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MAK

Full text : Monatszeitschrift II (1899 / Heft 7)

an};

folgenden Zeilen sollen nicht eine selbstständige

 Abhandlung, sondern nur einige

orientirende Angaben zu den nebenstehenden

 Abbildungen bieten, welche

nach den eigenen Aufnahmen des Autors

angefertigt sind. Die ältesten Fragmente

von Öfen, die sich erhalten haben, gehören

der zweiten Hälfte des XVI. Jahrhunderts

an und sind im stiftlichen Museum zusammengestellt.

 Die grün glasirten, gepressten

 Kacheln derselben erheben sich

mit ihren grösstentheils omamentalen Verzierungen nicht über

das gewöhnliche handwerksmässige

Niveau. Ein Theil davon fand sich in

einer Kammer des alten Stiftsgebäudes,

eine zweite Partie war mit ordinären,

neueren in der Milchkammer des Stiftsspitales

 zu einem Ofen vereinigt gewesen.

Die Rechnungen aus der Zeit dieser Öfen

und der darauffolgenden Jahre bieten uns

nicht viele Angaben von kunsthistorischem

Interesse. Zum Beispiel im Jahre 1642

setzt Hans Prürschenkh, Bürger und

I-Iafner in Klosterneuburg, in der Orgelstube

 einen Ofen, wofür er 6 Gulden,

6 [i und 20 3 erhält. Im Jahre r66o setzt

Johann Weinbässer, Bürger und I-Iafner

in Wien, einen neuen Ofen mit 1x9 Stück

Kacheln und bekommt dafür x Gulden

59 Kreuzer. Im Jahre 1661 wird demselben

 für einen neuen Ofen in die Prälatur

25 Gulden und desgleichen für einen in

die Pfarre Sievring 8 Gulden gezahlt.

Die einfacheren Öfen, welche in den

Rechnungen als schwarze Öfen bezeichnet

 werden, stehen niedriger im Preise. 0"" "ach "um E""""f' "mnonm"

,_ . __ _ d'Allio im zweiten Stockwerke des

Fur vier Stuck solcher bekommt Christoph Nguggbiudgg




            
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