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folgenden Zeilen sollen nicht eine selbstständige
Abhandlung, sondern nur einige
orientirende Angaben zu den nebenstehenden
Abbildungen bieten, welche
nach den eigenen Aufnahmen des Autors
angefertigt sind. Die ältesten Fragmente
von Öfen, die sich erhalten haben, gehören
der zweiten Hälfte des XVI. Jahrhunderts
an und sind im stiftlichen Museum zusammengestellt.
Die grün glasirten, gepressten
Kacheln derselben erheben sich
mit ihren grösstentheils omamentalen Verzierungen nicht über
das gewöhnliche handwerksmässige
Niveau. Ein Theil davon fand sich in
einer Kammer des alten Stiftsgebäudes,
eine zweite Partie war mit ordinären,
neueren in der Milchkammer des Stiftsspitales
zu einem Ofen vereinigt gewesen.
Die Rechnungen aus der Zeit dieser Öfen
und der darauffolgenden Jahre bieten uns
nicht viele Angaben von kunsthistorischem
Interesse. Zum Beispiel im Jahre 1642
setzt Hans Prürschenkh, Bürger und
I-Iafner in Klosterneuburg, in der Orgelstube
einen Ofen, wofür er 6 Gulden,
6 [i und 20 3 erhält. Im Jahre r66o setzt
Johann Weinbässer, Bürger und I-Iafner
in Wien, einen neuen Ofen mit 1x9 Stück
Kacheln und bekommt dafür x Gulden
59 Kreuzer. Im Jahre 1661 wird demselben
für einen neuen Ofen in die Prälatur
25 Gulden und desgleichen für einen in
die Pfarre Sievring 8 Gulden gezahlt.
Die einfacheren Öfen, welche in den
Rechnungen als schwarze Öfen bezeichnet
werden, stehen niedriger im Preise. 0"" "ach "um E""""f' "mnonm"
,_ . __ _ d'Allio im zweiten Stockwerke des
Fur vier Stuck solcher bekommt Christoph Nguggbiudgg