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Jahrgang 28 (1937) (14)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1937_28_14
Titel:
Jahrgang 28 (1937)
Bandzählung:
14
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Aus ehemaligem Hofbesitz
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 28 (1937) (14)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Die Luzerner Auktionswoche
  • Masaryk Trauermarken
  • Die Heymann Sammlung - Eigentum der Stadt Wien
  • Bilderfälschungen
  • Drei Ullmann-Auktionen bei S. Kende
  • Eine China-Spezialsammlung
  • Münzen- und Medaillen-Versteigerungen
  • Aus ehemaligem Hofbesitz
  • Kunst und Kunstförderung
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Nr. 14 
internationale sammler-zeitunG 
Seite 14§ 
Fig. G, Kaminuhr. Godon, Paris, und zwei üirandols, Paris, 
Fnde 18. J. 
logischen Szenen und vier Eckstücken mit Symbolen, 
'Iischfuß mit einer Bronzeverkleidung, umwunden von 
einer vergoldeten Bronzeschlange und besetzt mit 
Akanthusblättern. Auf der achteckigen Fußplatte 
ein Bronzebogenkranz. Porzellangemälde Sevres, das 
Mittelstück datiert 1784, der Tisch mit Bronzefas 
sung gegen 1790“. Der Prunktisch ist auf 4000 S 
geschätzt und wird mit 2000 S ausgeboten werden. 
Ein Prachtstück ist auch die Kaminuhr mit 
reicher, vergoldeter Bronzegruppe auf weißem Mar 
morpostament (Fig. 5). Die Bronzegruppe besteht 
aus zwei Priesterinnen, die eine emaillierte Opferstele 
mit Opferschale und Vase tragen. Der weiße Mar 
morsockel mit den eingesetzten Wedgewoodreliefs ruht 
auf vier Bronzelöwen mit Schabracken, unter den 
Löwen ist das weiße Marmorpostament sichtbar. Die 
Uhr hat die Signatur F. L. Godon, 20 de Camera de 
S.M. C. Paris, gegen 1790. Die beiden Girandols, die 
auf derselben Abbildung die Uhr umgeben, sind 
ebenfalls Pariser Provenienz und stammen auch aus 
derselben Zeit. Sie sind aus vergoldeter Bronze und 
zeigen geflügelte Genien, die auf dem Haupt eine 
vasenförmige Lichttülle auf einem Alabastersockel mit 
Bronzegrotesken und in den Armen füllhornartig ge 
bogene Lichtträger haben. Besonders hervorzuheben 
wäre weiters eine Serie aus der Albertina stammender 
Gobelinbezüge aus der Zeit Ludwigs XVI., die 
auf: erneuerte Sessel des ehemaligen Palais des Erz 
herzogs Friedrich aufmöntiert sind. 
Man darf aber auch die Bilder und Bücher 
nicht unerwähnt lassen, die größtenteils aus der Al 
bertina-Sammlung des Erzherzogs Friedrich herrüh 
ren und einige interressante Widmungsexemplare an 
verschiedene Mitglieder des ehemaligen Kaiserhauses 
aufweisen. Unter den Bildern muß namentlich auf 
eines der seltenen Blumenstücke Ferdinand Bauers, 
auf ein eigenartiges Blatt Joh. Baptist Coppets, die 
Krönung Kaiser Franz I. darstellend, und auf die 
Aquarelle der Biedermeiermaler Gurk, Heinrich, Neu 
gebauer, Pieringer und Schnorr von Carolsfeld hinge 
wiesen werden. 
Kunst und Kunstförderung. 
Aus I n n s-b r u ck wird uns geschrieben: 
Viel besprochen wird eine Rede, die der Universitätsdozent 
Dr. Vincenz Ob e r h a in m e r auf der Kulturtagung des Bru 
der Willram-Bundes hielt. 
Dr. Ober h a m m e r sprach über Kunst und Kunstför 
derung, wobei er u. a. sagte: Wohl auf keinem Gebiete wirkt 
sich die Zerrissenheit, der Wirrwarr der gegenwärtigen 
Zeit so verhängnisvoll aus, wie auf dem Gebiete der Kunst. 
Der Einzelne, das kann man wohl sagen, hat den Zusammen 
hang völlig verloren, er ist entweder auf die eigene Ungebil 
detheit, in deren Folge der Kitsch wandert, oder aber der 
marktschreierischen Reklame der Journalistik vollkommen aus 
liefert. Die Loslösung des modernen Lebens von den natür 
lichen Bindungen hat gerade hier, wo untrügliche individuelle I 
Organe so selten sind, besonders zersetzend gewirkt. 
Wie war es da eigentlich, müssen wir uns fragen, in 
früherer. Zeit? Hat nicht immer, der kleine Adelige, der Bür 
ger, der Bauer dem großen . Fürsten seinen Palast — freilich 
in richtigem, ihm in der natürlichen Ordnung vorgeschriebenen 
Abstand — nachgebaut? Das sehen wir: Das Volk hat kein 
. Vorbild, keinen Fürsten, kein Mäzenatentum oder sagen wir 
besser keine hohe Politik, denen es hierin gläubig folgen könnte. 
Damit haben wir auch schon den springenden Punkt in 
der ganzen Frage der staatlichen Kunstförderung. Man muß 
sich-grundsätzlich, umstellen und einmal ganz davon abkommen, 
als die Hauptsache bei dieser Frage die finanzielle Seite, zu be 
trachten. Freilich ist es furchtbar, ja unhaltbar, wenn das 
Land Tirol seinem Kunstreferenten für das ganze Gebiet der 
Kunstförderung im Jahre 2000 S zur Verfügung stellt (erst in 
' diesem Jahre ist es der Rührigkeit des Referenten, Herrn
	        

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“Jahrgang 28 (1937).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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