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Jahrgang 1920 (Heft Nr. 14)

Bibliographische Daten

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
AC09854699
Titel:
Bau- und Wohnungskunst
Erscheinungsort:
Wien
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Bestand:
Art Nouveau Zeitschriften
Sprache:
Deutsch
ISSN:
-

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
Wohnungskunst_1920_37_14
Titel:
Jahrgang 1920
Bandzählung:
Heft Nr. 14
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Friedrich Ernst Hübsch Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Bestand:
Art Nouveau Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1920
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Sprache:
Deutsch

Artikel

Titel:
Aus dem Handelsregister / Vermischtes
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bau- und Wohnungskunst
  • Jahrgang 1920 (Heft Nr. 14)
  • Titelseite
  • Werbung
  • Leopold Bauer
  • Die Heimarbeit und das Kunstgewerbe
  • Internationale Einflüsse auf den Holzmarkt
  • Mechanisierung und Architektur
  • Die Moderne in geschichtlicher Beleuchtung
  • Baunachrichten
  • Aus dem Handelsregister / Vermischtes
  • Zeitschriften und neue Bücher
  • Werbung

Volltext

SEITE 284 
BAU- UND WOHNUNGSKUNST 
HEFT 14 
Brücke zwischen Bank und Druckerei. Modell. 
Stellung an der ihm wiedergegebenen Stätte seiner alten Er 
folge in der Zedlitzgasse. Dem an der Kunst interessierten 
Publikum ist es bekannt, daß diese Vereinigung, die stets 
ein auffrischendes Element im Wiener Kunstleben war, unter 
der vorigen Gemeindeverwaltung aus ihrem mit freudiger 
Hingabe geschmückten Ausstellungshause in einem Teile der 
ehemaligen Markthalle in der Zedlitzgasse Nr. 6 hinaus 
gedrängt wurde. Jetzt ist dem Bunde das alte Haus wieder 
eingeräumtwörden.Der„Hagenbund“ mußte in der Zwischen 
zeit die Gastfreundschaft der anderen Wiener Künstler Vereini 
gungen in Anspruch nehmen, um die Arbeiten seiner Mit 
glieder in die Öffentlichkeit bringen zu können. Jetzt tritf 
er in dem neu eingerichteten eigenen Hause wieder auf, iii 
erneuerter Zusammensetzung, zu den früheren Mitgliederri 
ist nämlich eine stattliche Anzahl neuer aus der jüngeren 
Generation aufgenommen worden. Die Liste der außerhalb 
Wiens wohnenden und der korrespondierenden Mitglieder 
zeigt, daß der Hagenbund trotz den durch den Krieg ge 
schaffenen Verhältnissen seinem ursprünglichen Programm 
entsprechend Künstler aus allen ehemaligen Teilen der alten 
Monarchie, also der gegenwärtigen Nachfolgestaaten, umfaßt, 
daß somit die früheren geistigen Beziehungen hier in Fühlung 
verblieben sind. 
DIE LEIPZIGER MÖBELMESSE. Die „Erste Leipziger 
Messe- und Export-Zeitung“ schreibt über die Herbst-Möbel 
messe folgendes: Der Verlauf der Mustermesse hat deutlich 
erkennen lassen, daß für Möbel reges Interesse besteht und 
tatsächlicher Bedarf vorhanden ist, wenn auch die Bedarfs 
eindeckung zu wünschen übrig läßt. Was speziell den Meß 
umsatz in Möbeln betrifft, so muß man berücksichtigen, daß 
die bisherigen Aussteller durch die vergangenen Rekord 
messen außerordentlich verwöhnt waren und daß sich die 
Zahl der Möbelaussteller zur jetzigen Messe sehr vergrößert 
hat, so daß auch hiedurch ein Absatzrückgang für den ein 
zelnen Aussteller sich ergeben mußte. Trotzdem muß aus 
drücklich hervorgehoben werden, daß einzelne Möbelaussteller 
mit ihrem Meßgeschäft sehr zufrieden sind. Die ausländischen 
Interessenten waren nicht zahlreich. Es erschienen solche aus 
der Schweiz, Holland, Portugal, Spanien, Amerika, Nord- und 
Südamerika und Indien. Von einem Exportgeschäft in Möbeln 
läßt sich nicht gut sprechen, wohl aber liegen ernste Anfragen 
vor. Erfreuliche Auslandsabschlüsse kamen in Möbelbeschlägen 
zustande, speziell nach. Holland und Südamerika. Gut gekauft 
wurden ferner Zimmeruhren. Hervorzuheben ist, daß der 
größte Umsatz sich auf vornehme Möbel erstreckt. Stapel 
ware, namentlich ältere Muster, wurden gar nicht gekauft. 
Sehr erfreulich ist die Rückkehr zur Qualitätsware, und 
es muß hervorgehoben werden, daß die diesmalige Möbel 
ausstellung allgemein als Qualitätsmesse beurteilt wurde. Für 
Herren- und Speisezimmer wird dunkelgebeizte Eiche noch 
immer bevorzugt. Überhaupt herrscht Eiche vor, gleichwohl 
erscheinen andere vornehme Holzarten wieder in zunehmen 
dem Maße. Als Bezugsstoffe für Klubmöbel werden wieder 
vorwiegend Rindleder und echte Stoffe benutzt, neben Leder 
imitationen und Textilgewebe. In Möbelplatten trat diesmal 
der Naturmarmor mit dem Kunstmarmor in Wettbewerb, 
so daß sich für die Zukunft nur die wirklich guten Erzeug 
nisse in Kunstmarmor werden halten können. Es erübrigt 
sich, bezüglich der Preisbildung zu sagen, daß diese gegen 
über der Frühjahrsmesse niedriger ist. Die Preiszugeständ 
nisse sind aber nur gemacht worden, um wenigstens die 
Betriebe im beschränkten Umfange aufrecht zu erhalten. Wie 
weit dies möglich ist, bleibt eine offene Frage. Eine weitere 
Verbilligung lassen die seit dem Frühjahr noch höher ge 
stiegenen Herstellungskosten nach dem Urteil der Fabri 
kanten auf keinen Fall zu. Wenn man in Abnehmerkreisen 
noch mit einem weiteren Sinken der Möbelpreise rechnet, 
so fehlt hiefür jede Voraussetzung. Zurückhaltung im Kauf 
wird sich daher zwecklos erweisen. 
ZEITSCHRIFTEN 
UND NEUE BÜCHE 
DEUTSCHE BAUKUNST im 19. Jahrhundert und in der 
Gegenwart. Von Geh. Regierungsrat Prof. Dr. ADALBERT 
MATTHAEI. Zweite Auflage. Mit 40 Abbildungen im Text. 
„Aus Natur und Geisteswelt“. Sammlung wissenschaftlich 
gemeinverständlicher Darstellung. Band 701 (122 S.), 8 Karten, 
Mk. 2-8o, geb. Mk. 3'5o. Hiezu Teuerungszuschlag ab April 1920 
ioo°/ 0 , Abänderung Vorbehalten. Verlag von B. G. Teubner 
in Leipzig und Berlin 1920. 
Portal der Druckerei. Modell.
	        

Hinweis

Dieses Service wurde aus den Mitteln der Europäischen Union (ERDF, IPA II), INTERREG Danube Transnational Programme, im Rahmen des Projekts ARTNOUVEAU2 (2020–2022) gefördert.

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“Jahrgang 1920.” Friedrich Ernst Hübsch Verlag, 1920. Print.
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