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Jahrgang 27 (1935) (6)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
Inter
Title:
Internationale Sammler-Zeitung
Document type:
Periodical
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Periodical volume

Persistent identifier:
Inter_1935_27_6
Title:
Jahrgang 27 (1935)
Volume No:
6
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Document type:
Periodical volume
Collection:
Internationale Sammler-Zeitung
Edition title:
[Electronic ed.]

Title page

Document type:
Periodical
Structure type:
Title page

Contents

Table of contents

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 27 (1935) (6)
  • Title page
  • Die Auktionen bei Graupe in Berlin
  • Nachlaß Braunschweig
  • Alexandrine Kende
  • Vom Bäckerlehrling zum Kunstsammler
  • Ein Uhrenmuseum in Budapest
  • Der Schreibtisch Friedrichs des Grossen
  • 63 Bilder beschlagnahmt
  • Vom Bonner Beethoven Haus
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Full text

Tnfemofionale 
Zentralblatt für Sammler, Liebhaber und Kunstfreunde 
Herausgeber: Norbert Ehrlich 
27. Jahrgang Wien, 15. März 1935 
Nr. 6 
Die Auktionen bei 
Die nächste G r a u p e-A u k t i o n, die für den 
22. und 23. festgesetzt ist, bringt aus den Beständen 
der in Liquidation befindlichen Firma Dr, Otto 
Burchard & Co. in Berlin ostasiatische Kunst 
werke. 
Der von L. Reidemeister sorgfältig bearbei 
tete Katalog verzeichnet 597 Nummern, unter denen 
sich bedeutende Sakralbronzen der Chou- und Han- 
Periode, Holz- und Steinplastik aus der Sung- und 
Ming-Zeit, Keramik der T‘ang- und Sung-Zeit, zahl 
reiche Ming- und Klang hai-Porzellane, frühe Gold- 
und Silberarbeiten, Jade- und andere Halbedelstein- 
Erzeugnisse, sowie kostbare Textilien befinden. Er 
wähnen möchten wir insbesondere das unter Nr. 293 
beschriebene, monumentale Bronze-Becken im sog. 
Huai- oder Ts'in-Stil (3. Jahrh, vor Chr.), das in 
China durch zahlreich verbreitete Abreibungen ge 
radezu berühmt geworden ist. Ein aus der späteren 
Han-Zeit (1. bis 2. Jahrh. n. Chr.) stammender Spie 
gel mit den Tieren der vier Himmelsrichtungen zwi 
schen vier warzenförmigen Buckeln trägt die In 
schrift ,,San-yang machte diesen Spiegel mit außer 
ordentlicher Geschicklichkeit; darauf befinden sich 
Taoisten,“ Unter den Teppichen sticht ein Seiden 
teppich hervor, der, wie eine Inschrift besagt, in der 
Periode Chung-ho zum kaiserlichen Gebrauche ge 
macht“ wurde. Er trägt in Mittelrosette und Ecken 
Drachen in Blau und Rot auf golddurchwirktem 
Grund. 
Im Anschluß an die China-Ob)ekte versteigert 
Graupe eine Reihe hervorragender Gemälde 
deutscher und französischer Meister' 
des 19. Jahrh. aus einer bekannten schlesischen 
Privatsammlung, denen einige Bilder dieser Zeit aus 
Hamburger Privatbesitz angefügt sind. 
Auch dieser Teil der Auktion gewinnt durch das be 
deutende Material größere Bedeutung, zumal man 
französische Werke seit langem in Deutschland nicht 
-fr auf. dem Markte zu sehen bekam. Von deut 
schen Meistern seien hervorgehoben die vier Porträts 
von Leibi, darunter das Selbstbildnis de.s Meisters 
und das bekannte Bild des Kreistierarztes Reindl, 
xerner als vielleicht größte Kostbarkeit das Selbst 
bildnis Hans von Mare es, das er 1874 in Florenz 
malte, weiters eine wundervolle Figurenkomposition: 
Sraupe in J2erlin. 
Die Labung. Die Münchener Schule ist noch durch 
zwei Werke von Schuch, eine Landschaft und ein 
großes Stilleben, und durch zwei Landschaften von 
T r ü b n e r repräsentiert. 
Die deutschen Werke werden an Zahl überflü 
gelt von den Franzosen, deren Reihe mit einem gro 
ßen Figurenbild Corofs und einer seiner schönen 
späten Landschaften beginnt, die sich über zwei Ge 
mälde Daumiers zu dem Hauptbild der Auktion, 
einem Werke Manets, Madame Manet im Treib 
haus, fortsetzt. Von den Landschaften sind ferner 
zwei von Cour bet, darunter ein Meisterwerk, die 
Brücke, ferner Sisleys prachtvolle große Seine- 
landschaft und Pissarros großes Pariser Boule 
vardbild zu nennen. Ein in satten Farben gemaltes 
Blumenstilleben stammt von Renoir aus seiner 
mittleren Zeit, eine reizvolle Seinelandschaft von 
D a u b i g n y, eine maurisch-spanische Kanalszene 
von Monticelli. 
Den Gemälden scHließen sich 20 Zeichnungen 
und Aquarelle an, darunter eine große Landschaft 
Vincent van G o g h s, zwei Tieraquarelle von Eugene 
Delacroix, ferner Arbeiten von Pissarro, 
M i 11 e t, Rodin und Courbet, 
Zum Hamburger Besitz gehören ein reizvolles 
Bild von Spitzweg, die Ankunft des Freundes, 
ein großes Stilleben von Schuch und eine Figuren 
komposition von Feuerbach. 
Nachstehend der Schluß der bei der ersten 
Graupe-Auktion (siehe die Nummern 3, 4 und 5 der 
„Internationalen Sammler-Zeitung“) erzielten Preise 
(in Mark); 
Porzellan. 
381 Kleine (Deckeltasse, .Fulda um 1780 51 
382 'Birnenförmige Kaffeekanne, Ludwigsburg um 1770 . . 70 
383 Jugendl. Paar, Obelisken bekränzend, Ludwigsburg 
um 1765 185 
384 Pomour, Ludwigsburg um 1775 51 
385 Bacchantengruppe, Ludwigsburg um 1765 205 
386 HenkeHasse mit Untertasse, Nympbenburg, M. 18. J. 100 
387 Kaffeekanne, iNymphenburg um 1780 100 
388 Große Kindergruppe, Nymphenburg um 1760 .... 250 
389 Kleine Henkeltasse, Sevres um 1765 60 
Steingeiäße, 
390 Chinesisches Jade-Töpfchen, Ming-Zeit 130 
391 Trankopferbecher, Japan 100
	        

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“Jahrgang 27 (1935).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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