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Jahrgang 1920 (Heft Nr. 14)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
AC09854699
Titel:
Bau- und Wohnungskunst
Erscheinungsort:
Wien
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Art Nouveau Zeitschriften
Sprache:
Deutsch
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Wohnungskunst_1920_37_14
Titel:
Jahrgang 1920
Bandzählung:
Heft Nr. 14
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Friedrich Ernst Hübsch Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Art Nouveau Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1920
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Artikel

Titel:
Internationale Einflüsse auf den Holzmarkt
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bau- und Wohnungskunst
  • Jahrgang 1920 (Heft Nr. 14)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Leopold Bauer
  • Die Heimarbeit und das Kunstgewerbe
  • Internationale Einflüsse auf den Holzmarkt
  • Mechanisierung und Architektur
  • Die Moderne in geschichtlicher Beleuchtung
  • Baunachrichten
  • Aus dem Handelsregister / Vermischtes
  • Zeitschriften und neue Bücher
  • Werbung

Volltext

HEFT 14 
BAU' UND WOHNUNGSKUNST 
SEITE 277 
Amerika selbst der Be' 
darf dafür vorhanden 
ist und die Preisbe' 
willigungen günstiger 
sind. Unter diesen Um' 
ständen ist bei dem 
Preise unserer Valuta 
kaum die Möglichkeit 
gegeben, diese Holzart 
in absehbarer Zeit für 
uns einzukaufen. — 
Amerikanisches Nuß' 
baumholz und amerika' 
nisches Eichenschnitt' 
holz werden in Eng' 
land viel gefragt, aber 
wegen der zu hohen 
Preisforderungen nur 
zögernd umgesetzt. — 
Japanische Eichenhöl' 
zer sind am englischen 
Markt infolge der Ver' 
fiachtungsschwierigkeit 
kaum zu haben und 
entsprechend teuer. Für 
Java' und ostindisches 
Teakholz werden in 
London Preise gefor' 
dert, die die englische 
Industrie nicht anlegen 
will. — Amerikani' 
sches Whitewoodholz 
kann zu den neuen 
Preisen der Verfrach' 
ter inEngland ebenfalls 
nur schwer abgesetzt 
werden, obwohl Bedarf dafür vorhanden wäre. Unter 
diesen Umständen, unter welchen schon die in der 
Valuta weit günstiger gestellten Industrieländer 
zögern, die neuen ^J^eltpreise für fremdländische 
Nutzhölzer zu akzeptieren, ist es natürlich nicht 
verwunderlich, daß unser Holzhandel Offerten für 
Mahagoni, amerikanische Eichen, Pappeln und 
Nußbaumhölzer, die ihm schon mehrfach gemacht 
wurden, nicht annehmen konnte, obwohl der Bedarf 
unserer Industrien daran groß wäre. — Da auch 
amerikanische Weichhölzer preislich im Ursprungs' 
lande sehr gehoben sind und dort selbst rege Nach' 
frage haben, konnten wir bisher auch darin um 
seren Bedarf noch nicht wieder eindecken. — Geringe 
Einfuhren von Ebenholz und Cebele waren schnell bei 
hohen Preissätzen ver' 
griffen, ebenso Peck' 
holz. In den meisten 
anderen fremdländi' 
sehen Edelholzsorten 
bleibt zurzeit die star' 
ke Nachfrage der Indu' 
strie trotz ihrer Bereit' 
Willigkeit für hohe Frei' 
se unbefriedigt. 
Die inländischen 
Umsätze in deutschen 
Laubhölzern waren grö' 
ßer, obwohl die hohen 
Preise feststanden und 
mit ihrer weiteren Er' 
höhung gerechnet wer' 
den muß. 
Da die Konkurrenz 
ausländischer W erthö I' 
zer fehlt und so lange 
fehlen muß, wie wir 
die Weltmarktpreise 
dafür nicht bewilligen 
können, ist mit einer 
Konjunktursenkung 
deutscher Nutzhölzer 
auch kaum zu rechnen. 
— Rot' und Weiß' 
buchenholz, meist nur 
als frisches Rundholz 
überhaupt käuflich, 
fand starken Absatz. 
— Eichenholz jeder Art 
war bei höchsten Frei' 
sen stärker gefragt, als 
die Nachfrage gedeckt werden konnte. Trockene 
Schnittware darin wird überhaupt kaum noch ange' 
boten. — Pappeln' und Aspenhölzer gingen trotz 
erheblicher Verteuerung in allen verfügbaren 
Mengen flott weg. — Besondere Vorliebe zeigt 
sich für Erlenholz und seitens der Möbelindustrie 
für bestes Birkenholzmaterial. Viele Kaufwillige 
dafür blieben ohne Ware. — Linden, Rüsterm 
und deutsche Eschen, die eine Zeitlang von der 
Nachfrage vernachlässigt waren, erfreuen sich zur' 
zeit wieder erneuter Kaufgunst, ohne daß alle Kauf' 
wünsche darin befriedigt werden können. — Kirsch' 
bäum und Nußbaumhölzer wurden vorwiegend für 
Fournierzwecke gefragt und besonders erstere groß' 
zügig umgesetzt. 
Villa in Purkersdorf. Haustür. 
MECHANISIERUNG UND ARCHITEKTUR. 
ist längst an der Zeit, daß die Künstler selbst 
über ihren Gegenstand nachdenken und das 
Gedachte auch literarisch festlegen. Denn wahrlich, 
lange genug haben Kunstübung und Kunstlehre 
einander fremd gegenübergestanden, war diese der 
ausschließlichen Verwaltung von Laien des Faches 
(sie nennen sich Kunstgelehrte, da sie die Kunst 
zwar lehren, aber niemals gelernt haben) anvertraut; 
zum Nachteil der Künstler und damit zuletzt auch 
der Kunst. Denn die Künstler fühlten einerseits im 
stinktiv das vielfach Laienhaft'Unzutreffende der 
„gelehrten" Expektorationen, anderseits nahmen sie 
sich kaum die Mühe, das hie und da immerhin 
Wahre derselben näher zu beherzigen. Aus diesem 
Grunde ist es stets mit Freude zu begrüßen, wenn 
wieder einmal ein Künstler zur Feder greift und 
über das Fach, das er praktisch ausübt und beherrscht, 
sich theoretisch verbreitet. Derartiges geschieht nun 
in dem jüngst bei Diederichs in Jena erschienenen 
Buche des Architekten FRITZ SCHUHMACHER: 
„KULTURPOLITIK“. “ 
Uns interessiert besonders der Abschnitt: „Mecha' 
nisierung und Architektur", weil in diesem Abschnitt 
klar und entschieden zur Frage der modernen Barn 
kunst Stellung genommen und, soweit dies möglich 
ist, ein Kompromiß zwischen der alten und der
	        

Hinweis

Dieses Service wurde aus den Mitteln der Europäischen Union (ERDF, IPA II), INTERREG Danube Transnational Programme, im Rahmen des Projekts ARTNOUVEAU2 (2020–2022) gefördert.

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“Jahrgang 1920.” Friedrich Ernst Hübsch Verlag, 1920. Print.
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