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Jahrgang 29 (1938) (9)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
Inter
Titel:
Internationale Sammler-Zeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Inter_1938_29_9
Titel:
Jahrgang 29 (1938)
Bandzählung:
9
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Internationale Sammler-Zeitung
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]

Artikel

Titel:
Auktion bei Dr. Hauswedell
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Internationale Sammler-Zeitung
  • Jahrgang 29 (1938) (9)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Der Domschatz von Reims
  • Großer Gemäldediebstahl
  • Der Sonderstempel am 20. April
  • Hutten in seiner Heimat
  • Ausstellung von C.G. Boerner's Auktionssammlungen in Wien
  • Die Ergebnisse der Versteigerung bei Lange
  • Aus Rheinischem Besitz
  • Ein Museum des Menschen
  • Auktion bei Dr. Hauswedell
  • Holbeins "Paulus Basilika"
  • Präsidenten-Marken
  • Chronik
  • Ausstellungen
  • Auktionen

Volltext

Seite 94 
INTERNATIONALE SAMMLER-ZEITUNG 
Nr. 9 
459 Sack, Tiepolo 
642 Menzel, Original-Bleistiftzeichnung 
654 Ders., Versuche mit Pinsel und Schabeisen 
58 
680 
153 
1293 Friedrich der Große, Werke. 12 Maroquinbände 420 
1408 L ö n s, Werke. Vorzugsausgabe 93 
1417 Manessische-Lieder-Handschrift, Faksimileausgabe 1250 
Holbeins „Paulus Basilika“. 
Die staatliche Gemäldesammlung in der ehema 
ligen Dominikanerkirche in Augsburg ist um 
einige wertvolle Stücke der schwäbischen .Malerei 
des ausgehenden Mittelalters bereichert worden. Das 
erste betrifft ein kleines, aber meisterlich ausgeführ 
tes Bild von Hans Holbein dem Jüngeren, der 
bekanntlich in Augsburg lebte und dessen Haus 
als Erinnerungsstätte ausgestaltet werden soll. Das 
Bild ist ein Teil seiner „Paulus-Basilika“, wurde aber 
vor etwa hundert Jahren vom Hauptbild abgetrennt 
und geriet in die Sammlung Wallenstein; spä 
ter kam das Bild wieder in den Besitz des Staates. 
Es stellt die Priorin Veronika Welser des ehemali 
gen Augsburger Katharinenklosters, die Stiiterin des 
Basilikenbildes dar, die nun wieder an die Stätte ihres 
Erdenlebens zurückgekehrt ist. 
Das Bild hatte ein merkwürdiges Schicksal. Das 
Conterfei der Stifterin aus dem, Hause der Welser 
ist lange Zeit und wenig beachtet in der Schlciß- 
heim’er Galerie untergebracht gewesen; die Priorin 
galt u. a. auch als heilige Veronika in der Tracht 
der Augustinernonnen und erst 1914 berichtet der 
Katalog „von der Art des Hans Hol b ein des Ael- 
teren“. Später erst erkannte man die wahre Herkunft 
des Bildes. Im Tauschwege, ist es nun aus der Alten 
Pinakothek in München nach Augsburg zurückge 
kehrt. 
Wertvolle Stücke von dem Mördlinger H. L. 
Sc bäufellin, der auch in Augsburg tätig gewe 
sen ist, (ein Christuskopf), von Martin Ossendor- 
fer (Schweißtuch Christi) und ein Porträt des Grafen 
Moritz von Ortenburg aus der Schule von Regens 
burg, das schon früher in Augsburg gewesen ist, er 
gänzen die Bestände der staatlichen Gemäldesamm 
lung in Augsburg in erfreulicher Weise. 
Präsidenten-Marken. 
Der Generalposlmeister der Vereinigten Staaten von Ame 
rika A. Farley, der sich bei den Philatelisten in aller Weit 
durch die ständige Ausgabe neuer Briefmarken bereits recht 
beliebt gemacht hat, kündigt jetzt die erste völlige Umände 
rung aller amerikanischen Briefmarkenwerte an, die seit dem 
Jahre 1922 vorgenommen wurde. Farley faßte den Fntschluß zu 
dieser Neuausgabe nach einer Besprechung mit dem Präsiden 
ten '''RäiOesetve-H und da dieser bekanntlich selbst ein ■ be 
geisterter Briefmarkensammler ist, dürften die neuen Marken 
ebenso hübsch, wie interessant werden. Die Serie wird 
31 Marken umfassen und die Bilder aller Präsidenten der Union 
tragen, soweit sie nicht mehr unter den Lebenden weilen, so 
daß außer dem jetzigen Präsidenten Franklin Roosevelt nur 
noch Herbert Hoover nicht auf den Marken aufscheinen 
wird. Um alle Präsidenten unterzubringen, mußten vier neue 
Werte geschaffen werden, und zwar zu 41/2» 18, 35 und 40 
Cent. 
Die Werte werden folgende Bilder tragen: 1/2 C. Benjamin 
Franklin, 1 C. Georg Washington, 11/2 C. Martha Washington, 
2 C. John Adams, 3 C. Thomas Jefferson, 4 C. James Madison, 
