 
nung Wien IIP, Strohgasse 22, 1. Stock, Tür 11, vor 
sich gehen wird. 
Artaria hat seine Versteigerungen im März 
dieses Jahres mit einer Hausauktion des Freiherrn 
Alfred! Liebieg abgeschlossen: es ist ein merk 
würdiger Zufall, das Schiviz mit einer Hausauktion 
des Freiherrn Dr. Gisbert von Liebieg beginnt. 
Ein überaus geschmackvoller Katalog ermög 
licht uns einen Ueberblick über das reiene und vor 
treffliche Material, das unter den Hammer gelangt. 
Man sieht auf den ersten Blick, daß es eine Auslese 
des Besten ist, was Liebieg in jahrzehntelanger 
Tätigkeit in seiner Wohnung auf gespeichert hat. Die 
Bestände sind nicht so sehr als Begriff einer Samm 
lung anzusehen, als sie die Einrichtung einer Woh 
nung darstellen, die in hohem Maße die einzelnen 
Lieblingsgebiete des Besitzers, dessen starke persön 
liche Einstellung, ausdrückt. Es ist die ausgespro 
chene Vorliebe für das kulturhistorische Milieu, das 
uns auf -Schritt und Tritt begegnet. Die Bilder, die 
die Wände schmücken, sind nicht so sehr ihrer 
malerischen Qualitäten wegen, als dem gegenständ 
lich Dargestellten zuliebe zusammengetragen, ln 
seltener Reichhaltigkeit sind alle Spielarten des 
männlichen und weiblichen Kostüms von der Wende 
des 17. bis zum« 19. Jahrhundert vertreten. Der 
Kostümsammler wird in dieser Bilderreihe eine große 
Menge von aufschlußreichen, zeitgenössischen Do 
kumenten finden, die, ohne einen Anspruch auif hohe 
Qualität zu erheben, eben gerade deshalb bis ins 
kleinste ausgeführte Details an Frisuren, Stickerei 
en, Borten, Stoffen und! anderem vermitteln. Es darf 
uns auch nicht wundernehmen, wenn alles übrige 
dieser Richtung entsprechend berücksichtigt ist. Wir 
sehen auf den Bildern die Schnupftabakd jsen und 
Uhren, Uhrketten, Schnallen etc., die uns in einei
	        

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“Jahrgang 26 (1934).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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