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Jahrgang 28 (1937) (14)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1937_28_14
Titel:
Jahrgang 28 (1937)
Bandzählung:
14
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Chronik
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 28 (1937) (14)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Die Luzerner Auktionswoche
  • Masaryk Trauermarken
  • Die Heymann Sammlung - Eigentum der Stadt Wien
  • Bilderfälschungen
  • Drei Ullmann-Auktionen bei S. Kende
  • Eine China-Spezialsammlung
  • Münzen- und Medaillen-Versteigerungen
  • Aus ehemaligem Hofbesitz
  • Kunst und Kunstförderung
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Nr. 14 
INTERNATIONALE SAMMLER-ZEITUNG 
Seite 151 
Saldo von selbst- ■ ausgleicht. Briefmarkentausch atif Geld 
basis, d. h. aus Basis von Geldwert, ohne Genehmigung wird 
als Devisen vergehen verfolgt und bestraft; unter Um 
ständen kann sogar die Todesstrafe verhängt werden. 
Briefmarkentauschgeschäfte mit dem Ausland sind genehmi- 
g u n g s f re i, wenn nur Stück gegen S t ü c k und ohne 
Verrechnung in Geld getauscht wird. 
(Die österreichischen Winterhilfsmarken.) Die österreichi 
schen Winterhilfsmarken 1937 werden, wie man uns mitteilt, 
bereits um die Mitte des Oktober erscheinen. Es gelangt wie 
der ein Satz zur Ausgabe, der aus vier Werten besteht, und 
zwar zu 5, 12, 24 g und 1 S, zu denen Zuschläge von 2, 3, 
6 g und 1 S kommen, so daß der Satz 2 S 62 g kosten wirrt. 
Die Markenbilder werden Motive aus dem Gebiet der Armen 
fürsorge und Krankenpflege darstellen und in einer-ovalen,: Um 
rahmung gehalten sein. Die drei unteren Werte werden je 
700.000,' der Schilling-Wert 200.000 Stück umfassen. : 
Die österreichischen Eisenbahn-Jubiiäums.-Marken gelangen 
im November, die Aerzte-Serie am 6. Dezember, zur Ausgabe. 
(Ungezähnte Donau-Dampfschiffahrts-Gedenkmarken.) Von 
den Donau-Dampfschiffahrts-Gedenkmarken liegt nunmehr eine 
interessante Abart vor. Es handelt sich um den 24 g Wjert, 
von dem zwei obere Randstücke gefunden wurden, die aus 
Versehen ohne Zahnung geblieben sind, so daß Marke und 
Randleiste Zusammenhängen. Eines der beiden Stücke ist in 
Salzburg abgestempelt, woraus gefolgert werden kann, daß 
die beiden Marken jedenfalls von einem Bogen stammen, der 
dort zur Ausgabe gelangt ist. Da die Donau-Dampfschiffährts- 
Gedenkmarken in Bogen zu 10 Reihen zu 5 Stück gedruckt 
wurden, muß es von der in Rede stehenden Abart. mindestens 
5 Stück geben, von denen drei noch ihres Entdeckers 
harren. 
(Markenpreise.) Aus London wird uns berichtet: Beider 
am 13. und 14. September bei H. R. Härtner abgehaltenen 
Versteigerung wurden namhafte Preise erzielt. So brachten- Nr. 4 
eine Auslandssammlung in Ideal-Album hauptsächlich Asien, 
vielfach Frühdrucke, fast alle verschieden, 26 Pfund, Nr. 137, 
eine Ceylon-Sammlung, enthaltend 32 Pence-Tips, insbesondere 
1/2 d auf blauem Gazepapier,, 5 d, 1 Sh., 1861, rauhes Papier, 
perforiert, 6 d., 8 d., gelbbraun, 9 d, 1862, 5 d CC, R. d.. 
2 d., 1872-80. 2 r 500., 1883— 98, 16 c., mit Köpfen von Edu 
ard und Georg, 20 Pfund; Nr. 138 Sammlung von Ceylonmar 
ken des Pence-Tips, viele ungebraucht, mit Kopf König Edu 
ards zu 10 Rupien und König Georgs zu 20 r, 15 Pfund'. 
Nr. 141 China; Poststempel 1912, Ueberdruck 20 c blau, un 
gebraucht mit Originalgummi, 23 Pfund. Nr. 451 Schweizer 
Marken, Genf 1843, 5 c 4- 5 c, auf gelbgrünem Papier, tadel 
loser Rand, abgestempelt, 125 Pfund; Nr. 488 Uruguay, 1895, 
25 c schwarz und braun, perforiert, 25 Pfund. 
