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Jahrgang 26 (1934) (15/16)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1934_26_15
Titel:
Jahrgang 26 (1934)
Bandzählung:
15/16
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Auktion Georges Besnard
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 26 (1934) (15/16)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Sammlung Geheimrat Ottmar Strauss
  • Die ältesten biblischen Handschriften
  • Auktionspause im Dezember
  • Erste Versteigerung durch Artarias Nachfolger
  • Münzen und Medaillen
  • Auktion Georges Besnard
  • Gefälschte Schiller-Autographen
  • Oktober-Auktion des Dorotheums
  • Militärische Briefmarken
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 122 
INTERNATIONALE SAMMLER-ZEITUNG 
Nr. 15/16 
174 Derselbe, Miss Bloxam 1400 
1© Derselbe, Le Card im 1 Conxalve und 
189 iM a 11 e t, Julie 260 
186 Le Coeur, Les< chagrins de 1‘enfance ....... 2600 
187 Derselbe, L'Heureux Retour und 
191 Mix,eile, L'heureuse Rencontre 320 
188 Derselbe, La Bonne Union 3200 
190 Derselbe, Le Bouquet dechire und 
194 Moreau d. J., Le Lever 95 
192 Mannet, La Belle Es-clave 125 
193 Moreau d, J., Declaration de la grosesse ..... 95 
195 Derselbe, La petite Toilette und 
199 Morland, The Kite Eatangled ......... 1000 
196 Moreau d, J., La grande Toilette 200 
197 Derselbe, La Partie de Wisch ............ 100 
198 Derselbe- Le Seigneur chez son fermier 85 
200 M o r 1 a n d, .Morning or the Benevolent Sportsman . 800 
202 Derselbe, 'Gathering wood 690 
203 Derselbe, The Squires door 670 
206 Derselbe, A visit to the Boarding School 200 
Nanteull. 
207 Claude Auvry - 15 
208 Bochart de Saron 20 
209 Jean Dori'lu 19 
2111 Francois Guenault 54 
212 Michel Le Masle 16 
213 Louis XIV 10 
214 Louise, Marie de Gonzague - 10 
215 Rene de Longueil . 15 
216 Denis Martin de la chantaigneraye 10 
217 Henri de Savoie 12 
218 Denis Talon 85 
219 Petrus Puteanus 55 
220 Owen, The Fortune Teller (Lady Leicester) .... 150 
221 J. D, Paul, 3 Bl, 685 
222 Peters, The Fortune Teller und 
226 Pollard, St, Albans Steppte chase ........ 885 
223 Peter s, The Gamesters .............. 910 
224 'Derselbe, Belinda 335 
225 Derselbe, Pensums wilih fruiis and flowere 80 
227 J, Pollard, The Aylesbury Grand Steeple chase . 400 
228 R, Pollard, Euphrosyne und 
232 Reynolds, Miss Palmer 45 
229 R, Pollard, Aiglaia 300 
230 Reynolds, Roxalana 280 
231 Derselbe, The Hon, Frances Ingram 405 
233 R o m n e y, .Miss Sneyd ais Serena 360 
234 R o w 1 an d so n, Vaux 'Hall . .530 
235 Derselbe, Folge von 5 BL 300 
237 Saint Aubin, Adrienne Sophie, .Marquise de 55 
238 Schall, L'amant eurpris 810 
239 Derselbe, Le Panier renver.se 210 
241 S e r g e n t, The place to the first occupier 280 
242 'Simoneau, II n’est plus temps 36 
243 Smith, A visit to the Grandfather ........ 1580 
244 Derselbe, Miss Chambers und 
249 Taunay, Le Tambourin 2500 
245 Derselbe, Miss Carter 180 
2418 Taunay, La Rixe und 
252 van G o r p, Le Dejeuneur de Fanfan 460 
253 Derselbe, Le Nid d'Amour 271 
254 Ward, The Romps und 
258 Lucy of Le inst er 200 
255 Derselbe, The Truants 4750 
256 Derselbe, The Stormy Night und 
260 W estall. Rural contemplation 700 
2'61 W h e a t 1 e y, Tenderness persuading , 285 
26,2 Derselbe, Rustic Employment 300 
264 Wooley, Dick, or the Soldiers return 1620 
Sefälschte Sehiller~*Äutographen. 