4t/o C. James Monroe, 5 C. John Qüince Adams, 6 C Andrew 
Jackson, 7 C. Martin van Büren, 8 C. William H. Harrison, 
9 C. John Tyler, 10 C. James K. Pople, 11 C. Zachard Taylor, 
12 C. Miklod Fillmore, 13 C. Franklin Pierce, 14 C. James 
Buchanan, 15 C. Abraham Lincoln, 16 C. Andrew Johnson, 
17 C. Mysses S. Grant, 18 C. Rutherford B. Hayes, 19 C. 
James A. Garfield, 20 C. Chester A. Arthur, 25 C. ürover 
Cleveland, 30 C. Benjamin Harrison, 35 C. William Mac 
Kinley, 40 C. Theodor Roosevelt, 50 C. William Howard Taft, 
1 D. Woodrow Wilson, 2 D. Warren G. Harding, 5 D. Calvin 
Collidge. 
Der 1 Nominalwert der ganzen'Serie'Ist'11 D: 961/g'G. 11 
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß G uate m a I a 
einen Riesenerfolg mit einem Block erzielt, auf dem sielt dat 
Bild des jetzigen Präsidenten der Union Franklin Roosevelt 
befindet. Dadurch ist der Block zu einem außerordentlich be 
gehrten Objekt für die amerikanischen Sammler geworden, da 
es das überhaupt erstemal ist, daß ein noch lebender Präsi 
dent der Vereinigten Staaten auf einer Briefmarke verewigt ist. 
Das Geschäft, das mit diesem Block gemacht wird, 
scheint in San Marino die Anregung dazu gewesen zu sein, 
ebenfalls einen Block mit dem Bildnis eines USA.-Präsidenten 
herauszugeben. Hier allerdings ist es ein verstorbener Präsident, 
nämlich der am 14. April 1865 von einem sezeniostischen Fana 
tiker in Washington tötlich verwundeten Abraham Lincoln, 
der im Markenbilde aufscheint. Der Staat, der auf die Idee 
kommen wird, eine Marke mit dem Porträt Hoovers aus- 
zugeben, kann auf einen guten finanziellen Erfolg rechnen. 
Chronik. 
BIBLIOPHILIE. 
(Ein Klavieraiiszug von Wolfs „Corregidor“.) Bei der Ver 
steigerung der Sammlung Rosa May red er durch das Do 
rothea m in Wien kam auch ein vollständiger Klavierauszug 
der Oper „Der Corregidor'' zum Ausgebot, zu dem die Erb 
lasserin das Textbuch verfaßt hat. Das Exemplar, das mit 
einer handschriftlichen Widmung des Komponisten und einer 
graphologischen Beurteilung seiner Schrift versehen war und 
dem die erste Korrektur des Textbuches, sowie die von Hugo 
Wolf eigenhändig verbesserten Korrekturblätter der Musik 
beigeschlossen wären, erzielte 133 RM. 
(Eine ungarische Bibliothek in New-York.) ln New- 
York wurde die unter Leitung des Dr. Ladislaus Telkes 
stehende ungarische Bibliothek eröffnet, die 5000 englische 
und 3000 ungarische Bücher über Ungarn, sowie zahlreiche 
Artikel-Sammlungen enthält. 
BILDER. 
(Ein Friihwcrk Giorgiones.) Bei der Restaurierung eines 
Bildes des f rankfurter Kunstinstitutes stellten sich mehrere 
Uebermalungen heraus, nach deren Entfernung sich ein bisher 
völlig unbekanntes Bild von Giorgione zeigte. Es stellt die 
Errettung von Romulus und Remus dar und zeichnet sich 
durch eine auffallende Aehnlichkeit mit dem bekannten Altar 
bild des venezianischen Meisters in Kastell Franco aus. Das 
neuentdecktc Bild liegt nach dem Urteil der Kunstsachver 
ständigen zeitlich noch vor diesem Altarbild und wäre damit 
das jüngste Werk Giorgiones. 
(2000 Radierungen verbrannt.) Aus Stockholm wird 
uns berichtet: Einer Feuersbrunst, die in der Nacht zum 10. 
April hier ausbrach, fiel ein großer Teil der berühmten Kupfer 
stichsammlung Wid Strand zum Opfer. Es verbrannten an 
2000 Kunstblätter, darunter zwanzig Originalradierungen von 
Re mb ran dt mit einem Erstdruck des Blattes „Doktor Faust“, 
ferner sechs Kupferstiche von Dürer, eine Radierung von 
Inkas van Leyden und zahlreiche Blätter von Anders 
Zorn. Der Hauptleil der Sammlung, die 40.000 Nummern 
umfaßte, konnte dem verheerenden Elemente entrissen werden. 
(Bilder aus einer italienischen Ahnengalerie.) Aus B r ü n n 
wird uns gemeldet: Vor einiger Zeit tauchten in Pr e rau Bil 
der aus einer italienischen Ähnengulerie auf. Die Erhebungen 
ergaben, daß sie ein Mann namens Slavomir B a r t a k aus dem 
Weltkrieg mitgebracht und auf dem Dachboden seines Hau 
ses verwahrt hatte. Bartak entzweite sich mit seinen Ange-
	        

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“Jahrgang 29 (1938).” Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien, n.d. Print.
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