(Sonderpoststempel.) Aus P r a g liegen uns folgende 
Meldungen über Sonderabstempelungen in der Tschechoslo 
wakei vor: Bis zum 22. September hat das Postamt Prag I. 
aus Anlaß der Erinnerungsfeier für A. Bernolak in Neuschloß 
die Briefschaften mit einem. Sonderpoststempel in blauer 
Farbe abgestempelt. — Am 26. September wurden auf dem 
Postamt Kbel Briefe mit einem blauen Sonderstempel 
versehen, der die Legende „Nationalflug RGB und II. Natio 
nalkonkurrenz in Flugakrobatie“ trug. — Vom 26. bis 
28. September wurden im Postamte Neupaka die Korres 
pondenzen mit einem schwarzen Sonderstempel ausge 
stattet, dessen Fegende „Propagandaausstellung von Postwert 
zeichen“ lautete. Am 27., 28. und 29. September wurden in 
Mistek an einem Sonderschalter alle Korrespondenzen mit 
einem grünen Poststempel versehen, dessen Umschrift Bez- 
rue ehrte. Sie lautete nämlich: Mistek — Petr Bezruc en 
Mistku 1891 -1893. 
(Zum Jubiläum des Esperanto.) Wie aus Rio de Ja 
neiro gemeldet wird, bringt die brasilianische Postverwal 
tung anläßlich des 50jährigen Jubiläums des Esperanto 
Sonderbriefmarken in Verkehr. 
(Neue französische Marken.) In Frankreich sind zur \Vohl- 
fahrtsserie zugunsten Intellektueller zwei Ergänzungswerte 
erschienen: 30 -f- 10 C. mit dem Bildnis des Schrift 
stellers Anatole France und 90 -)- 10 C. mit dem des 
Bildhauers Rodin. 
(Die schönste Briefmarke des Jahres 1936.) Eine eng 
lische Zeitschrift veranstaltete vor kurzem einen Wettbewerb, 
um festzustellen, welche zwölf Markenausgaben des vergange 
nen Jahres von den Lesern als die schönsten beurteilt würden. 
Die größte Stimmenanzahl fiel auf die bekannten Marken mit 
dem Bildnis des inzwischen abgedankten Königs Eduard VIII. 
Die nächsten Plätze in der Schönheitsrangordnung erhielten, 
wie naheliegend, einige britische Kolonialmarken. Erst an 
achter Stelle rangiert eine deutsche Marke, und zwar die Aus 
gabe des Markenblockes „Braunes Band“ zu 42 Rpf. 
(Nur Buchhändler dürfen Briefmarkenkataloge verkaufen.) 
Auf Grund eines Ansuchens des Buchhändler- und Verleger 
gremiums in Olmütz und Tr oppau entschied die Brün- 
ner Landesbehörde, daß eine Gewerbeberechtigung zum Handel 
mit Papier Schreib-, Zeichen- und Kanzleimaterial und Ga 
lanteriewaren nicht zum Handel mit Briefmarkenkatalogen be 
rechtigt. Diese Entscheidung wurde damit begründet, daß die 
Kataloge, die Angaben über Marken, Falsifikate und sonstige 
philatelistische Angelegenheiten enthalten, Bücher sind, deren 
Verkauf ausschließlich den Buchhändlern Vorbehalten ist. Das 
Handelsministerium, das über die Berufung einer Papierhand 
lung zu entscheiden hatte, bestätigte nunmehr die Entscheidung 
der Landesbehörde. 
(Auch eine Philatelistin.) Die Olmützer Polizei verhaf 
tete das Dienstmädchen Josefine Kmitkowski. Sie war bei 
der Olmützer Philatelistin Ella Meitner angestellt und hat 
ihrer Dienstgeberin 300 Marken im Werte von 2500 Kc. ent 
wendet. Sie wurden in ihrer „Sammlung“ gefunden. 
VERSCHIEDENES. 
(Ausstellung christlicher Kunst in den Missionsländern.) 
Der Papst hat an den Präfekten der Congregatio de Propa 
ganda fidei Kardinal Fumasoni B i o n d i ein apostolisches 
Schreiben gerichtet, worin er ihn ermächtigt, im "Jahre 1940' 
im gleichen Pavillon, in dem die katholische Presseausstel 
lung veranstaltet wurde, eine Ausstellung c h r i st 1 i c h e r 
Kunst in den Missionsländern zu verantalten. 