Der 175. Geburtstag Schillers, der in diesen 
Tagen begangen wurde, weckt die Erinnerung an 
eine der größten Autographenfälschungen, die je be 
gangen wurde. ‘ 
Friedrich Steiner erzählt darüber in der 
„Bobemiai“; „Es war in den Jahren 1850'—1854, 
als auf dem deutschen und! internationalen: Autogra 
phenmarkt unerwartet eine große Anzahl Schiller 
scher Handschriften auf tauchte. Weder die großher 
zogliche Bibliothek zu Weimar, noch das Weimari- 
sche Fürstenhaus besaßen so wertvolle Schiller- 
Manuskripte, wie man sie so plötzlich überall kaufen 
konnte. 
Zunächst erregte das merkwürdig reichhaltige 
Sortiment offerierter Schiller-A.utographen das Miß 
trauen des Papierhändlers Künzel in Heilbronn, 
der als eifriger Sammler einige Originalbriefe von 
der Flamilie des Dichters Theodor‘K ö r n e r erwor 
ben hatte, Künzels eifrigen Nachforschungen war es 
zu danken, daß sich das Dunkel über den geheim 
nisvollen Erscheinungen auf dem Autographenmarkt 
zu lichten begann. Um: die „Quelle“ zu entdecken, 
aus der man den internationalen Autographenmarkt 
speiste, begab sich Künzel nach Weimar. Er war 
sehr verblüfft, als ihm dort von dem Bibliothekdiener 
Grosse und dem Architekten von Gersten- 
berg'k mit größter iBereitwilligkeit eine umfang 
reiche Kollektion Schillerscher Handschriften zum 
Kauf angeboten wurde. Noch größer aber wurde 
Künzels Erstaunen beim Anblick einer riesigen 
Autographensammlung, die er im Hause der ver 
witweten Hofrätin Riemer in 'Weimar zu sehen 
bekam. Es warten nicht weniger als 89 seltene 
Schillerhandschriften, darunter Gedichte, Briefe, 
Fragmente aus „Wallenstein“, ,, Maria Stuart“ — 
„Wilhelm Teil“ u. a. m. Auf Befragen erklärte die 
alte Dame — eine leidenschaftliche Handschriften 
sammlerin — sehr unbefangen, daß sie diese kost 
baren Manuskripte von dem Architekten v, Gersten- 
bergk erworben habe, der übrigens jauch eine größere 
Anzahl Schillerscher Handschriften an die Kgl. Bi 
bliothek nach Berlin verkauft habe. Schon bei flüch 
tiger Einsicht in die „Weimarer Handschriften“ wa 
ren in Künzell Verdachtsmomente auf gestiegen, Doch 
erst niach mühseligen Forschungen gelang es Künzei, 
jene „Weimarer Autögraphen“, die er mit 400 ein 
wandfreien Schillerbrief'en verglichen ha.tte, als Fäl 
schungen zu entlarven. Auf Veranlassung von Künzel 
erstattete einer von den zahlreich Betrogenen, der 
Buchhändler Baer aus Frankfurt a, M„ Befrugs- 
anzeige gegen Gerstenbergk. 
Am 16, Dezember 1854 verfügte das großher 
zogliche Kreisge'richt zu Weimar die Einleitung einer 
strengen Untersuchung gegen Gerstenbergk und un 
bekannte Mitschuldige. Nur zu bald stellte es sich 
heraus, daß es unmöglich war, alle Geschädigten zu 
zitieren, da viele „Weimarer Schiller-Handschriften“ 
ins Ausland! verkauft worden waren und dort die 
Bibliotheken und Museen zierten. Immerhin war die 
Ausbeute noch reichhaltig und aufschlußreich genug. 
Das Gericht übergab einem Sachverständigtenaus- 
schuß d.a6 beschlagnahmte Autographenmaterial. 
Nach langwierigen Untersuchungen stellte der Aus 
schuß fest, daß von den 415 Manuskripten, die von 
Schillers Hand stammen sollten, 4 11 alb Fälschun 
gen zu betrachten sind. In d ! em Gutachten, das de'r 
Anklage als Grundlage ditente und das 200 Folio 
seiten umfaßt, wird u, a, ausgeführt, daß die gefälsch-
	        

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“Jahrgang 26 (1934).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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