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MAK

Full text : Monatszeitschrift II (1899 / Heft 7)


Öfen im zweiten Stockwerke des Neugebäudes

arbeiten. Die Arbeit begann am 13. Mai 1730 und schritt derart fort,

dass schon nach fünf Jahren im ersten Stockwerke der beiden fertigen

Tracte die Stuccaturarbeiten begonnen werden konnten. Die meisten

der Zimmer erhielten Kamine und Öfen. Bei den letzteren überzog

man die anstossenden Theile der Wand mit Stuckmarmor, auf

welchen, nachdem er geschliffen worden, die Stuccatorer Ornamente

auftrugen, die dann vergoldet wurden. Bemerkenswert ist der

Umstand, dass sich in keinem Zimmer eine Wiederholung in den

Ornamenten findet, gleichwie in dem ganzen Tracte kein Plafond

eine Copie eines anderen ist. Die Sockel sämmtlicher Öfen dieser

Epoche bestehen aus geschliffenem, rothem Salzburger Marmor;

ebenfalls aus Marmor sind die Sockel und Umrahmungen der Kamine

hergestellt. Der Aufsatz darüber ist aus polirtem Stuckmarmor gefertigt,

wobei die Ornamente vergoldet sind. Die meisten dieser Kamine sind
            
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