(Die Augustus-Gedenkausstellung in Rom.) Aus Rom wird 
uns berichtet: Am 24. September wurde von Mussolini 
die augusteische Ausstellung römischer Kultur (zur Erinne 
rung an die Geburt Augustus. im Jahre 63 vor Christi) feier 
lich eröffnet. Der Leiter der Ausstellung, der Archäologe 
und Abgeordnete G i g 1 i o I i, hielt an den Duce, der in Be 
gleitung der Spitzen der staatlichen und fascistischen Behör 
den und Organisationen erschienen war, eine Begrüßungs 
ansprache, in der er auf die Weltbedeutung dieser Ausstel 
lung hinwies, die auf den Wunsch des Duce zurückgeht und 
Tausende von Dokumenten des kaiserlichen Rom enthalte, die 
aus allen Ländern Europas und selbst aus Amerika übersandt 
wurden. Aus der Reihung dieser Dokumente ergebe sich ein 
wundervolles Bild des Entstehens und der Entwicklung des 
Reiches in ihren wichtigsten Ereignissen. Der Duce besichtigte 
die Ausstellung und eröffnete dann eine zweite im Zusammen 
hang damit stehende Ausstellung der Revolution, 
die im Palast der modernen Künste aufg.estellt ist. Anläßlich 
der 2000-Jahrfeier erschien auch eine Markenserie mit dem 
Bildnis des Augustus, die 10 Freimarken und 5 Zuschlags 
marken für die Beförderung mit der Flugpost umfaßt 
(Ein interessantes Wiener Bücherauktionsbild.) Wir er 
halten vom Herrn Regierungsrat Prof. Dr. Michael Maria 
Rabenlechner, dem Vizepräsidenten der „Wiener Biblio- 
philengesellschaft“, folgende interessante Reminiszenz: Zur Zeit, 
als der (seither auch schon heimgegangene) Viennensiasarnmler 
Georg Eckl seine reichen Schätze an Büchern und Graphiken 
verauktionieren zu lassen sich wehmütig entschloß (die Ver 
steigerung geschah denn auch im Jahre 1925 und 1927 
durch die Firma Dr. J. Schwarz in vier großen Partien), 
brachte die „Oesterreichische illustrierte Zeitung“, 36. Jahr 
gang (Verlagsanstalt „Herold“, Wien, VIII.) pag. 227 ff. einen 
einschlägigen Aufsatz (von Edmund Webe r), betitelt „Das 
Sterben der großen Wiener Privatbibliotheken“. Dieser Auf 
satz war durch einige passende Bilder hervorgehoben, eines 
war darunter mit der Legende: „Eine Auktion bei K u 
ba st a...“ Dieses Bild, nach einer sehr gediegenen künst 
lerischen Photographie reproduziert, läßt den Augenblick einer 
belebten Bücherauktion erkennen, wie solche Versteigerungen 
der weiland Wiener Antiquar Kubasta in einem hofseitigen 
Raume seines Geschäftslokales (I., Sonnenfelsgasse 11) gerne 
veranstaltete. Dieses sehr wirksame Bild in der „Oesterreichi- 
schen illustrierten Zeitung" fand damals in Wiener Sammlter- 
kreisen lebhafte Beachtung, aber die wenigsten dieser Inter 
essenten dürften wohl jemals erfahren haben, wie eigentlich 
dieses Bild entstanden. Der im laufenden Jahr erfolgte Tod des 
angesehenen Wiener Josefinasammlers Max von P o r t h e i m 
(dessen reiche Unterlassene Bibliothek und erlesene Kunstblät 
ter in den aller jüngsten Tagen in den Besitz der Stadt Wien 
käuflich übergegangen), bringt uns dieses Bild nun neuerlich in 
Erinnerung. September 1910 tat sich nämlich in Wien ein 
Freundeskreis von Wiener Bücher- und Graphikäsammler zu 
sammen, dessen Seele Max von P o r t h e i m war. Man traf 
sich zu gegenseitiger Aussprache und Anregung jeden Freitag 
im „Cafe Akademie" (Ecke Getreidemarkt und Gumpendor- 
ferstraße). November 1911 faßte nun dieser Freundeskreis (da 
mals 16 Personen) den Entschluß, sich gemeinsam durch das 
Atelier „Adele" (Wien 1., Graben 19) photographieren zu las 
sen, und zwar wählte man im Einverständnisse mit dem An-
	        

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“Jahrgang 28 (1937).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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